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	<title>digiteach - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://wiki.sachsen.schule/digit/index.php?title=Fortsetzbarkeit&amp;diff=1908</id>
		<title>Fortsetzbarkeit</title>
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		<updated>2020-08-24T12:51:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SGeorgi: /* Zu prüfende Merkmale */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox&lt;br /&gt;
| Name= Fortsetzbarkeit&lt;br /&gt;
| Dimension = [[Technologische Dimension|technologisch]] &lt;br /&gt;
| Notwendigkeit = [[fakultativ]]&lt;br /&gt;
| Messbarkeit = [[absolut]]&lt;br /&gt;
| Ebene = Szenario &lt;br /&gt;
| Katalog= [[Kriterienkatalog für digitale Medien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kriterium &#039;&#039;&#039;Fortsetzbarkeit&#039;&#039;&#039; beschreibt die Wiederverwendbarkeit, bzw. das Wiederaufgreifen von zurückliegenden Arbeitsständen. Der Mehrwert, der durch die Nutzung entsteht, liefert zum Teil Arbeitsergebnisse, die für kommende Unterrichtseinheiten manipulierbar bleiben müssen. Um einen effizienten und effektiven Lehr-Lern-Prozess gestalten zu können, wird die Fortsetzbarkeit des Arbeitsstandes somit gefordert. Dies könnte bspw. auf unterschiedlichen Wegen, abhängig vond der Art und Nutzung des Mediums, erfolgen:&lt;br /&gt;
*Der Arbeitsstand kann exportiert werden in ein anderes analoges oder digitales Format.&lt;br /&gt;
*Der Arbeitsstand kann, ggf. sogar von einem anderen Format, importiert werden.&lt;br /&gt;
*Der Arbeitsstand kann geräteabhängig gespeichert und später zum Bearbeiten wieder aufgerufen werden.&lt;br /&gt;
*Der Arbeitsstand kann unabhängig vom Gerät gespeichert, geteilt und wieder aufgerufen werden.&lt;br /&gt;
Der Export des Arbeiststandes erlaubt zwar die Wiederverwendbarkeit der Arbeitsergebnisse, allerdings nicht im digitalen Medium selbst. Dies hat zwar den Vorteil einer möglichen [[Integrale Ergebnissicherung|Ergebnissicherung]], erlaubt aber keine zeitversetzte Manipulation. Z.B. kann in einem Lernspiel der Spielstand nicht gespeichert werden. Jedoch verfügt die App bspw. über die Funktion, einen zusammenfassenden Report über richtige und falsche Arbeitsergebnisse als .txt - Dokument zu exportieren. &lt;br /&gt;
Eine geräteabhängige Speicherung und Wiederverwendung erlaubt dem Lerner den Arbeitsstand zeitversetzt zu manipulieren. Allerdings ist dies nur geräteabhängig möglich und somit teilweise stark örtlich und zeitlich beschränkt. Dabei spielt die Sicherheit der Daten eine wichtige Rolle, da Erarbeitungen nicht extra gesichert werden können. Z.B. kann eine offline verfügbare Lern - App auf einem Tablet Spielstände nicht exportieren oder importieren. Allerdings kann der Stand app-intern für eine spätere Manipulation gespeichert werden.&lt;br /&gt;
Wird eine geräteunabhängige Möglichkeit realisiert, so könnten Arbeitsstände sowohl exportiert, als auch importiert werden. Somit ist das Teilen von Arbeitsergebnissen auf andere Geräte zeit - und ortsunabhängig möglich.&lt;br /&gt;
[[Datei:Fortsetzbarkeit sqlisland.PNG|thumb|[https://sql-island.informatik.uni-kl.de/ SQL-Island] der Technischen Universität Kaiserslautern vermittelt spielerisch die Datenbanksprache SQL. Der Spielstand ist dabei immer geräte-, orts- und zeitabhängig und muss beim Einbinden in ein Lehr-Lern-Szenario beachtet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Schildgen, Stefan Deßloch,SQL-Grundlagen spielend lernen mit dem Text-Adventure SQL Island, http://wwwlgis.informatik.uni-kl.de/cms/courses/informationssysteme/sqlisland/, 26.06.2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Zusammenfassend muss somit das Medium zuerst auf mögliche Funktionen der Fortsetzbarkeit geprüft werden, um anschließend Aussagen über die Orts-, Zeit- und Geräteunabhängikeit treffen zu können.&lt;br /&gt;
==Kriterium==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Der Arbeitsstand am digitalen Medium von vorherigen Unterrichtseinheiten kann erneut aufgerufen und bearbeitet werden.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Fortsetzbarkeit ada7.PNG|thumb|Die Programmierumgebung [https://ada7.de/ ada7] verwendet Benutzerkonten, um Programmierstände und Level geräte-, orts-, und zeitunabhängig nutzen zu können.&amp;lt;ref&amp;gt;Wirtschaftsinformatik Wissen &amp;quot;WIssen&amp;quot;, ada7, https://blog.wi-wissen.de/post/javascriptkara, 26.06.2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
===Zu prüfende Merkmale===&lt;br /&gt;
[[Datei:Fortsetzbarkeit scratch.PNG|thumb|Die ikonische Programmierumgebung &#039;&#039;[https://scratch.mit.edu/ Scratch]&#039;&#039; bietet Import- und Exportfunktionen für eine geräte-, orts- und zeitunabhängige Nutzung&amp;lt;ref&amp;gt;Scratch, https://scratch.mit.edu/, 26.06.2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
#Die Fortsetzbarkeit der Arbeitsstände im digitale Medium wird über folgende Funktionen realisiert: &lt;br /&gt;
#*Speichern und Wiederherstellen von Dateien &amp;lt;ref name=&amp;quot;u&amp;quot;&amp;gt;Urff, C.: Potentiale und Perspektiven digitaler Lernmedien für die Förderung grundlegender mathematischer Kompetenzen. In Zeitschrift für Heilpädagogik, 2010, Jhg. 61. S. 143.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
#*Rückgängigmachen und Wiederholen von Prozessen/Dateien &amp;lt;ref name=&amp;quot;u&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
#*Importieren oder Exportieren der Arbeitsstände nach/von verschiedenen digitalen Medien und Programmen/Apps/… etc.&lt;br /&gt;
#*Teilen der Arbeitsstände zwischen verschiedenen digitalen Medien und Programmen/Apps/… etc.&lt;br /&gt;
#Anhand der Funktionen sind folgende Unabhängigkeiten zu überprüfen:&lt;br /&gt;
#*&#039;&#039;&#039;Ortsunabhängigkeit&#039;&#039;&#039;:   Der Arbeitsstand kann unabhängig vom Ort fortgesetzt werden.&lt;br /&gt;
#*&#039;&#039;&#039;Zeitunabhängigkeit&#039;&#039;&#039;:   Der Arbeitsstand kann Zeitunabhängig fortgesetzt werden.&lt;br /&gt;
#*&#039;&#039;&#039;Geräteunabhängigkeit&#039;&#039;&#039;: Der Arbeitsstand kann unabhängig von dem verwendeten Gerät fortgesetzt werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Graduierung===&lt;br /&gt;
{{Graduierung&lt;br /&gt;
| Stufe 0 = Die Erarbeitungen mit dem digitalen Medium sind nur einmalig nutzbar und können nicht zu einem späteren Zeitpunkt verwendet werden.&lt;br /&gt;
| Stufe 1 =Das digitale Medium ermöglicht eine Fortsetzbarkeit der Arbeitsstände und ist dabei mindestens orts- zeit- oder geräteunabhängig.&lt;br /&gt;
| Stufe 2 = Das digitale Medium ermöglicht eine geräte-, orts- und zeitunabbhängige Fortsetzbarkeit.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Hinweise==&lt;br /&gt;
*Werden Arbeitsstände durch Import/Export-Funktionen geteilt und dadurch zeit- und ortsunabhängig, so muss stets gewährleistet sein, dass sensible Daten (z.B. vertrauliche oder personenbezogene Daten) geschützt behandelt werden. &lt;br /&gt;
: Vgl. für weitere Aspekte das Kriterium [[Datensicherheit]]&lt;br /&gt;
*Das Kriterium der Fortsetzbarkeit basiert vorallem auf Best-Practise-Beispielen und Erfahrungen der Autoren. Untermauerungen mit Grundlagen aus der Literatur werden im weiteren Entwicklungsdiskurs anvisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Praxisbeispiel==&lt;br /&gt;
Der Lehrer/ die Lehrerin benutzt in der Stunde ein kostenfreies Programm, welches die Schülerinnen und Schüler sich zuhause herunterladen können. Optimalerweise besitzen die Schülerinnen und Schüler sogar einen USB-Stick, wo sich die portable Version des Programms befindet, sodass sie sich nicht zu Hause das Programm installieren müssen. Dabei muss es auf verschiedenen Betriebssystemen ausführbar sein. Das Programm ermöglicht die Speicherung und Öffnung von Dateien. Somit können die Schülerinnen und Schüler orts-, zeit- und geräteunabhängig weiterarbeiten und lernen.&lt;br /&gt;
Meist gibt es auch Webseiten, die es ermöglichen, Online Dateien zu erstellen, doch sollte man auf die Speicherfunktion achten. Dazu ist noch die Frage, ob diese mit einem Login verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technologische Dimension]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:fakultativ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:absolut]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SGeorgi</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.sachsen.schule/digit/index.php?title=Fortsetzbarkeit&amp;diff=1907</id>
		<title>Fortsetzbarkeit</title>
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		<updated>2020-08-24T12:49:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SGeorgi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox&lt;br /&gt;
| Name= Fortsetzbarkeit&lt;br /&gt;
| Dimension = [[Technologische Dimension|technologisch]] &lt;br /&gt;
| Notwendigkeit = [[fakultativ]]&lt;br /&gt;
| Messbarkeit = [[absolut]]&lt;br /&gt;
| Ebene = Szenario &lt;br /&gt;
| Katalog= [[Kriterienkatalog für digitale Medien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kriterium &#039;&#039;&#039;Fortsetzbarkeit&#039;&#039;&#039; beschreibt die Wiederverwendbarkeit, bzw. das Wiederaufgreifen von zurückliegenden Arbeitsständen. Der Mehrwert, der durch die Nutzung entsteht, liefert zum Teil Arbeitsergebnisse, die für kommende Unterrichtseinheiten manipulierbar bleiben müssen. Um einen effizienten und effektiven Lehr-Lern-Prozess gestalten zu können, wird die Fortsetzbarkeit des Arbeitsstandes somit gefordert. Dies könnte bspw. auf unterschiedlichen Wegen, abhängig vond der Art und Nutzung des Mediums, erfolgen:&lt;br /&gt;
*Der Arbeitsstand kann exportiert werden in ein anderes analoges oder digitales Format.&lt;br /&gt;
*Der Arbeitsstand kann, ggf. sogar von einem anderen Format, importiert werden.&lt;br /&gt;
*Der Arbeitsstand kann geräteabhängig gespeichert und später zum Bearbeiten wieder aufgerufen werden.&lt;br /&gt;
*Der Arbeitsstand kann unabhängig vom Gerät gespeichert, geteilt und wieder aufgerufen werden.&lt;br /&gt;
Der Export des Arbeiststandes erlaubt zwar die Wiederverwendbarkeit der Arbeitsergebnisse, allerdings nicht im digitalen Medium selbst. Dies hat zwar den Vorteil einer möglichen [[Integrale Ergebnissicherung|Ergebnissicherung]], erlaubt aber keine zeitversetzte Manipulation. Z.B. kann in einem Lernspiel der Spielstand nicht gespeichert werden. Jedoch verfügt die App bspw. über die Funktion, einen zusammenfassenden Report über richtige und falsche Arbeitsergebnisse als .txt - Dokument zu exportieren. &lt;br /&gt;
Eine geräteabhängige Speicherung und Wiederverwendung erlaubt dem Lerner den Arbeitsstand zeitversetzt zu manipulieren. Allerdings ist dies nur geräteabhängig möglich und somit teilweise stark örtlich und zeitlich beschränkt. Dabei spielt die Sicherheit der Daten eine wichtige Rolle, da Erarbeitungen nicht extra gesichert werden können. Z.B. kann eine offline verfügbare Lern - App auf einem Tablet Spielstände nicht exportieren oder importieren. Allerdings kann der Stand app-intern für eine spätere Manipulation gespeichert werden.&lt;br /&gt;
Wird eine geräteunabhängige Möglichkeit realisiert, so könnten Arbeitsstände sowohl exportiert, als auch importiert werden. Somit ist das Teilen von Arbeitsergebnissen auf andere Geräte zeit - und ortsunabhängig möglich.&lt;br /&gt;
[[Datei:Fortsetzbarkeit sqlisland.PNG|thumb|[https://sql-island.informatik.uni-kl.de/ SQL-Island] der Technischen Universität Kaiserslautern vermittelt spielerisch die Datenbanksprache SQL. Der Spielstand ist dabei immer geräte-, orts- und zeitabhängig und muss beim Einbinden in ein Lehr-Lern-Szenario beachtet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Schildgen, Stefan Deßloch,SQL-Grundlagen spielend lernen mit dem Text-Adventure SQL Island, http://wwwlgis.informatik.uni-kl.de/cms/courses/informationssysteme/sqlisland/, 26.06.2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Zusammenfassend muss somit das Medium zuerst auf mögliche Funktionen der Fortsetzbarkeit geprüft werden, um anschließend Aussagen über die Orts-, Zeit- und Geräteunabhängikeit treffen zu können.&lt;br /&gt;
==Kriterium==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Der Arbeitsstand am digitalen Medium von vorherigen Unterrichtseinheiten kann erneut aufgerufen und bearbeitet werden.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Fortsetzbarkeit ada7.PNG|thumb|Die Programmierumgebung [https://ada7.de/ ada7] verwendet Benutzerkonten, um Programmierstände und Level geräte-, orts-, und zeitunabhängig nutzen zu können.&amp;lt;ref&amp;gt;Wirtschaftsinformatik Wissen &amp;quot;WIssen&amp;quot;, ada7, https://blog.wi-wissen.de/post/javascriptkara, 26.06.2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
===Zu prüfende Merkmale===&lt;br /&gt;
[[Datei:Fortsetzbarkeit scratch.PNG|thumb|Die ikonische Programmierumgebung &#039;&#039;[https://scratch.mit.edu/ Scratch]&#039;&#039; bietet Import- und Exportfunktionen für eine geräte-, orts- und zeitunabhängige Nutzung&amp;lt;ref&amp;gt;Scratch, https://scratch.mit.edu/, 26.06.2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
#Die Fortsetzbarkeit der Arbeitsstände im digitale Medium wird über folgende Funktionen realisiert: &lt;br /&gt;
#*Speichern und Wiederherstellen von Dateien &amp;lt;ref name=&amp;quot;u&amp;quot;&amp;gt;Urff, C.: Potentiale und Perspektiven digitaler Lernmedien für die Förderung grundlegender mathematischer Kompetenzen. In Zeitschrift für Heilpädagogik, 2010, Jhg. 61. S. 143.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
#*Rückgängigmachen und Wiederholen von Prozessen/Dateien &amp;lt;ref name=&amp;quot;u&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
#*Importieren und/oder Exportieren der Arbeitsstände nach/von verschiedenen digitalen Medien und Programmen/Apps/… etc.&lt;br /&gt;
#*Teilen der Arbeitsstände zwischen verschiedenen digitalen Medien und Programmen/Apps/… etc.&lt;br /&gt;
#Anhand der Funktionen sind folgende Unabhängigkeiten zu überprüfen:&lt;br /&gt;
#*&#039;&#039;&#039;Ortsunabhängigkeit&#039;&#039;&#039;:   Der Arbeitsstand kann unabhängig vom Ort fortgesetzt werden.&lt;br /&gt;
#*&#039;&#039;&#039;Zeitunabhängigkeit&#039;&#039;&#039;:   Der Arbeitsstand kann Zeitunabhängig fortgesetzt werden.&lt;br /&gt;
#*&#039;&#039;&#039;Geräteunabhängigkeit&#039;&#039;&#039;: Der Arbeitsstand kann unabhängig von dem verwendeten Gerät fortgesetzt werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Graduierung===&lt;br /&gt;
{{Graduierung&lt;br /&gt;
| Stufe 0 = Die Erarbeitungen mit dem digitalen Medium sind nur einmalig nutzbar und können nicht zu einem späteren Zeitpunkt verwendet werden.&lt;br /&gt;
| Stufe 1 =Das digitale Medium ermöglicht eine Fortsetzbarkeit der Arbeitsstände und ist dabei mindestens orts- zeit- oder geräteunabhängig.&lt;br /&gt;
| Stufe 2 = Das digitale Medium ermöglicht eine geräte-, orts- und zeitunabbhängige Fortsetzbarkeit.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Hinweise==&lt;br /&gt;
*Werden Arbeitsstände durch Import/Export-Funktionen geteilt und dadurch zeit- und ortsunabhängig, so muss stets gewährleistet sein, dass sensible Daten (z.B. vertrauliche oder personenbezogene Daten) geschützt behandelt werden. &lt;br /&gt;
: Vgl. für weitere Aspekte das Kriterium [[Datensicherheit]]&lt;br /&gt;
*Das Kriterium der Fortsetzbarkeit basiert vorallem auf Best-Practise-Beispielen und Erfahrungen der Autoren. Untermauerungen mit Grundlagen aus der Literatur werden im weiteren Entwicklungsdiskurs anvisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Praxisbeispiel==&lt;br /&gt;
Der Lehrer/ die Lehrerin benutzt in der Stunde ein kostenfreies Programm, welches die Schülerinnen und Schüler sich zuhause herunterladen können. Optimalerweise besitzen die Schülerinnen und Schüler sogar einen USB-Stick, wo sich die portable Version des Programms befindet, sodass sie sich nicht zu Hause das Programm installieren müssen. Dabei muss es auf verschiedenen Betriebssystemen ausführbar sein. Das Programm ermöglicht die Speicherung und Öffnung von Dateien. Somit können die Schülerinnen und Schüler orts-, zeit- und geräteunabhängig weiterarbeiten und lernen.&lt;br /&gt;
Meist gibt es auch Webseiten, die es ermöglichen, Online Dateien zu erstellen, doch sollte man auf die Speicherfunktion achten. Dazu ist noch die Frage, ob diese mit einem Login verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technologische Dimension]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:fakultativ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:absolut]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SGeorgi</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.sachsen.schule/digit/index.php?title=Integrale_Ergebnissicherung&amp;diff=1619</id>
		<title>Integrale Ergebnissicherung</title>
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		<updated>2020-08-11T10:07:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SGeorgi: /* Graduierung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox&lt;br /&gt;
| Name= Integrale Ergebnissicherung&lt;br /&gt;
| Dimension = [[Technologische Dimension|technologisch]] &lt;br /&gt;
| Notwendigkeit = [[fakultativ]]&lt;br /&gt;
| Messbarkeit = [[absolut]]&lt;br /&gt;
| Ebene = Szenario &lt;br /&gt;
| Katalog= [[Kriterienkatalog für digitale Medien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Integrale Ergebnissicherung&#039;&#039;&#039; beschreibt eine digitale Funktion des digitalen Mediums, die in der Lage ist, analog der klassischen Ergebnissicherung, die Differenz zwischen den Lehrzielen und den Handlungszielen der Lernenden konstruktiv aufzuarbeiten und nachhaltig verfügbar zu machen. &amp;lt;ref name=&amp;quot;Me&amp;quot;&amp;gt;Meyer, H.: Unterrichtsmethoden. II: Praxisband. Cornelsen, Berlin, 2011, S. 161-165, ISBN 9783589208517.&amp;lt;/ref&amp;gt; Handlungsziele der Lernenden sind allgemein deren Absichten und Gründe für eine Unterrichtsbeteiligung oder -verweigerung. Die Lehrziele beschreiben die zu erwerbenden Sach-, Sozial- und Handlungskompetenzen der Lernenden.&amp;lt;ref&amp;gt;Meyer, H.: Unterrichtsmethoden. I: Theorieband. Cornelsen, Frankfurt am Main, 2017. ISBN 3589208503.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei kann der behandelte Lerngegenstand protokolliert und dokumentiert werden, um die Verbindlichkeit der Unterrichtsarbeit zu sichern. Dazu zählt beispielsweise das Teilen von digitalen Tafelbildern oder eine Exportfunktion digitaler Arbeiten (vgl. das Kriterium [[Fortsetzbarkeit]]). Die Inhalte können geübt und vertieft werden, um die Festigung von Kenntnissen, Fähig- und Fertigkeiten zu garantieren. Außerdem können Bewertungen und Fehlerkorrekturen implementiert sein, um den Schülerinnen und Schülern, ggf. auch kollaborativ, eine rückführende Reflexion des Lernstandes zu ermöglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Integrale Ergebnissicherung kann dabei unabhängig, jedoch zeitgleich, von analogen Varianten wirken. Digitale Varianten können somit auch ergänzend eingesetzt werden, damit bspw. die Funktionen der Protokollierung und Dokumentation übernommen wird, um dadurch die Präsenzphase intensiver für einen kommunikativen Austausch nutzen zu können. Darüberhinaus sollten digtitale Komponenten flexibel und selbstgesteuert nutzbar sein und eine lehrerseitige Steuerung nur minimal verlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansätze und Beispiele können den [[Integrale Ergebnissicherung#Weiterführende Hinweise| Hinweisen]] entnommen werden.&lt;br /&gt;
==Kriterium==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Das digitale Medium verfügt über die Funktionen einer Ergebnissicherung der Lernprozesse.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
===Zu prüfende Merkmale===&lt;br /&gt;
[[Datei:LernSaxApp.jpeg|thumb|LernSax bietet neben Dateiabgaben auch Möglichkeiten für Notizen, Foren und Chats&amp;lt;ref&amp;gt;LernSax - Apps für Smartphones und Tablets, https://www.lernsax.de/wws/9.php#/wws/apps.php?sid=85169717999796401559350485049100S222a5169, Stand: 30.06.2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Integrale Ergebnissicherung LernSAX2.png|thumb|Dateiabgabe in LernSax]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Integrale Ergebnissicherung LernSAX1.png|thumb|Speicherortauswahl für Dateiablagen in LernSax]]&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;&#039;Die Ergebnissicherung durch das digitale Medium umfasst folgende Punkte:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#*&#039;&#039;Protokollierung/Dokumentation:&#039;&#039; Der behandelte Unterrichtsgegenstand wird zusammengefasst, wiederholt und vertieft festgehalten, um die Verbindlichkeit der Unterrichtsarbeit zu sichern. &amp;lt;ref name=&amp;quot;Me&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
#*&#039;&#039;Übung/Vertiefung:&#039;&#039; Der behandelte Unterrichtsgegenstand wird erneut wiederholt und dient der Festigung von Kenntnissen, Fähig- und Fertigkeiten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Me&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
#*&#039;&#039;Bewertung/Fehlerkorrektur&#039;&#039;: siehe Kriterium [[Rückmeldung]]&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;&#039;Eine rückschauende Kommunikation und Diagnose über den Lernprozess und die -resultate ist möglich.&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Urff, C.: Digitale Lernmedien zur Förderung grundlegender mathematischer Kompetenzen. Theoretische Analysen, empirische Fallstudien und praktische Umsetzung anhand der Entwicklung virtueller Arbeitsmittel. Zugl.: Ludwigsburg, Pädagogische Hochschule, Diss., 2013. Mensch und Buch Verl., Berlin, 2014, S. 305, ISBN 3863874234.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
#*Das Medium zeigt auf, was bei der Unterrichtsarbeit herausgekommen ist, inwiefern die Lernziele erreicht wurden und wie die individuelle Weiterarbeit erfolgen kann.&amp;lt;ref&amp;gt;Jank, W.; Meyer, H.: Didaktische Modelle. Cornelsen, Berlin, 2014, S. 91, ISBN 978-3-589-21566-9.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
#*siehe Kriterium [[Fachliche Zielsetzung]], [[Rückmeldung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Graduierung===&lt;br /&gt;
{{Graduierung&lt;br /&gt;
| Stufe 0 = Eine Ergebnissicherung wird durch das Medium nicht ermöglicht.&lt;br /&gt;
| Stufe 1 = Eine integrierte Ergebnissicherung wird bereitgestellt.&lt;br /&gt;
| Stufe 2 = Verschiedenste Funktionen einer Ergebnissicherung stehen integral zur Verfügung.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Hinweise==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dig_ergebnissicherung_moodle.png|thumb|Möglichkeiten zur Anreicherung mit Komponenten einer digitalen Ergebnissicherung in einem moodle-Kurs]]&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden einige Ansätze für eine digitale Ergebnissicherung genannt:&lt;br /&gt;
*Digitale Erfassung und Abspeicherung der Aufzeichnungen mit geeigneten Tools und Plattformen (BSCW, LernSax, Lernplattformen) für eine nachhaltige Protokollierung und Dokumentation der Unterrichtsergebnisse&lt;br /&gt;
*Verwendung von Blogs, Wikis und digitalen Lerntagebüchern als Unterrichtsbegleitung, zum Ergänzen und Auswerten der Unterrichtsergebnisse&lt;br /&gt;
*Veröffentlichung des digitalen Tafelbilds für eine außerschulische Wiederholung der Aufzeichnungen und Unterstützung langsamer Lernenden&lt;br /&gt;
*Nutzung einer cloudbasierten Speichermöglichkeit von Unterrichtsergebnissen für eine klasseninterne Verteilung und Sammlung&lt;br /&gt;
*Nutzung von selbstgesteuerten E-Learning-Phasen und lehrergesteuerten Ergebnissicherungsphasen für ein besseres Zeitmanagement bei der Ergebnissicherung (z. B. durch Blended-Learning-Ansätze)&lt;br /&gt;
*Kollaborative kreative Erstellung der Ergebnissicherung (z.B. zusammenfassen der Unterrichtsergebnisse durch MindMaps, Flussdiagramme oder Begriffsnetze) mit entsprechenden digitalen Werkzeugen&lt;br /&gt;
*Nutzung von Tools (z. B. gegenseitige Beurteilungen, Quiz, Umfragen, Selbsttests, Lerntagebüchern, Portfolioaufgaben) auf Lernplattformen für eine selbstgesteuerte zeit- und ortsflexible Ergebnissicherung&lt;br /&gt;
*regelmäßige wöchentliche Unterrichtszusammenfassungen durch einen Podcasts&lt;br /&gt;
*Angebot einer außerschulischen Diskussionsmöglichkeit (z. B. Forum, Blog, Chat)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Praxisbeispiel==&lt;br /&gt;
Im Informatikunterricht wird das Thema der Informationssicherheit bzgl. der Verfahren zur Gewährleistung der Vertraulichkeit behandelt. Im Zuge der Ergebnissicherung benutzt die Klasse ein auf den Schulserver aufgesetztes Wiki zur Sammlung von Unterrichtsergebnissen aus der gesamten Sekundarstufe II. Zwei Lernende werden aufgefordert, die Begriffe und Zusammenhänge des aktuellen Unterrichts als Artikel zuhause zu ergänzen. Des Weiteren stellt die Lehrkraft den Schülerinnen und Schülern das digitale Tafelbild als PDF-Dokument für ihre Aufzeichnungen online zur Verfügung. Die eigentliche Unterrichtszeit für die Ergebnissicherung nutzt die Lehrkraft für ein gelenktes Klassengespräch oder ein abstimmungsbasiertes Quiz über die einzelnen Facetten des behandeltet Unterrichtsgegenstandes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technologische Dimension]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:fakultativ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:absolut]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SGeorgi</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wiki.sachsen.schule/digit/index.php?title=Integrale_Ergebnissicherung&amp;diff=1452</id>
		<title>Integrale Ergebnissicherung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sachsen.schule/digit/index.php?title=Integrale_Ergebnissicherung&amp;diff=1452"/>
		<updated>2020-08-05T09:46:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SGeorgi: /* Graduierung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox&lt;br /&gt;
| Name= Integrale Ergebnissicherung&lt;br /&gt;
| Dimension = [[Technologische Dimension|technologisch]] &lt;br /&gt;
| Notwendigkeit = [[fakultativ]]&lt;br /&gt;
| Messbarkeit = [[absolut]]&lt;br /&gt;
| Ebene = Szenario &lt;br /&gt;
| Katalog= [[Kriterienkatalog für digitale Medien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Integrale Ergebnissicherung&#039;&#039;&#039; beschreibt eine digitale Funktion des digitalen Mediums, die in der Lage ist, analog der klassischen Ergebnissicherung, die Differenz zwischen den Lehrzielen und den Handlungszielen der Lernenden konstruktiv aufzuarbeiten und nachhaltig verfügbar zu machen. &amp;lt;ref name=&amp;quot;Me&amp;quot;&amp;gt;Meyer, H.: Unterrichtsmethoden. II: Praxisband. Cornelsen, Berlin, 2011, S. 161-165, ISBN 9783589208517.&amp;lt;/ref&amp;gt; Handlungsziele der Lernenden sind allgemein deren Absichten und Gründe für eine Unterrichtsbeteiligung oder -verweigerung. Die Lehrziele beschreiben die zu erwerbenden Sach-, Sozial- und Handlungskompetenzen der Lernenden.&amp;lt;ref&amp;gt;Meyer, H.: Unterrichtsmethoden. I: Theorieband. Cornelsen, Frankfurt am Main, 2017. ISBN 3589208503.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei kann der behandelte Lerngegenstand protokolliert und dokumentiert werden, um die Verbindlichkeit der Unterrichtsarbeit zu sichern. Dazu zählt beispielsweise das Teilen von digitalen Tafelbildern oder eine Exportfunktion digitaler Arbeiten (vgl. das Kriterium [[Fortsetzbarkeit]]). Die Inhalte können geübt und vertieft werden, um die Festigung von Kenntnissen, Fähig- und Fertigkeiten zu garantieren. Außerdem können Bewertungen und Fehlerkorrekturen implementiert sein, um den Schülerinnen und Schülern, ggf. auch kollaborativ, eine rückführende Reflexion des Lernstandes zu ermöglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Integrale Ergebnissicherung kann dabei unabhängig, jedoch zeitgleich, von analogen Varianten wirken. Digitale Varianten können somit auch ergänzend eingesetzt werden, damit bspw. die Funktionen der Protokollierung und Dokumentation übernommen wird, um dadurch die Präsenzphase intensiver für einen kommunikativen Austausch nutzen zu können. Darüberhinaus sollten digtitale Komponenten flexibel und selbstgesteuert nutzbar sein und eine lehrerseitige Steuerung nur minimal verlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansätze und Beispiele können den [[Integrale Ergebnissicherung#Weiterführende Hinweise| Hinweisen]] entnommen werden.&lt;br /&gt;
==Kriterium==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Das digitale Medium verfügt über die Funktionen einer Ergebnissicherung der Lernprozesse.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
===Zu prüfende Merkmale===&lt;br /&gt;
[[Datei:LernSaxApp.jpeg|thumb|LernSax bietet neben Dateiabgaben auch Möglichkeiten für Notizen, Foren und Chats&amp;lt;ref&amp;gt;LernSax - Apps für Smartphones und Tablets, https://www.lernsax.de/wws/9.php#/wws/apps.php?sid=85169717999796401559350485049100S222a5169, Stand: 30.06.2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Integrale Ergebnissicherung LernSAX2.png|thumb|Dateiabgabe in LernSax]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Integrale Ergebnissicherung LernSAX1.png|thumb|Speicherortauswahl für Dateiablagen in LernSax]]&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;&#039;Die Ergebnissicherung durch das digitale Medium umfasst folgende Punkte:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#*&#039;&#039;Protokollierung/Dokumentation:&#039;&#039; Der behandelte Unterrichtsgegenstand wird zusammengefasst, wiederholt und vertieft festgehalten, um die Verbindlichkeit der Unterrichtsarbeit zu sichern. &amp;lt;ref name=&amp;quot;Me&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
#*&#039;&#039;Übung/Vertiefung:&#039;&#039; Der behandelte Unterrichtsgegenstand wird erneut wiederholt und dient der Festigung von Kenntnissen, Fähig- und Fertigkeiten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Me&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
#*&#039;&#039;Bewertung/Fehlerkorrektur&#039;&#039;: siehe Kriterium [[Rückmeldung]]&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;&#039;Eine rückschauende Kommunikation und Diagnose über den Lernprozess und die -resultate ist möglich.&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Urff, C.: Digitale Lernmedien zur Förderung grundlegender mathematischer Kompetenzen. Theoretische Analysen, empirische Fallstudien und praktische Umsetzung anhand der Entwicklung virtueller Arbeitsmittel. Zugl.: Ludwigsburg, Pädagogische Hochschule, Diss., 2013. Mensch und Buch Verl., Berlin, 2014, S. 305, ISBN 3863874234.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
#*Das Medium zeigt auf, was bei der Unterrichtsarbeit herausgekommen ist, inwiefern die Lernziele erreicht wurden und wie die individuelle Weiterarbeit erfolgen kann.&amp;lt;ref&amp;gt;Jank, W.; Meyer, H.: Didaktische Modelle. Cornelsen, Berlin, 2014, S. 91, ISBN 978-3-589-21566-9.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
#*siehe Kriterium [[Fachliche Zielsetzung]], [[Rückmeldung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Graduierung===&lt;br /&gt;
{{Graduierung&lt;br /&gt;
| Stufe 0 = Eine Ergebnissicherung wird durch das Medium nicht ermöglicht.&lt;br /&gt;
| Stufe 1 = Eine integrierte Ergebnissicherung wird bereitgestellt.&lt;br /&gt;
| Stufe 2 = Verschiedenste Funktionen einer Ergebnissicherung stehen integral zur Verfügung. Die Steuerung erfolgt, automatisch auf die individuellen Lernergebnisse angepasst, direkt durch das digitale Medium.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Hinweise==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dig_ergebnissicherung_moodle.png|thumb|Möglichkeiten zur Anreicherung mit Komponenten einer digitalen Ergebnissicherung in einem moodle-Kurs]]&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden einige Ansätze für eine digitale Ergebnissicherung genannt:&lt;br /&gt;
*Digitale Erfassung und Abspeicherung der Aufzeichnungen mit geeigneten Tools und Plattformen (BSCW, LernSax, Lernplattformen) für eine nachhaltige Protokollierung und Dokumentation der Unterrichtsergebnisse&lt;br /&gt;
*Verwendung von Blogs, Wikis und digitalen Lerntagebüchern als Unterrichtsbegleitung, zum Ergänzen und Auswerten der Unterrichtsergebnisse&lt;br /&gt;
*Veröffentlichung des digitalen Tafelbilds für eine außerschulische Wiederholung der Aufzeichnungen und Unterstützung langsamer Lernenden&lt;br /&gt;
*Nutzung einer cloudbasierten Speichermöglichkeit von Unterrichtsergebnissen für eine klasseninterne Verteilung und Sammlung&lt;br /&gt;
*Nutzung von selbstgesteuerten E-Learning-Phasen und lehrergesteuerten Ergebnissicherungsphasen für ein besseres Zeitmanagement bei der Ergebnissicherung (z. B. durch Blended-Learning-Ansätze)&lt;br /&gt;
*Kollaborative kreative Erstellung der Ergebnissicherung (z.B. zusammenfassen der Unterrichtsergebnisse durch MindMaps, Flussdiagramme oder Begriffsnetze) mit entsprechenden digitalen Werkzeugen&lt;br /&gt;
*Nutzung von Tools (z. B. gegenseitige Beurteilungen, Quiz, Umfragen, Selbsttests, Lerntagebüchern, Portfolioaufgaben) auf Lernplattformen für eine selbstgesteuerte zeit- und ortsflexible Ergebnissicherung&lt;br /&gt;
*regelmäßige wöchentliche Unterrichtszusammenfassungen durch einen Podcasts&lt;br /&gt;
*Angebot einer außerschulischen Diskussionsmöglichkeit (z. B. Forum, Blog, Chat)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Praxisbeispiel==&lt;br /&gt;
Im Informatikunterricht wird das Thema der Informationssicherheit bzgl. der Verfahren zur Gewährleistung der Vertraulichkeit behandelt. Im Zuge der Ergebnissicherung benutzt die Klasse ein auf den Schulserver aufgesetztes Wiki zur Sammlung von Unterrichtsergebnissen aus der gesamten Sekundarstufe II. Zwei Lernende werden aufgefordert, die Begriffe und Zusammenhänge des aktuellen Unterrichts als Artikel zuhause zu ergänzen. Des Weiteren stellt die Lehrkraft den Schülerinnen und Schülern das digitale Tafelbild als PDF-Dokument für ihre Aufzeichnungen online zur Verfügung. Die eigentliche Unterrichtszeit für die Ergebnissicherung nutzt die Lehrkraft für ein gelenktes Klassengespräch oder ein abstimmungsbasiertes Quiz über die einzelnen Facetten des behandeltet Unterrichtsgegenstandes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technologische Dimension]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:fakultativ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:absolut]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SGeorgi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sachsen.schule/digit/index.php?title=Integrale_Ergebnissicherung&amp;diff=1451</id>
		<title>Integrale Ergebnissicherung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sachsen.schule/digit/index.php?title=Integrale_Ergebnissicherung&amp;diff=1451"/>
		<updated>2020-08-05T09:46:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SGeorgi: /* Graduierung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox&lt;br /&gt;
| Name= Integrale Ergebnissicherung&lt;br /&gt;
| Dimension = [[Technologische Dimension|technologisch]] &lt;br /&gt;
| Notwendigkeit = [[fakultativ]]&lt;br /&gt;
| Messbarkeit = [[absolut]]&lt;br /&gt;
| Ebene = Szenario &lt;br /&gt;
| Katalog= [[Kriterienkatalog für digitale Medien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Integrale Ergebnissicherung&#039;&#039;&#039; beschreibt eine digitale Funktion des digitalen Mediums, die in der Lage ist, analog der klassischen Ergebnissicherung, die Differenz zwischen den Lehrzielen und den Handlungszielen der Lernenden konstruktiv aufzuarbeiten und nachhaltig verfügbar zu machen. &amp;lt;ref name=&amp;quot;Me&amp;quot;&amp;gt;Meyer, H.: Unterrichtsmethoden. II: Praxisband. Cornelsen, Berlin, 2011, S. 161-165, ISBN 9783589208517.&amp;lt;/ref&amp;gt; Handlungsziele der Lernenden sind allgemein deren Absichten und Gründe für eine Unterrichtsbeteiligung oder -verweigerung. Die Lehrziele beschreiben die zu erwerbenden Sach-, Sozial- und Handlungskompetenzen der Lernenden.&amp;lt;ref&amp;gt;Meyer, H.: Unterrichtsmethoden. I: Theorieband. Cornelsen, Frankfurt am Main, 2017. ISBN 3589208503.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei kann der behandelte Lerngegenstand protokolliert und dokumentiert werden, um die Verbindlichkeit der Unterrichtsarbeit zu sichern. Dazu zählt beispielsweise das Teilen von digitalen Tafelbildern oder eine Exportfunktion digitaler Arbeiten (vgl. das Kriterium [[Fortsetzbarkeit]]). Die Inhalte können geübt und vertieft werden, um die Festigung von Kenntnissen, Fähig- und Fertigkeiten zu garantieren. Außerdem können Bewertungen und Fehlerkorrekturen implementiert sein, um den Schülerinnen und Schülern, ggf. auch kollaborativ, eine rückführende Reflexion des Lernstandes zu ermöglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Integrale Ergebnissicherung kann dabei unabhängig, jedoch zeitgleich, von analogen Varianten wirken. Digitale Varianten können somit auch ergänzend eingesetzt werden, damit bspw. die Funktionen der Protokollierung und Dokumentation übernommen wird, um dadurch die Präsenzphase intensiver für einen kommunikativen Austausch nutzen zu können. Darüberhinaus sollten digtitale Komponenten flexibel und selbstgesteuert nutzbar sein und eine lehrerseitige Steuerung nur minimal verlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansätze und Beispiele können den [[Integrale Ergebnissicherung#Weiterführende Hinweise| Hinweisen]] entnommen werden.&lt;br /&gt;
==Kriterium==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Das digitale Medium verfügt über die Funktionen einer Ergebnissicherung der Lernprozesse.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
===Zu prüfende Merkmale===&lt;br /&gt;
[[Datei:LernSaxApp.jpeg|thumb|LernSax bietet neben Dateiabgaben auch Möglichkeiten für Notizen, Foren und Chats&amp;lt;ref&amp;gt;LernSax - Apps für Smartphones und Tablets, https://www.lernsax.de/wws/9.php#/wws/apps.php?sid=85169717999796401559350485049100S222a5169, Stand: 30.06.2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Integrale Ergebnissicherung LernSAX2.png|thumb|Dateiabgabe in LernSax]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Integrale Ergebnissicherung LernSAX1.png|thumb|Speicherortauswahl für Dateiablagen in LernSax]]&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;&#039;Die Ergebnissicherung durch das digitale Medium umfasst folgende Punkte:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#*&#039;&#039;Protokollierung/Dokumentation:&#039;&#039; Der behandelte Unterrichtsgegenstand wird zusammengefasst, wiederholt und vertieft festgehalten, um die Verbindlichkeit der Unterrichtsarbeit zu sichern. &amp;lt;ref name=&amp;quot;Me&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
#*&#039;&#039;Übung/Vertiefung:&#039;&#039; Der behandelte Unterrichtsgegenstand wird erneut wiederholt und dient der Festigung von Kenntnissen, Fähig- und Fertigkeiten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Me&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
#*&#039;&#039;Bewertung/Fehlerkorrektur&#039;&#039;: siehe Kriterium [[Rückmeldung]]&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;&#039;Eine rückschauende Kommunikation und Diagnose über den Lernprozess und die -resultate ist möglich.&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Urff, C.: Digitale Lernmedien zur Förderung grundlegender mathematischer Kompetenzen. Theoretische Analysen, empirische Fallstudien und praktische Umsetzung anhand der Entwicklung virtueller Arbeitsmittel. Zugl.: Ludwigsburg, Pädagogische Hochschule, Diss., 2013. Mensch und Buch Verl., Berlin, 2014, S. 305, ISBN 3863874234.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
#*Das Medium zeigt auf, was bei der Unterrichtsarbeit herausgekommen ist, inwiefern die Lernziele erreicht wurden und wie die individuelle Weiterarbeit erfolgen kann.&amp;lt;ref&amp;gt;Jank, W.; Meyer, H.: Didaktische Modelle. Cornelsen, Berlin, 2014, S. 91, ISBN 978-3-589-21566-9.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
#*siehe Kriterium [[Fachliche Zielsetzung]], [[Rückmeldung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Graduierung===&lt;br /&gt;
;Stufe 0&lt;br /&gt;
:Eine Ergebnissicherung wird durch das Medium nicht ermöglicht.&lt;br /&gt;
;Stufe 1&lt;br /&gt;
:Eine integrierte Ergebnissicherung wird bereitgestellt.&lt;br /&gt;
;Stufe 2&lt;br /&gt;
:Verschiedenste Funktionen einer Ergebnissicherung stehen integral zur Verfügung. Die Steuerung erfolgt, automatisch auf die individuellen Lernergebnisse angepasst, durch das digitale Medium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Graduierung===&lt;br /&gt;
{{Graduierung&lt;br /&gt;
| Stufe 0 = Eine Ergebnissicherung wird durch das Medium nicht ermöglicht.&lt;br /&gt;
| Stufe 1 = Eine integrierte Ergebnissicherung wird bereitgestellt.&lt;br /&gt;
| Stufe 2 = Verschiedenste Funktionen einer Ergebnissicherung stehen integral zur Verfügung. Die Steuerung erfolgt, automatisch auf die individuellen Lernergebnisse angepasst, direkt durch das digitale Medium.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Hinweise==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dig_ergebnissicherung_moodle.png|thumb|Möglichkeiten zur Anreicherung mit Komponenten einer digitalen Ergebnissicherung in einem moodle-Kurs]]&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden einige Ansätze für eine digitale Ergebnissicherung genannt:&lt;br /&gt;
*Digitale Erfassung und Abspeicherung der Aufzeichnungen mit geeigneten Tools und Plattformen (BSCW, LernSax, Lernplattformen) für eine nachhaltige Protokollierung und Dokumentation der Unterrichtsergebnisse&lt;br /&gt;
*Verwendung von Blogs, Wikis und digitalen Lerntagebüchern als Unterrichtsbegleitung, zum Ergänzen und Auswerten der Unterrichtsergebnisse&lt;br /&gt;
*Veröffentlichung des digitalen Tafelbilds für eine außerschulische Wiederholung der Aufzeichnungen und Unterstützung langsamer Lernenden&lt;br /&gt;
*Nutzung einer cloudbasierten Speichermöglichkeit von Unterrichtsergebnissen für eine klasseninterne Verteilung und Sammlung&lt;br /&gt;
*Nutzung von selbstgesteuerten E-Learning-Phasen und lehrergesteuerten Ergebnissicherungsphasen für ein besseres Zeitmanagement bei der Ergebnissicherung (z. B. durch Blended-Learning-Ansätze)&lt;br /&gt;
*Kollaborative kreative Erstellung der Ergebnissicherung (z.B. zusammenfassen der Unterrichtsergebnisse durch MindMaps, Flussdiagramme oder Begriffsnetze) mit entsprechenden digitalen Werkzeugen&lt;br /&gt;
*Nutzung von Tools (z. B. gegenseitige Beurteilungen, Quiz, Umfragen, Selbsttests, Lerntagebüchern, Portfolioaufgaben) auf Lernplattformen für eine selbstgesteuerte zeit- und ortsflexible Ergebnissicherung&lt;br /&gt;
*regelmäßige wöchentliche Unterrichtszusammenfassungen durch einen Podcasts&lt;br /&gt;
*Angebot einer außerschulischen Diskussionsmöglichkeit (z. B. Forum, Blog, Chat)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Praxisbeispiel==&lt;br /&gt;
Im Informatikunterricht wird das Thema der Informationssicherheit bzgl. der Verfahren zur Gewährleistung der Vertraulichkeit behandelt. Im Zuge der Ergebnissicherung benutzt die Klasse ein auf den Schulserver aufgesetztes Wiki zur Sammlung von Unterrichtsergebnissen aus der gesamten Sekundarstufe II. Zwei Lernende werden aufgefordert, die Begriffe und Zusammenhänge des aktuellen Unterrichts als Artikel zuhause zu ergänzen. Des Weiteren stellt die Lehrkraft den Schülerinnen und Schülern das digitale Tafelbild als PDF-Dokument für ihre Aufzeichnungen online zur Verfügung. Die eigentliche Unterrichtszeit für die Ergebnissicherung nutzt die Lehrkraft für ein gelenktes Klassengespräch oder ein abstimmungsbasiertes Quiz über die einzelnen Facetten des behandeltet Unterrichtsgegenstandes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technologische Dimension]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:fakultativ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:absolut]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SGeorgi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sachsen.schule/digit/index.php?title=Datensicherheit&amp;diff=1450</id>
		<title>Datensicherheit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sachsen.schule/digit/index.php?title=Datensicherheit&amp;diff=1450"/>
		<updated>2020-08-05T09:44:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SGeorgi: /* Graduierung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox&lt;br /&gt;
| Name= Datensicherheit&lt;br /&gt;
| Dimension = [[Technologische Dimension|technologisch]] &lt;br /&gt;
| Notwendigkeit = [[obligatorisch]]&lt;br /&gt;
| Messbarkeit = [[relativ]]&lt;br /&gt;
| Ebene = Szenario &lt;br /&gt;
| Katalog= [[Kriterienkatalog für digitale Medien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Im täglichen Prozess der Datenverarbeitung der Schule kommt es zur Datenerzeugung, Datenspeicherung und Datenübermittlung. Die Datenverarbeitung überspannt dabei sowohl die Nutzung schulischer als auch privater Geräte samt der Bereitstellung von schulischen und privater Netzwerken. In diesen Kriterium geht es neben der Prüfung rein technischen Bedingungen (beispielsweise zu Passwörtern, Benutzerkonten, Updates, Virenschutz und Firewalls) auch um die rechtlichen Erfordernisse (sie die Einwilligungserklärung und die Auftragsdatenverarbeitung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kriterium==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Das digitale Medium sorgt durch technische und organisatorische Maßnahmen dafür, dass Daten nicht verloren gehen, nicht manipuliert und nicht ge­stohlen werden.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref name =&amp;quot;B&amp;quot;&amp;gt;Bühler, P.; Schlaich, P.; Sinner, D.: Datenmanagement. Daten – Datenbanken – Datensicherheit. Springer Vieweg, 2019, S. 80, ISBN 3662555077.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
===Zu prüfende Merkmale===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erforderliche Maßnahmen sollten folgende Aspekte beinhalten.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Informierte Einwilligung bezüglich folgender Themenfelder einholen: &amp;lt;ref&amp;gt;Rymeš, R.; Walter, R.; Iberer, U.: Datenschutz beim Einsatz digitaler Medien in der Grundschule. Eine Handreichung für Lehrerinnen und Lehrer in Baden-Württemberg mit rechtlichen Grundlagen, pädagogischen Hinweisen und Fallbeispielen. Projekt „Digitales Lernen Grundschule Stuttgart/Ludwigsburg“ (dileg-SL), Ludwigsburg, 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
#*Zweck, Umfang und Art der Datenverarbeitung&lt;br /&gt;
#*verantwortliche Person&lt;br /&gt;
#*Speicherort &lt;br /&gt;
#*Löschung von Daten&lt;br /&gt;
#*Hinweise auf Freiwilligkeit&lt;br /&gt;
#*Recht auf Auskunft &lt;br /&gt;
#Antrag auf die Nutzung privater Datenverarbeitungsgeräte für dienstliche Zwecke stellen.&lt;br /&gt;
#Geräte- und Datensicherheit herstellen oder prüfen.&lt;br /&gt;
#*Zugriffssperren (z.B. Passwörter, Benutzerkonten)&lt;br /&gt;
#*Maßnahmen zur Sicherheit der IT (z.B. Updates, Virenschutz,  Firewall)&lt;br /&gt;
#*Deaktivierung von Cloud-Diensten&lt;br /&gt;
#*Datensicherheit (z.B. Pseudonymisierung, Verschlüsselung)&lt;br /&gt;
#Datenlöschung (Zurücksetzen von Geräten), wenn:&lt;br /&gt;
#*der Erhebungszweck der Daten erfüllt ist (z.B. Projektende).&lt;br /&gt;
#*die Löschfristen ablaufen.&lt;br /&gt;
#*die informierte Einwilligung widerrufen wird.&lt;br /&gt;
#*personenbezogene Daten auf gemeinschaftlich genutzten  Geräten (1:N-Szenario), die keine individuelle Benutzerkennung ermöglichen, durch andere Nutzerinnen und Nutzer eingesehen werden könnten. Im Fall von Tablets geschieht die Löschung durch das Zurücksetzen.&lt;br /&gt;
#Vertrag zur Auftragsdatenverarbeitung&lt;br /&gt;
#Unterlassung der Verarbeitung personenbezogener Daten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Graduierung===&lt;br /&gt;
{{Graduierung&lt;br /&gt;
| Stufe 0 = Das digitale Medium lässt keine Prüfung im Zusammenhang mit dem Datenschutz zu.&lt;br /&gt;
| Stufe 1 = Die Verarbeitung der für die Nutzung des digitalen Mediums notwendigen Daten ist dargelegt.&lt;br /&gt;
| Stufe 2 = Alle vom Medium verwendeten Daten sind in ihrer Verarbeitung transparent beschrieben, die Verwendung lässt sich individuell anpassen und die gesetzlichen Vorgaben werden alle nachprüfbar erfüllt.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Hinweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umsetzung der Datensicherheit im schulischen Kontext wird durch eine Vielzahl an Teilnehmergruppen beeinflusst. Dazu zählen einerseits Schülerinnen und Schüler, deren Eltern sowie die Lehrerinnen und Lehrer. Andererseits sind aber auch die Schule selbst und auch externe Leistungsanbieter (lokale IT-Unternehmen) damit befasst. Eine erfolgreiche Verwirklichung ist somit nicht alleine von einer Lehrkraft garantiert. Von daher dient das Kriterium als Anhaltspunkt und Ideenpool für die Auseinandersetzung mit dem Gebiet der Datensicherheit.&lt;br /&gt;
Für weitere Aspekte und Fallbeispiele bzgl. Datensicherheit im Unterricht mit digitalen Medien wird auf &#039;&#039;Datenschutz beim Einsatz digitaler Medien in der Grundschule&#039;&#039; (Bühler, Schlaich, 2019)&amp;lt;ref name=&amp;quot;B&amp;quot;/&amp;gt; verwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technologische Dimension]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:obligatorisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:relativ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SGeorgi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sachsen.schule/digit/index.php?title=Datensicherheit&amp;diff=1449</id>
		<title>Datensicherheit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sachsen.schule/digit/index.php?title=Datensicherheit&amp;diff=1449"/>
		<updated>2020-08-05T09:44:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SGeorgi: /* Graduierung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox&lt;br /&gt;
| Name= Datensicherheit&lt;br /&gt;
| Dimension = [[Technologische Dimension|technologisch]] &lt;br /&gt;
| Notwendigkeit = [[obligatorisch]]&lt;br /&gt;
| Messbarkeit = [[relativ]]&lt;br /&gt;
| Ebene = Szenario &lt;br /&gt;
| Katalog= [[Kriterienkatalog für digitale Medien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Im täglichen Prozess der Datenverarbeitung der Schule kommt es zur Datenerzeugung, Datenspeicherung und Datenübermittlung. Die Datenverarbeitung überspannt dabei sowohl die Nutzung schulischer als auch privater Geräte samt der Bereitstellung von schulischen und privater Netzwerken. In diesen Kriterium geht es neben der Prüfung rein technischen Bedingungen (beispielsweise zu Passwörtern, Benutzerkonten, Updates, Virenschutz und Firewalls) auch um die rechtlichen Erfordernisse (sie die Einwilligungserklärung und die Auftragsdatenverarbeitung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kriterium==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Das digitale Medium sorgt durch technische und organisatorische Maßnahmen dafür, dass Daten nicht verloren gehen, nicht manipuliert und nicht ge­stohlen werden.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref name =&amp;quot;B&amp;quot;&amp;gt;Bühler, P.; Schlaich, P.; Sinner, D.: Datenmanagement. Daten – Datenbanken – Datensicherheit. Springer Vieweg, 2019, S. 80, ISBN 3662555077.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
===Zu prüfende Merkmale===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erforderliche Maßnahmen sollten folgende Aspekte beinhalten.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Informierte Einwilligung bezüglich folgender Themenfelder einholen: &amp;lt;ref&amp;gt;Rymeš, R.; Walter, R.; Iberer, U.: Datenschutz beim Einsatz digitaler Medien in der Grundschule. Eine Handreichung für Lehrerinnen und Lehrer in Baden-Württemberg mit rechtlichen Grundlagen, pädagogischen Hinweisen und Fallbeispielen. Projekt „Digitales Lernen Grundschule Stuttgart/Ludwigsburg“ (dileg-SL), Ludwigsburg, 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
#*Zweck, Umfang und Art der Datenverarbeitung&lt;br /&gt;
#*verantwortliche Person&lt;br /&gt;
#*Speicherort &lt;br /&gt;
#*Löschung von Daten&lt;br /&gt;
#*Hinweise auf Freiwilligkeit&lt;br /&gt;
#*Recht auf Auskunft &lt;br /&gt;
#Antrag auf die Nutzung privater Datenverarbeitungsgeräte für dienstliche Zwecke stellen.&lt;br /&gt;
#Geräte- und Datensicherheit herstellen oder prüfen.&lt;br /&gt;
#*Zugriffssperren (z.B. Passwörter, Benutzerkonten)&lt;br /&gt;
#*Maßnahmen zur Sicherheit der IT (z.B. Updates, Virenschutz,  Firewall)&lt;br /&gt;
#*Deaktivierung von Cloud-Diensten&lt;br /&gt;
#*Datensicherheit (z.B. Pseudonymisierung, Verschlüsselung)&lt;br /&gt;
#Datenlöschung (Zurücksetzen von Geräten), wenn:&lt;br /&gt;
#*der Erhebungszweck der Daten erfüllt ist (z.B. Projektende).&lt;br /&gt;
#*die Löschfristen ablaufen.&lt;br /&gt;
#*die informierte Einwilligung widerrufen wird.&lt;br /&gt;
#*personenbezogene Daten auf gemeinschaftlich genutzten  Geräten (1:N-Szenario), die keine individuelle Benutzerkennung ermöglichen, durch andere Nutzerinnen und Nutzer eingesehen werden könnten. Im Fall von Tablets geschieht die Löschung durch das Zurücksetzen.&lt;br /&gt;
#Vertrag zur Auftragsdatenverarbeitung&lt;br /&gt;
#Unterlassung der Verarbeitung personenbezogener Daten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Graduierung===&lt;br /&gt;
;Stufe 0&lt;br /&gt;
:Das digitale Medium lässt keine Prüfung im Zusammenhang mit dem Datenschutz zu.&lt;br /&gt;
;Stufe 1&lt;br /&gt;
:Die Verarbeitung der für die Nutzung des digitalen Mediums notwendigen Daten ist dargelegt.&lt;br /&gt;
;Stufe 2&lt;br /&gt;
:Alle vom Medium verwendeten Daten sind in ihrer Verarbeitung transparent beschrieben, die Verwendung lässt sich individuell anpassen und die gesetzlichen Vorgaben werden alle prüfbar erfüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Graduierung===&lt;br /&gt;
{{Graduierung&lt;br /&gt;
| Stufe 0 = Das digitale Medium lässt keine Prüfung im Zusammenhang mit dem Datenschutz zu.&lt;br /&gt;
| Stufe 1 = Die Verarbeitung der für die Nutzung des digitalen Mediums notwendigen Daten ist dargelegt.&lt;br /&gt;
| Stufe 2 = Alle vom Medium verwendeten Daten sind in ihrer Verarbeitung transparent beschrieben, die Verwendung lässt sich individuell anpassen und die gesetzlichen Vorgaben werden alle nachprüfbar erfüllt.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Hinweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umsetzung der Datensicherheit im schulischen Kontext wird durch eine Vielzahl an Teilnehmergruppen beeinflusst. Dazu zählen einerseits Schülerinnen und Schüler, deren Eltern sowie die Lehrerinnen und Lehrer. Andererseits sind aber auch die Schule selbst und auch externe Leistungsanbieter (lokale IT-Unternehmen) damit befasst. Eine erfolgreiche Verwirklichung ist somit nicht alleine von einer Lehrkraft garantiert. Von daher dient das Kriterium als Anhaltspunkt und Ideenpool für die Auseinandersetzung mit dem Gebiet der Datensicherheit.&lt;br /&gt;
Für weitere Aspekte und Fallbeispiele bzgl. Datensicherheit im Unterricht mit digitalen Medien wird auf &#039;&#039;Datenschutz beim Einsatz digitaler Medien in der Grundschule&#039;&#039; (Bühler, Schlaich, 2019)&amp;lt;ref name=&amp;quot;B&amp;quot;/&amp;gt; verwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technologische Dimension]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:obligatorisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:relativ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SGeorgi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sachsen.schule/digit/index.php?title=Schrankenkriterium&amp;diff=1447</id>
		<title>Schrankenkriterium</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sachsen.schule/digit/index.php?title=Schrankenkriterium&amp;diff=1447"/>
		<updated>2020-08-05T09:42:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SGeorgi: /* Graduierung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox&lt;br /&gt;
| Name= Schrankenkriterium&lt;br /&gt;
| Dimension = [[Didaktische Dimension|didaktisch]] &lt;br /&gt;
| Notwendigkeit = [[obligatorisch]]&lt;br /&gt;
| Messbarkeit = [[absolut]]&lt;br /&gt;
| Ebene = Szenario &lt;br /&gt;
| Katalog= [[Kriterienkatalog für digitale Medien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Schrankenkriterium&#039;&#039;&#039; umfasst die Nutzung digitaler Medien, um unterschiedliche [[Schranken]] durch E-Learning im Unterrichtsprozess zu überwinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei liegt der Fokus auf dem didaktischen Mehrwert:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Entstehen durch die Nutzung des digitalen Mediums technische, organisatorische, kommunikative oder informationelle Vorteile und expandieren dadurch die Lernchancen der Lernenden?&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Schulmeister, R.: eLearning: Einsichten und Aussichten. Oldenbourg, München, 2006, S. 209, ISBN 9783486580037. &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Der technische Komfort, die Unterstützung und Erleichterung der Kommunikation oder der Zugang zu Informationen sind zwar Vorteile von E-Learning, sie beschreiben allerdings nur eine Ablösung der analogen Varianten. Ein didaktischer Mehrwert geht somit immer mit der Expansion der Lernchancen einher.&lt;br /&gt;
Die Normen- und Werteschranke sowie die Analog-Digital-Schranke sind in den Kriterien [[Barrierefreiheit in der individuellen Nutzung]], [[nachgehende Differenzierung]] und [[Mehrperspektivität]] abgedeckt und werden hier nicht weiter betrachtet.&lt;br /&gt;
==Kriterium==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Die effektive und effiziente Nutzung des digitalen Mediums ermöglicht das Überwinden der Zeit - und Raumschranke des E-Learning, expandiert die Lernchancen und sichert einen Mehrwert gegenüber analogen Alternativen.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
===Zu prüfende Merkmale===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schrankenkriterium.png|thumb|Übersicht der [[Schranken]] - Das Schrankenkriterium umfasst speziell die Zeit - und Raumschranke]]&lt;br /&gt;
Bei der Prüfung der Schranken muss stets die Frage nach dem didaktischen Mehrwert gestellt werden:&lt;br /&gt;
Entstehen durch die Nutzung des digitalen Mediums technische, organisatorische, kommunikative oder informationelle Vorteile und expandieren dadurch die Lernchancen der Lernenden? &amp;lt;ref&amp;gt;Schulmeister, R.: eLearning: Einsichten und Aussichten. Oldenbourg, München, 2006, S. 209, ISBN 9783486580037. &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zeitschranke====&lt;br /&gt;
*Vernetzung von synchron/asynchron Lernphasen&lt;br /&gt;
*Expansion der Lernzeit&lt;br /&gt;
*Virtualisierung der Zeit (Zeitraffer/Zeitlupe/Start/Stopp)&lt;br /&gt;
*Nutzung einer außerschulischen Kommunikation&lt;br /&gt;
*digitale Unterrichtskonzepte (Blended Learning, Inverted Classroom)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Raumschranke====&lt;br /&gt;
[[Datei:Augmented_Reality_Pokemon_Go.jpg|thumb|Augmented Reality am Beispiel von Pokémon Go. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.pickpik.com/pokemon-go-pokemon-street-lawn-house-trees-65442&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
*Vernetzung verteilter Lernobjekte-/orte&lt;br /&gt;
*Bereitstellung von Simulationen&lt;br /&gt;
*Zugang zu Mikro - und Makrowelten &amp;lt;ref&amp;gt; Krauthausen, G.: Digitale Medien im Mathematikunterricht der Grundschule. Spektrum Akademischer Verlag, Berlin, 2012, S. 88 f., ISBN 9783827422767. &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
*Umsetzung von Augmented Reality&lt;br /&gt;
*Umsetzung von Virtual Reality&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Graduierung===&lt;br /&gt;
{{Graduierung&lt;br /&gt;
| Stufe 0 = Das digitale Medium überwindet keine der beiden Schranken.&lt;br /&gt;
| Stufe 1 = Das digitale Medium überwindet mindestens die Zeitschranke oder die Raumschranke.&lt;br /&gt;
| Stufe 2 = Das digitale Medium überwindet sowohl die Zeitschranke als auch die Raumschranke.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Hinweise==&lt;br /&gt;
*Die Normen - und Werteschranke gehört eigentlich mit zum Schrankenkriterium. Sie wird hier nicht weiter gewichtet, da sie durch die Kriterien [[Barrierefreiheit in der individuellen Nutzung]] und [[nachgehende Differenzierung]] abgedeckt ist.&lt;br /&gt;
*Die Analog-Digital-Schranke wird hier nicht weiter gewichtet, da sie durch das Kriterium [[Mehrperspektivität]] abgedeckt ist.&lt;br /&gt;
*Unter der Zeitschranke versteht man, dass die Lernzeit individualisiert wird. &lt;br /&gt;
*Beispiele für die Raumschranke:&lt;br /&gt;
**globaler Zugang zu raren Ressourcen&lt;br /&gt;
**Überwindung natürliche Zugangsschranken durch &amp;quot;verlangsamen der Zeit&amp;quot; &lt;br /&gt;
**Überwindung von Risikoschranken, durch Virtualisierung entsprechender Einrichtungen und Gegenstände&lt;br /&gt;
*Auch wurde das Arbeiten mit realen Daten erst möglich durch den Einsatz des Rechners. So kann zum Beispiel durch den Rechnereinsatz im Mathematikunterricht die Beziehung zwischen Mathematik und dem Rest der Welt, durch Realbezüge, berücksichtigt werden. (siehe [[Fachliche Zielsetzung#Weiterführende Hinweise|Computational offloading]]) &amp;lt;ref&amp;gt;  Langlotz, H. / Stachniss-Carp, S. / Weller, H.: Mathematikunterricht mit digitalen Werkzeugen – Eine persönliche Bilanz von 25 Jahren Einsatz im Unterricht. In (Büchter, A.; Glade, M.; Herold-Blasius, R. Hrsg.): Vielfältige Zugänge zum Mathematikunterricht. Konzepte und Beispiele aus Forschung und Praxis, 2019, S. 210 f., ISBN 3658242922.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
*Somit bietet die Technologie auch die Möglichkeit neue Problemlösungsumgebungen zu erschaffen. &amp;lt;ref&amp;gt; Thurm, D.: Teacher Beliefs and Practice When Teaching with Technology: A Latent Profile Analysis. In (Ball, L., Drijvers, P. et al. Hrsg.): Uses of Technology in Primary and Secondary Mathematics Education: Tools, Topics and Trends. Springer International Publishing: Cham, Switzerland., 2018, S. 145 ISBN 9783319765747&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Praxisbeispiel==&lt;br /&gt;
Folgende Ideen überwinden bspw. die Raum- und Zeitschranke: &lt;br /&gt;
*Wie oben bereits genannt, können in der Physik und Chemie Experimente, die zu gefährlich für die Schule sind,  durch Virtual Reality umgesetzt und gezeigt werden. Aber auch Experimente, die über einen langen oder kurzen Zeitraum ablaufen, können so genauer gezeigt werden. Zum Beispiel in der Physik die Verformung von Körpern beim Zusammenstoß.&lt;br /&gt;
*Aber auch Mikro- und Makrowelten können mit Hilfe Virtual Reality oder Augmented Reality dargestellt werden. Zum Beispiel könnten hier Zellen oder auch das Sonnensystem dargestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Didaktische Dimension]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:obligatorisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:absolut]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SGeorgi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sachsen.schule/digit/index.php?title=Schrankenkriterium&amp;diff=1446</id>
		<title>Schrankenkriterium</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sachsen.schule/digit/index.php?title=Schrankenkriterium&amp;diff=1446"/>
		<updated>2020-08-05T09:42:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SGeorgi: /* Graduierung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox&lt;br /&gt;
| Name= Schrankenkriterium&lt;br /&gt;
| Dimension = [[Didaktische Dimension|didaktisch]] &lt;br /&gt;
| Notwendigkeit = [[obligatorisch]]&lt;br /&gt;
| Messbarkeit = [[absolut]]&lt;br /&gt;
| Ebene = Szenario &lt;br /&gt;
| Katalog= [[Kriterienkatalog für digitale Medien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Schrankenkriterium&#039;&#039;&#039; umfasst die Nutzung digitaler Medien, um unterschiedliche [[Schranken]] durch E-Learning im Unterrichtsprozess zu überwinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei liegt der Fokus auf dem didaktischen Mehrwert:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Entstehen durch die Nutzung des digitalen Mediums technische, organisatorische, kommunikative oder informationelle Vorteile und expandieren dadurch die Lernchancen der Lernenden?&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Schulmeister, R.: eLearning: Einsichten und Aussichten. Oldenbourg, München, 2006, S. 209, ISBN 9783486580037. &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Der technische Komfort, die Unterstützung und Erleichterung der Kommunikation oder der Zugang zu Informationen sind zwar Vorteile von E-Learning, sie beschreiben allerdings nur eine Ablösung der analogen Varianten. Ein didaktischer Mehrwert geht somit immer mit der Expansion der Lernchancen einher.&lt;br /&gt;
Die Normen- und Werteschranke sowie die Analog-Digital-Schranke sind in den Kriterien [[Barrierefreiheit in der individuellen Nutzung]], [[nachgehende Differenzierung]] und [[Mehrperspektivität]] abgedeckt und werden hier nicht weiter betrachtet.&lt;br /&gt;
==Kriterium==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Die effektive und effiziente Nutzung des digitalen Mediums ermöglicht das Überwinden der Zeit - und Raumschranke des E-Learning, expandiert die Lernchancen und sichert einen Mehrwert gegenüber analogen Alternativen.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
===Zu prüfende Merkmale===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schrankenkriterium.png|thumb|Übersicht der [[Schranken]] - Das Schrankenkriterium umfasst speziell die Zeit - und Raumschranke]]&lt;br /&gt;
Bei der Prüfung der Schranken muss stets die Frage nach dem didaktischen Mehrwert gestellt werden:&lt;br /&gt;
Entstehen durch die Nutzung des digitalen Mediums technische, organisatorische, kommunikative oder informationelle Vorteile und expandieren dadurch die Lernchancen der Lernenden? &amp;lt;ref&amp;gt;Schulmeister, R.: eLearning: Einsichten und Aussichten. Oldenbourg, München, 2006, S. 209, ISBN 9783486580037. &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zeitschranke====&lt;br /&gt;
*Vernetzung von synchron/asynchron Lernphasen&lt;br /&gt;
*Expansion der Lernzeit&lt;br /&gt;
*Virtualisierung der Zeit (Zeitraffer/Zeitlupe/Start/Stopp)&lt;br /&gt;
*Nutzung einer außerschulischen Kommunikation&lt;br /&gt;
*digitale Unterrichtskonzepte (Blended Learning, Inverted Classroom)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Raumschranke====&lt;br /&gt;
[[Datei:Augmented_Reality_Pokemon_Go.jpg|thumb|Augmented Reality am Beispiel von Pokémon Go. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.pickpik.com/pokemon-go-pokemon-street-lawn-house-trees-65442&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
*Vernetzung verteilter Lernobjekte-/orte&lt;br /&gt;
*Bereitstellung von Simulationen&lt;br /&gt;
*Zugang zu Mikro - und Makrowelten &amp;lt;ref&amp;gt; Krauthausen, G.: Digitale Medien im Mathematikunterricht der Grundschule. Spektrum Akademischer Verlag, Berlin, 2012, S. 88 f., ISBN 9783827422767. &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
*Umsetzung von Augmented Reality&lt;br /&gt;
*Umsetzung von Virtual Reality&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Graduierung===&lt;br /&gt;
;Stufe 0&lt;br /&gt;
:Das digitale Medium überwindet keine der beiden Schranken.&lt;br /&gt;
;Stufe 1&lt;br /&gt;
:Das digitale Medium erfüllt mindestens die Zeitschranke oder die Raumschranke.&lt;br /&gt;
;Stufe 2&lt;br /&gt;
:Das digitale Medium überwindet sowohl die Zeitschranke als auch die Raumschranke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Graduierung===&lt;br /&gt;
{{Graduierung&lt;br /&gt;
| Stufe 0 = Das digitale Medium überwindet keine der beiden Schranken.&lt;br /&gt;
| Stufe 1 = Das digitale Medium überwindet mindestens die Zeitschranke oder die Raumschranke.&lt;br /&gt;
| Stufe 2 = Das digitale Medium überwindet sowohl die Zeitschranke als auch die Raumschranke.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Hinweise==&lt;br /&gt;
*Die Normen - und Werteschranke gehört eigentlich mit zum Schrankenkriterium. Sie wird hier nicht weiter gewichtet, da sie durch die Kriterien [[Barrierefreiheit in der individuellen Nutzung]] und [[nachgehende Differenzierung]] abgedeckt ist.&lt;br /&gt;
*Die Analog-Digital-Schranke wird hier nicht weiter gewichtet, da sie durch das Kriterium [[Mehrperspektivität]] abgedeckt ist.&lt;br /&gt;
*Unter der Zeitschranke versteht man, dass die Lernzeit individualisiert wird. &lt;br /&gt;
*Beispiele für die Raumschranke:&lt;br /&gt;
**globaler Zugang zu raren Ressourcen&lt;br /&gt;
**Überwindung natürliche Zugangsschranken durch &amp;quot;verlangsamen der Zeit&amp;quot; &lt;br /&gt;
**Überwindung von Risikoschranken, durch Virtualisierung entsprechender Einrichtungen und Gegenstände&lt;br /&gt;
*Auch wurde das Arbeiten mit realen Daten erst möglich durch den Einsatz des Rechners. So kann zum Beispiel durch den Rechnereinsatz im Mathematikunterricht die Beziehung zwischen Mathematik und dem Rest der Welt, durch Realbezüge, berücksichtigt werden. (siehe [[Fachliche Zielsetzung#Weiterführende Hinweise|Computational offloading]]) &amp;lt;ref&amp;gt;  Langlotz, H. / Stachniss-Carp, S. / Weller, H.: Mathematikunterricht mit digitalen Werkzeugen – Eine persönliche Bilanz von 25 Jahren Einsatz im Unterricht. In (Büchter, A.; Glade, M.; Herold-Blasius, R. Hrsg.): Vielfältige Zugänge zum Mathematikunterricht. Konzepte und Beispiele aus Forschung und Praxis, 2019, S. 210 f., ISBN 3658242922.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
*Somit bietet die Technologie auch die Möglichkeit neue Problemlösungsumgebungen zu erschaffen. &amp;lt;ref&amp;gt; Thurm, D.: Teacher Beliefs and Practice When Teaching with Technology: A Latent Profile Analysis. In (Ball, L., Drijvers, P. et al. Hrsg.): Uses of Technology in Primary and Secondary Mathematics Education: Tools, Topics and Trends. Springer International Publishing: Cham, Switzerland., 2018, S. 145 ISBN 9783319765747&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Praxisbeispiel==&lt;br /&gt;
Folgende Ideen überwinden bspw. die Raum- und Zeitschranke: &lt;br /&gt;
*Wie oben bereits genannt, können in der Physik und Chemie Experimente, die zu gefährlich für die Schule sind,  durch Virtual Reality umgesetzt und gezeigt werden. Aber auch Experimente, die über einen langen oder kurzen Zeitraum ablaufen, können so genauer gezeigt werden. Zum Beispiel in der Physik die Verformung von Körpern beim Zusammenstoß.&lt;br /&gt;
*Aber auch Mikro- und Makrowelten können mit Hilfe Virtual Reality oder Augmented Reality dargestellt werden. Zum Beispiel könnten hier Zellen oder auch das Sonnensystem dargestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Didaktische Dimension]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:obligatorisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:absolut]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SGeorgi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sachsen.schule/digit/index.php?title=Schrankenkriterium&amp;diff=1443</id>
		<title>Schrankenkriterium</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sachsen.schule/digit/index.php?title=Schrankenkriterium&amp;diff=1443"/>
		<updated>2020-08-05T09:42:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SGeorgi: /* Graduierung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox&lt;br /&gt;
| Name= Schrankenkriterium&lt;br /&gt;
| Dimension = [[Didaktische Dimension|didaktisch]] &lt;br /&gt;
| Notwendigkeit = [[obligatorisch]]&lt;br /&gt;
| Messbarkeit = [[absolut]]&lt;br /&gt;
| Ebene = Szenario &lt;br /&gt;
| Katalog= [[Kriterienkatalog für digitale Medien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Schrankenkriterium&#039;&#039;&#039; umfasst die Nutzung digitaler Medien, um unterschiedliche [[Schranken]] durch E-Learning im Unterrichtsprozess zu überwinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei liegt der Fokus auf dem didaktischen Mehrwert:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Entstehen durch die Nutzung des digitalen Mediums technische, organisatorische, kommunikative oder informationelle Vorteile und expandieren dadurch die Lernchancen der Lernenden?&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Schulmeister, R.: eLearning: Einsichten und Aussichten. Oldenbourg, München, 2006, S. 209, ISBN 9783486580037. &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Der technische Komfort, die Unterstützung und Erleichterung der Kommunikation oder der Zugang zu Informationen sind zwar Vorteile von E-Learning, sie beschreiben allerdings nur eine Ablösung der analogen Varianten. Ein didaktischer Mehrwert geht somit immer mit der Expansion der Lernchancen einher.&lt;br /&gt;
Die Normen- und Werteschranke sowie die Analog-Digital-Schranke sind in den Kriterien [[Barrierefreiheit in der individuellen Nutzung]], [[nachgehende Differenzierung]] und [[Mehrperspektivität]] abgedeckt und werden hier nicht weiter betrachtet.&lt;br /&gt;
==Kriterium==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Die effektive und effiziente Nutzung des digitalen Mediums ermöglicht das Überwinden der Zeit - und Raumschranke des E-Learning, expandiert die Lernchancen und sichert einen Mehrwert gegenüber analogen Alternativen.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
===Zu prüfende Merkmale===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schrankenkriterium.png|thumb|Übersicht der [[Schranken]] - Das Schrankenkriterium umfasst speziell die Zeit - und Raumschranke]]&lt;br /&gt;
Bei der Prüfung der Schranken muss stets die Frage nach dem didaktischen Mehrwert gestellt werden:&lt;br /&gt;
Entstehen durch die Nutzung des digitalen Mediums technische, organisatorische, kommunikative oder informationelle Vorteile und expandieren dadurch die Lernchancen der Lernenden? &amp;lt;ref&amp;gt;Schulmeister, R.: eLearning: Einsichten und Aussichten. Oldenbourg, München, 2006, S. 209, ISBN 9783486580037. &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zeitschranke====&lt;br /&gt;
*Vernetzung von synchron/asynchron Lernphasen&lt;br /&gt;
*Expansion der Lernzeit&lt;br /&gt;
*Virtualisierung der Zeit (Zeitraffer/Zeitlupe/Start/Stopp)&lt;br /&gt;
*Nutzung einer außerschulischen Kommunikation&lt;br /&gt;
*digitale Unterrichtskonzepte (Blended Learning, Inverted Classroom)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Raumschranke====&lt;br /&gt;
[[Datei:Augmented_Reality_Pokemon_Go.jpg|thumb|Augmented Reality am Beispiel von Pokémon Go. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.pickpik.com/pokemon-go-pokemon-street-lawn-house-trees-65442&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
*Vernetzung verteilter Lernobjekte-/orte&lt;br /&gt;
*Bereitstellung von Simulationen&lt;br /&gt;
*Zugang zu Mikro - und Makrowelten &amp;lt;ref&amp;gt; Krauthausen, G.: Digitale Medien im Mathematikunterricht der Grundschule. Spektrum Akademischer Verlag, Berlin, 2012, S. 88 f., ISBN 9783827422767. &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
*Umsetzung von Augmented Reality&lt;br /&gt;
*Umsetzung von Virtual Reality&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Graduierung===&lt;br /&gt;
;Stufe 0&lt;br /&gt;
:Das digitale Medium überwindet keine der beiden Schranken.&lt;br /&gt;
;Stufe 1&lt;br /&gt;
:Das digitale Medium erfüllt mindestens die Zeitschranke oder die Raumschranke.&lt;br /&gt;
;Stufe 2&lt;br /&gt;
:Das digitale Medium überwindet sowohl die Zeitschranke als auch die Raumschranke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Graduierung===&lt;br /&gt;
{{Graduierung&lt;br /&gt;
| Stufe 0 = Das digitale Medium überwindet keine der beiden Schranken.&lt;br /&gt;
| Stufe 1 = Das digitale Medium erfüllt mindestens die Zeitschranke oder die Raumschranke.&lt;br /&gt;
| Stufe 2 = Das digitale Medium überwindet sowohl die Zeitschranke als auch die Raumschranke.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Hinweise==&lt;br /&gt;
*Die Normen - und Werteschranke gehört eigentlich mit zum Schrankenkriterium. Sie wird hier nicht weiter gewichtet, da sie durch die Kriterien [[Barrierefreiheit in der individuellen Nutzung]] und [[nachgehende Differenzierung]] abgedeckt ist.&lt;br /&gt;
*Die Analog-Digital-Schranke wird hier nicht weiter gewichtet, da sie durch das Kriterium [[Mehrperspektivität]] abgedeckt ist.&lt;br /&gt;
*Unter der Zeitschranke versteht man, dass die Lernzeit individualisiert wird. &lt;br /&gt;
*Beispiele für die Raumschranke:&lt;br /&gt;
**globaler Zugang zu raren Ressourcen&lt;br /&gt;
**Überwindung natürliche Zugangsschranken durch &amp;quot;verlangsamen der Zeit&amp;quot; &lt;br /&gt;
**Überwindung von Risikoschranken, durch Virtualisierung entsprechender Einrichtungen und Gegenstände&lt;br /&gt;
*Auch wurde das Arbeiten mit realen Daten erst möglich durch den Einsatz des Rechners. So kann zum Beispiel durch den Rechnereinsatz im Mathematikunterricht die Beziehung zwischen Mathematik und dem Rest der Welt, durch Realbezüge, berücksichtigt werden. (siehe [[Fachliche Zielsetzung#Weiterführende Hinweise|Computational offloading]]) &amp;lt;ref&amp;gt;  Langlotz, H. / Stachniss-Carp, S. / Weller, H.: Mathematikunterricht mit digitalen Werkzeugen – Eine persönliche Bilanz von 25 Jahren Einsatz im Unterricht. In (Büchter, A.; Glade, M.; Herold-Blasius, R. Hrsg.): Vielfältige Zugänge zum Mathematikunterricht. Konzepte und Beispiele aus Forschung und Praxis, 2019, S. 210 f., ISBN 3658242922.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
*Somit bietet die Technologie auch die Möglichkeit neue Problemlösungsumgebungen zu erschaffen. &amp;lt;ref&amp;gt; Thurm, D.: Teacher Beliefs and Practice When Teaching with Technology: A Latent Profile Analysis. In (Ball, L., Drijvers, P. et al. Hrsg.): Uses of Technology in Primary and Secondary Mathematics Education: Tools, Topics and Trends. Springer International Publishing: Cham, Switzerland., 2018, S. 145 ISBN 9783319765747&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Praxisbeispiel==&lt;br /&gt;
Folgende Ideen überwinden bspw. die Raum- und Zeitschranke: &lt;br /&gt;
*Wie oben bereits genannt, können in der Physik und Chemie Experimente, die zu gefährlich für die Schule sind,  durch Virtual Reality umgesetzt und gezeigt werden. Aber auch Experimente, die über einen langen oder kurzen Zeitraum ablaufen, können so genauer gezeigt werden. Zum Beispiel in der Physik die Verformung von Körpern beim Zusammenstoß.&lt;br /&gt;
*Aber auch Mikro- und Makrowelten können mit Hilfe Virtual Reality oder Augmented Reality dargestellt werden. Zum Beispiel könnten hier Zellen oder auch das Sonnensystem dargestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Didaktische Dimension]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:obligatorisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:absolut]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SGeorgi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sachsen.schule/digit/index.php?title=Reflexion&amp;diff=1442</id>
		<title>Reflexion</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sachsen.schule/digit/index.php?title=Reflexion&amp;diff=1442"/>
		<updated>2020-08-05T09:40:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SGeorgi: /* Graduierung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox&lt;br /&gt;
| Name= Reflexion&lt;br /&gt;
| Dimension = [[Didaktische Dimension|didaktisch]] &lt;br /&gt;
| Notwendigkeit = [[obligatorisch]]&lt;br /&gt;
| Messbarkeit = [[relativ]]&lt;br /&gt;
| Ebene = Szenario &lt;br /&gt;
| Katalog= [[Kriterienkatalog für digitale Medien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kriterium &#039;&#039;&#039;Reflexion&#039;&#039;&#039; umfasst Angebote und Rahmenbedingungen, um unterschiedliche Bereiche einer Reflexion abzudecken.&lt;br /&gt;
Um ein möglichst selbstständiges und dadurch auch selbstreguliertes Lernen zu ermöglichen, bedarf es einer Lernkultur, die auch in virtuelle Bereichen wirken kann. Selbstorganisiertes Lernen und Arbeiten an und mit dem digitalen Medium erfordert verschiedene Reflexionsaspekte seitens des Lernenden bzgl. lernrelevanter Faktoren, wie u.a. Motivation, Lernerfolge, Lernprobleme, soziale Faktoren oder Wahrnehmungen und Nachhaltigkeit des eigenen Tuns. Das digitale Medium sollte für die Realisierung geeignete medieninterne Funktionen verfügen, die die Lernenden zur Reflexion auffordern oder anregen. Je nach Art des digitalen Mediums, kann dies unterschiedlich erfolgen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Kriterium==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Das digitale Medium bietet, im Zuge der Erweiterung des selbstorganisierten Lernens im virtuellen Bildungsraum, Angebote und Rahmenbedingungen, die den Lernenden eine Reflexion über verschiedene Bereiche des Lernprozesses ermöglichen.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Arnold, P. et al.: Handbuch E-Learning. Lehren und Lernen mit digitalen Medien. W. Bertelsmann Verlag, Bielefeld, 2018, S. 56, ISBN 978-3-8252-4965-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
===Zu prüfende Merkmale===&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;&#039;Auf u.a. folgende Ansätze der Angebote und Rahmenbedingungen sollte geachtet werden:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Dillon, J. D.: In Real Life: Self-Directed Learning Can Only Work If… https://learningsolutionsmag.com/articles/2414/in-real-life-self-directed-learning-can-only-work-if, Stand: 04.05.2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
#*Vorhandensein ausreichender Zeit&lt;br /&gt;
#*Vorhandensein eines digitalen Raums zur Reflexion (z.B. Blog, Lerntagebuch, Forum) [[Datei:Reflexion_Lerntagebuch.PNG|thumb|Mit dem Lerntagebuch von LernSax können unterschiedliche Bereiche einer Reflexion ermöglicht werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Th. Knapp: So geht’s: LernSax-Lerntagebuch, https://www.lernsax.de/wws/bin/763108-873700-2-20200417_so_gehts_lerntagebuch.pdf, Stand: 02.07.2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
#*Vorhandensein einer sicheren Atmosphäre (angstfrei, zielführend, nicht bloßstellend)&lt;br /&gt;
#*Ermöglichen einer nachhaltigen Reflexion (Reflexionsergebnis zukünftig abrufbar speichern)&lt;br /&gt;
#::→ Vgl. Kriterium [[Integrale Ergebnissicherung]]&lt;br /&gt;
#*Umsetzung der Reflexion durch Generieren ausreichender Motivation und Wegnahme von Zwang (Freiwilligkeit)&lt;br /&gt;
#*Vorhandensein realistischer persönlicher Erwartungen (Was für Vorteile gehen einher mit einer Reflexion?)&lt;br /&gt;
#*Reflexion für den Selbstzweck, nicht für den Fremdzweck (z.B. Benotungen)&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;&#039;Folgende vier Bereiche der Reflexion sind zur Bewertung des Kriteriums zu prüfen:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Arnold, P. et al.: Handbuch E-Learning. Lehren und Lernen mit digitalen Medien. W. Bertelsmann Verlag, Bielefeld, 2018, S. 350, ISBN 978-3-8252-4965-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gi&amp;quot;&amp;gt;Gillen, J.: Kompetenzfeststellung als Chance zur Selbstreflexion. Was können und sollen Kompetenzfeststellungen zur Förderung von Reflexivität leisten?, Dresden, 2007, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
#*&#039;&#039;Retrospektive Reflexion&#039;&#039; [[Datei:Reflexion_moodle.PNG|thumb|Retrospektive Reflexion - moodle bietet eine einfache quantitative Reflexion, mittels Selbstbenotung, über den zurückliegenden Lernprozess]]&lt;br /&gt;
#**Reflexion bezieht sich auf vergangene Erfahrungen, Handlungsschritte, Denk- und Vorgehensweisen.&lt;br /&gt;
#**z.B. waren die getanen Arbeitsschritte zielführend?&lt;br /&gt;
#*&#039;&#039;Prospektive Reflexion&#039;&#039; &lt;br /&gt;
#**Reflexion bezieht sich auf die gleichen Elemente zukünftiger Handlungen.&lt;br /&gt;
#**z.B. war mein Verhalten bei der Partnerarbeit angemessen, um zukünftige Probleme ähnlich zu bearbeiten?&lt;br /&gt;
#*&#039;&#039;Selbstreflexion&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#**Reflexion der eigene Person und ihr Handeln steht im Mittelpunkt.&lt;br /&gt;
#**z.B. war ich ausreichend motiviert?&lt;br /&gt;
#*&#039;&#039;Strukturelle Reflexion&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#**Reflexion der Rahmenbedingungen, Regeln und Strukturen des eigenen Handelns stehen im Mittelpunkt.&lt;br /&gt;
#**z.B. war die Tageszeit und der Lernort optimal für meinen Lernprozess?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Graduierung===&lt;br /&gt;
{{Graduierung&lt;br /&gt;
| Stufe 0 = Eine medienseitiges Reflexionsangebot wird nicht bereitgestellt.&lt;br /&gt;
| Stufe 1 = Für einen der vier obigen Bereiche der Reflexionen wird ein Angebote bereitgestellt.&lt;br /&gt;
| Stufe 2 = Vielfältige Angebote für eine Reflexion in mehreren Bereichen sind vorhanden und nachhaltig nutzbar.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Hinweise==&lt;br /&gt;
*;Definition &#039;&#039;Reflexion&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
*:Prüfendes und vergleichendes Nachdenken über das eigene Denken und Handeln und dessen äußere Bedingungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gi&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Durch digitale Medien gegebene Reflexionsangebote sind bspw.:&lt;br /&gt;
**Umfragen/ MC-Fragen&lt;br /&gt;
**geschriebene Reflexionen&lt;br /&gt;
**digitale Dialoge&lt;br /&gt;
**Blog- und Forenbeiträge&lt;br /&gt;
**digitale Lerntagebücher&lt;br /&gt;
**Video - und Tonaufnahmen&lt;br /&gt;
**fragenstellende Sprachassistenten&lt;br /&gt;
**Selbstbenotungen&lt;br /&gt;
**digitale Erstellung einer Selbsteinschätztung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Didaktische Dimension]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:obligatorisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:relativ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SGeorgi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sachsen.schule/digit/index.php?title=Reflexion&amp;diff=1441</id>
		<title>Reflexion</title>
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		<updated>2020-08-05T09:39:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SGeorgi: /* Graduierung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox&lt;br /&gt;
| Name= Reflexion&lt;br /&gt;
| Dimension = [[Didaktische Dimension|didaktisch]] &lt;br /&gt;
| Notwendigkeit = [[obligatorisch]]&lt;br /&gt;
| Messbarkeit = [[relativ]]&lt;br /&gt;
| Ebene = Szenario &lt;br /&gt;
| Katalog= [[Kriterienkatalog für digitale Medien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kriterium &#039;&#039;&#039;Reflexion&#039;&#039;&#039; umfasst Angebote und Rahmenbedingungen, um unterschiedliche Bereiche einer Reflexion abzudecken.&lt;br /&gt;
Um ein möglichst selbstständiges und dadurch auch selbstreguliertes Lernen zu ermöglichen, bedarf es einer Lernkultur, die auch in virtuelle Bereichen wirken kann. Selbstorganisiertes Lernen und Arbeiten an und mit dem digitalen Medium erfordert verschiedene Reflexionsaspekte seitens des Lernenden bzgl. lernrelevanter Faktoren, wie u.a. Motivation, Lernerfolge, Lernprobleme, soziale Faktoren oder Wahrnehmungen und Nachhaltigkeit des eigenen Tuns. Das digitale Medium sollte für die Realisierung geeignete medieninterne Funktionen verfügen, die die Lernenden zur Reflexion auffordern oder anregen. Je nach Art des digitalen Mediums, kann dies unterschiedlich erfolgen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Kriterium==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Das digitale Medium bietet, im Zuge der Erweiterung des selbstorganisierten Lernens im virtuellen Bildungsraum, Angebote und Rahmenbedingungen, die den Lernenden eine Reflexion über verschiedene Bereiche des Lernprozesses ermöglichen.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Arnold, P. et al.: Handbuch E-Learning. Lehren und Lernen mit digitalen Medien. W. Bertelsmann Verlag, Bielefeld, 2018, S. 56, ISBN 978-3-8252-4965-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
===Zu prüfende Merkmale===&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;&#039;Auf u.a. folgende Ansätze der Angebote und Rahmenbedingungen sollte geachtet werden:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Dillon, J. D.: In Real Life: Self-Directed Learning Can Only Work If… https://learningsolutionsmag.com/articles/2414/in-real-life-self-directed-learning-can-only-work-if, Stand: 04.05.2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
#*Vorhandensein ausreichender Zeit&lt;br /&gt;
#*Vorhandensein eines digitalen Raums zur Reflexion (z.B. Blog, Lerntagebuch, Forum) [[Datei:Reflexion_Lerntagebuch.PNG|thumb|Mit dem Lerntagebuch von LernSax können unterschiedliche Bereiche einer Reflexion ermöglicht werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Th. Knapp: So geht’s: LernSax-Lerntagebuch, https://www.lernsax.de/wws/bin/763108-873700-2-20200417_so_gehts_lerntagebuch.pdf, Stand: 02.07.2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
#*Vorhandensein einer sicheren Atmosphäre (angstfrei, zielführend, nicht bloßstellend)&lt;br /&gt;
#*Ermöglichen einer nachhaltigen Reflexion (Reflexionsergebnis zukünftig abrufbar speichern)&lt;br /&gt;
#::→ Vgl. Kriterium [[Integrale Ergebnissicherung]]&lt;br /&gt;
#*Umsetzung der Reflexion durch Generieren ausreichender Motivation und Wegnahme von Zwang (Freiwilligkeit)&lt;br /&gt;
#*Vorhandensein realistischer persönlicher Erwartungen (Was für Vorteile gehen einher mit einer Reflexion?)&lt;br /&gt;
#*Reflexion für den Selbstzweck, nicht für den Fremdzweck (z.B. Benotungen)&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;&#039;Folgende vier Bereiche der Reflexion sind zur Bewertung des Kriteriums zu prüfen:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Arnold, P. et al.: Handbuch E-Learning. Lehren und Lernen mit digitalen Medien. W. Bertelsmann Verlag, Bielefeld, 2018, S. 350, ISBN 978-3-8252-4965-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gi&amp;quot;&amp;gt;Gillen, J.: Kompetenzfeststellung als Chance zur Selbstreflexion. Was können und sollen Kompetenzfeststellungen zur Förderung von Reflexivität leisten?, Dresden, 2007, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
#*&#039;&#039;Retrospektive Reflexion&#039;&#039; [[Datei:Reflexion_moodle.PNG|thumb|Retrospektive Reflexion - moodle bietet eine einfache quantitative Reflexion, mittels Selbstbenotung, über den zurückliegenden Lernprozess]]&lt;br /&gt;
#**Reflexion bezieht sich auf vergangene Erfahrungen, Handlungsschritte, Denk- und Vorgehensweisen.&lt;br /&gt;
#**z.B. waren die getanen Arbeitsschritte zielführend?&lt;br /&gt;
#*&#039;&#039;Prospektive Reflexion&#039;&#039; &lt;br /&gt;
#**Reflexion bezieht sich auf die gleichen Elemente zukünftiger Handlungen.&lt;br /&gt;
#**z.B. war mein Verhalten bei der Partnerarbeit angemessen, um zukünftige Probleme ähnlich zu bearbeiten?&lt;br /&gt;
#*&#039;&#039;Selbstreflexion&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#**Reflexion der eigene Person und ihr Handeln steht im Mittelpunkt.&lt;br /&gt;
#**z.B. war ich ausreichend motiviert?&lt;br /&gt;
#*&#039;&#039;Strukturelle Reflexion&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#**Reflexion der Rahmenbedingungen, Regeln und Strukturen des eigenen Handelns stehen im Mittelpunkt.&lt;br /&gt;
#**z.B. war die Tageszeit und der Lernort optimal für meinen Lernprozess?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Graduierung===&lt;br /&gt;
{{Graduierung&lt;br /&gt;
| Stufe 0 = Eine medienseitiges Reflexionsangebot wird nicht bereitgestellt.&lt;br /&gt;
| Stufe 1 = Für einne Bereich der obigen Reflexionen wird ein entsprechendes Angebote unterbreitet.&lt;br /&gt;
| Stufe 2 = Das Kriterium wird umfassend erfüllt. Vielfältige Angebote für eine Reflexion in mehreren Bereichen sind vorhanden und nachhaltig nutzbar.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Hinweise==&lt;br /&gt;
*;Definition &#039;&#039;Reflexion&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
*:Prüfendes und vergleichendes Nachdenken über das eigene Denken und Handeln und dessen äußere Bedingungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gi&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Durch digitale Medien gegebene Reflexionsangebote sind bspw.:&lt;br /&gt;
**Umfragen/ MC-Fragen&lt;br /&gt;
**geschriebene Reflexionen&lt;br /&gt;
**digitale Dialoge&lt;br /&gt;
**Blog- und Forenbeiträge&lt;br /&gt;
**digitale Lerntagebücher&lt;br /&gt;
**Video - und Tonaufnahmen&lt;br /&gt;
**fragenstellende Sprachassistenten&lt;br /&gt;
**Selbstbenotungen&lt;br /&gt;
**digitale Erstellung einer Selbsteinschätztung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Didaktische Dimension]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:obligatorisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:relativ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SGeorgi</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.sachsen.schule/digit/index.php?title=Reflexion&amp;diff=1440</id>
		<title>Reflexion</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sachsen.schule/digit/index.php?title=Reflexion&amp;diff=1440"/>
		<updated>2020-08-05T09:39:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SGeorgi: /* Graduierung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox&lt;br /&gt;
| Name= Reflexion&lt;br /&gt;
| Dimension = [[Didaktische Dimension|didaktisch]] &lt;br /&gt;
| Notwendigkeit = [[obligatorisch]]&lt;br /&gt;
| Messbarkeit = [[relativ]]&lt;br /&gt;
| Ebene = Szenario &lt;br /&gt;
| Katalog= [[Kriterienkatalog für digitale Medien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kriterium &#039;&#039;&#039;Reflexion&#039;&#039;&#039; umfasst Angebote und Rahmenbedingungen, um unterschiedliche Bereiche einer Reflexion abzudecken.&lt;br /&gt;
Um ein möglichst selbstständiges und dadurch auch selbstreguliertes Lernen zu ermöglichen, bedarf es einer Lernkultur, die auch in virtuelle Bereichen wirken kann. Selbstorganisiertes Lernen und Arbeiten an und mit dem digitalen Medium erfordert verschiedene Reflexionsaspekte seitens des Lernenden bzgl. lernrelevanter Faktoren, wie u.a. Motivation, Lernerfolge, Lernprobleme, soziale Faktoren oder Wahrnehmungen und Nachhaltigkeit des eigenen Tuns. Das digitale Medium sollte für die Realisierung geeignete medieninterne Funktionen verfügen, die die Lernenden zur Reflexion auffordern oder anregen. Je nach Art des digitalen Mediums, kann dies unterschiedlich erfolgen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Kriterium==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Das digitale Medium bietet, im Zuge der Erweiterung des selbstorganisierten Lernens im virtuellen Bildungsraum, Angebote und Rahmenbedingungen, die den Lernenden eine Reflexion über verschiedene Bereiche des Lernprozesses ermöglichen.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Arnold, P. et al.: Handbuch E-Learning. Lehren und Lernen mit digitalen Medien. W. Bertelsmann Verlag, Bielefeld, 2018, S. 56, ISBN 978-3-8252-4965-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
===Zu prüfende Merkmale===&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;&#039;Auf u.a. folgende Ansätze der Angebote und Rahmenbedingungen sollte geachtet werden:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Dillon, J. D.: In Real Life: Self-Directed Learning Can Only Work If… https://learningsolutionsmag.com/articles/2414/in-real-life-self-directed-learning-can-only-work-if, Stand: 04.05.2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
#*Vorhandensein ausreichender Zeit&lt;br /&gt;
#*Vorhandensein eines digitalen Raums zur Reflexion (z.B. Blog, Lerntagebuch, Forum) [[Datei:Reflexion_Lerntagebuch.PNG|thumb|Mit dem Lerntagebuch von LernSax können unterschiedliche Bereiche einer Reflexion ermöglicht werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Th. Knapp: So geht’s: LernSax-Lerntagebuch, https://www.lernsax.de/wws/bin/763108-873700-2-20200417_so_gehts_lerntagebuch.pdf, Stand: 02.07.2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
#*Vorhandensein einer sicheren Atmosphäre (angstfrei, zielführend, nicht bloßstellend)&lt;br /&gt;
#*Ermöglichen einer nachhaltigen Reflexion (Reflexionsergebnis zukünftig abrufbar speichern)&lt;br /&gt;
#::→ Vgl. Kriterium [[Integrale Ergebnissicherung]]&lt;br /&gt;
#*Umsetzung der Reflexion durch Generieren ausreichender Motivation und Wegnahme von Zwang (Freiwilligkeit)&lt;br /&gt;
#*Vorhandensein realistischer persönlicher Erwartungen (Was für Vorteile gehen einher mit einer Reflexion?)&lt;br /&gt;
#*Reflexion für den Selbstzweck, nicht für den Fremdzweck (z.B. Benotungen)&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;&#039;Folgende vier Bereiche der Reflexion sind zur Bewertung des Kriteriums zu prüfen:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Arnold, P. et al.: Handbuch E-Learning. Lehren und Lernen mit digitalen Medien. W. Bertelsmann Verlag, Bielefeld, 2018, S. 350, ISBN 978-3-8252-4965-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gi&amp;quot;&amp;gt;Gillen, J.: Kompetenzfeststellung als Chance zur Selbstreflexion. Was können und sollen Kompetenzfeststellungen zur Förderung von Reflexivität leisten?, Dresden, 2007, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
#*&#039;&#039;Retrospektive Reflexion&#039;&#039; [[Datei:Reflexion_moodle.PNG|thumb|Retrospektive Reflexion - moodle bietet eine einfache quantitative Reflexion, mittels Selbstbenotung, über den zurückliegenden Lernprozess]]&lt;br /&gt;
#**Reflexion bezieht sich auf vergangene Erfahrungen, Handlungsschritte, Denk- und Vorgehensweisen.&lt;br /&gt;
#**z.B. waren die getanen Arbeitsschritte zielführend?&lt;br /&gt;
#*&#039;&#039;Prospektive Reflexion&#039;&#039; &lt;br /&gt;
#**Reflexion bezieht sich auf die gleichen Elemente zukünftiger Handlungen.&lt;br /&gt;
#**z.B. war mein Verhalten bei der Partnerarbeit angemessen, um zukünftige Probleme ähnlich zu bearbeiten?&lt;br /&gt;
#*&#039;&#039;Selbstreflexion&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#**Reflexion der eigene Person und ihr Handeln steht im Mittelpunkt.&lt;br /&gt;
#**z.B. war ich ausreichend motiviert?&lt;br /&gt;
#*&#039;&#039;Strukturelle Reflexion&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#**Reflexion der Rahmenbedingungen, Regeln und Strukturen des eigenen Handelns stehen im Mittelpunkt.&lt;br /&gt;
#**z.B. war die Tageszeit und der Lernort optimal für meinen Lernprozess?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Graduierung===&lt;br /&gt;
;Stufe 0&lt;br /&gt;
:Eine medienseitiges Reflexionsangebot wird nicht bereitgestellt.&lt;br /&gt;
;Stufe 1&lt;br /&gt;
:Für Eine Bereich der obigen Reflexionen wird ein entsprechendes Angebote unterbreitet.&lt;br /&gt;
;Stufe 2&lt;br /&gt;
:Das Kriterium wird umfassend erfüllt. Vielfältige Angebote für eine Reflexion in mehreren Bereichen sind vorhanden und nachhaltig nutzbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Graduierung===&lt;br /&gt;
{{Graduierung&lt;br /&gt;
| Stufe 0 = Eine medienseitiges Reflexionsangebot wird nicht bereitgestellt.&lt;br /&gt;
| Stufe 1 = Für einne Bereich der obigen Reflexionen wird ein entsprechendes Angebote unterbreitet.&lt;br /&gt;
| Stufe 2 = Das Kriterium wird umfassend erfüllt. Vielfältige Angebote für eine Reflexion in mehreren Bereichen sind vorhanden und nachhaltig nutzbar.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Hinweise==&lt;br /&gt;
*;Definition &#039;&#039;Reflexion&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
*:Prüfendes und vergleichendes Nachdenken über das eigene Denken und Handeln und dessen äußere Bedingungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gi&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Durch digitale Medien gegebene Reflexionsangebote sind bspw.:&lt;br /&gt;
**Umfragen/ MC-Fragen&lt;br /&gt;
**geschriebene Reflexionen&lt;br /&gt;
**digitale Dialoge&lt;br /&gt;
**Blog- und Forenbeiträge&lt;br /&gt;
**digitale Lerntagebücher&lt;br /&gt;
**Video - und Tonaufnahmen&lt;br /&gt;
**fragenstellende Sprachassistenten&lt;br /&gt;
**Selbstbenotungen&lt;br /&gt;
**digitale Erstellung einer Selbsteinschätztung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Didaktische Dimension]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:obligatorisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:relativ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SGeorgi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sachsen.schule/digit/index.php?title=Reflexion&amp;diff=1439</id>
		<title>Reflexion</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sachsen.schule/digit/index.php?title=Reflexion&amp;diff=1439"/>
		<updated>2020-08-05T09:38:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SGeorgi: /* Graduierung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox&lt;br /&gt;
| Name= Reflexion&lt;br /&gt;
| Dimension = [[Didaktische Dimension|didaktisch]] &lt;br /&gt;
| Notwendigkeit = [[obligatorisch]]&lt;br /&gt;
| Messbarkeit = [[relativ]]&lt;br /&gt;
| Ebene = Szenario &lt;br /&gt;
| Katalog= [[Kriterienkatalog für digitale Medien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kriterium &#039;&#039;&#039;Reflexion&#039;&#039;&#039; umfasst Angebote und Rahmenbedingungen, um unterschiedliche Bereiche einer Reflexion abzudecken.&lt;br /&gt;
Um ein möglichst selbstständiges und dadurch auch selbstreguliertes Lernen zu ermöglichen, bedarf es einer Lernkultur, die auch in virtuelle Bereichen wirken kann. Selbstorganisiertes Lernen und Arbeiten an und mit dem digitalen Medium erfordert verschiedene Reflexionsaspekte seitens des Lernenden bzgl. lernrelevanter Faktoren, wie u.a. Motivation, Lernerfolge, Lernprobleme, soziale Faktoren oder Wahrnehmungen und Nachhaltigkeit des eigenen Tuns. Das digitale Medium sollte für die Realisierung geeignete medieninterne Funktionen verfügen, die die Lernenden zur Reflexion auffordern oder anregen. Je nach Art des digitalen Mediums, kann dies unterschiedlich erfolgen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Kriterium==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Das digitale Medium bietet, im Zuge der Erweiterung des selbstorganisierten Lernens im virtuellen Bildungsraum, Angebote und Rahmenbedingungen, die den Lernenden eine Reflexion über verschiedene Bereiche des Lernprozesses ermöglichen.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Arnold, P. et al.: Handbuch E-Learning. Lehren und Lernen mit digitalen Medien. W. Bertelsmann Verlag, Bielefeld, 2018, S. 56, ISBN 978-3-8252-4965-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
===Zu prüfende Merkmale===&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;&#039;Auf u.a. folgende Ansätze der Angebote und Rahmenbedingungen sollte geachtet werden:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Dillon, J. D.: In Real Life: Self-Directed Learning Can Only Work If… https://learningsolutionsmag.com/articles/2414/in-real-life-self-directed-learning-can-only-work-if, Stand: 04.05.2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
#*Vorhandensein ausreichender Zeit&lt;br /&gt;
#*Vorhandensein eines digitalen Raums zur Reflexion (z.B. Blog, Lerntagebuch, Forum) [[Datei:Reflexion_Lerntagebuch.PNG|thumb|Mit dem Lerntagebuch von LernSax können unterschiedliche Bereiche einer Reflexion ermöglicht werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Th. Knapp: So geht’s: LernSax-Lerntagebuch, https://www.lernsax.de/wws/bin/763108-873700-2-20200417_so_gehts_lerntagebuch.pdf, Stand: 02.07.2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
#*Vorhandensein einer sicheren Atmosphäre (angstfrei, zielführend, nicht bloßstellend)&lt;br /&gt;
#*Ermöglichen einer nachhaltigen Reflexion (Reflexionsergebnis zukünftig abrufbar speichern)&lt;br /&gt;
#::→ Vgl. Kriterium [[Integrale Ergebnissicherung]]&lt;br /&gt;
#*Umsetzung der Reflexion durch Generieren ausreichender Motivation und Wegnahme von Zwang (Freiwilligkeit)&lt;br /&gt;
#*Vorhandensein realistischer persönlicher Erwartungen (Was für Vorteile gehen einher mit einer Reflexion?)&lt;br /&gt;
#*Reflexion für den Selbstzweck, nicht für den Fremdzweck (z.B. Benotungen)&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;&#039;Folgende vier Bereiche der Reflexion sind zur Bewertung des Kriteriums zu prüfen:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Arnold, P. et al.: Handbuch E-Learning. Lehren und Lernen mit digitalen Medien. W. Bertelsmann Verlag, Bielefeld, 2018, S. 350, ISBN 978-3-8252-4965-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gi&amp;quot;&amp;gt;Gillen, J.: Kompetenzfeststellung als Chance zur Selbstreflexion. Was können und sollen Kompetenzfeststellungen zur Förderung von Reflexivität leisten?, Dresden, 2007, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
#*&#039;&#039;Retrospektive Reflexion&#039;&#039; [[Datei:Reflexion_moodle.PNG|thumb|Retrospektive Reflexion - moodle bietet eine einfache quantitative Reflexion, mittels Selbstbenotung, über den zurückliegenden Lernprozess]]&lt;br /&gt;
#**Reflexion bezieht sich auf vergangene Erfahrungen, Handlungsschritte, Denk- und Vorgehensweisen.&lt;br /&gt;
#**z.B. waren die getanen Arbeitsschritte zielführend?&lt;br /&gt;
#*&#039;&#039;Prospektive Reflexion&#039;&#039; &lt;br /&gt;
#**Reflexion bezieht sich auf die gleichen Elemente zukünftiger Handlungen.&lt;br /&gt;
#**z.B. war mein Verhalten bei der Partnerarbeit angemessen, um zukünftige Probleme ähnlich zu bearbeiten?&lt;br /&gt;
#*&#039;&#039;Selbstreflexion&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#**Reflexion der eigene Person und ihr Handeln steht im Mittelpunkt.&lt;br /&gt;
#**z.B. war ich ausreichend motiviert?&lt;br /&gt;
#*&#039;&#039;Strukturelle Reflexion&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#**Reflexion der Rahmenbedingungen, Regeln und Strukturen des eigenen Handelns stehen im Mittelpunkt.&lt;br /&gt;
#**z.B. war die Tageszeit und der Lernort optimal für meinen Lernprozess?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Graduierung===&lt;br /&gt;
;Stufe 0&lt;br /&gt;
:Eine medienseitiges Reflexionsangebot wird nicht bereitgestellt.&lt;br /&gt;
;Stufe 1&lt;br /&gt;
:Für Eine Bereich der obigen Reflexionen wird ein entsprechendes Angebote unterbreitet.&lt;br /&gt;
;Stufe 2&lt;br /&gt;
:Das Kriterium wird umfassend erfüllt. Vielfältige Angebote für eine Reflexion in mehreren Bereichen sind vorhanden und nachhaltig nutzbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Graduierung===&lt;br /&gt;
{{Graduierung&lt;br /&gt;
| Stufe 0 = Eine medienseitiges Reflexionsangebot wird nicht bereitgestellt.&lt;br /&gt;
| Stufe 1 = Für Eine Bereich der obigen Reflexionen wird ein entsprechendes Angebote unterbreitet.&lt;br /&gt;
| Stufe 2 = Das Kriterium wird umfassend erfüllt. Vielfältige Angebote für eine Reflexion in mehreren Bereichen sind vorhanden und nachhaltig nutzbar.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Hinweise==&lt;br /&gt;
*;Definition &#039;&#039;Reflexion&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
*:Prüfendes und vergleichendes Nachdenken über das eigene Denken und Handeln und dessen äußere Bedingungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gi&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Durch digitale Medien gegebene Reflexionsangebote sind bspw.:&lt;br /&gt;
**Umfragen/ MC-Fragen&lt;br /&gt;
**geschriebene Reflexionen&lt;br /&gt;
**digitale Dialoge&lt;br /&gt;
**Blog- und Forenbeiträge&lt;br /&gt;
**digitale Lerntagebücher&lt;br /&gt;
**Video - und Tonaufnahmen&lt;br /&gt;
**fragenstellende Sprachassistenten&lt;br /&gt;
**Selbstbenotungen&lt;br /&gt;
**digitale Erstellung einer Selbsteinschätztung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Didaktische Dimension]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:obligatorisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:relativ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SGeorgi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sachsen.schule/digit/index.php?title=Reflexion&amp;diff=1389</id>
		<title>Reflexion</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sachsen.schule/digit/index.php?title=Reflexion&amp;diff=1389"/>
		<updated>2020-08-05T08:18:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SGeorgi: /* Graduierung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox&lt;br /&gt;
| Name= Reflexion&lt;br /&gt;
| Dimension = [[Didaktische Dimension|didaktisch]] &lt;br /&gt;
| Notwendigkeit = [[obligatorisch]]&lt;br /&gt;
| Messbarkeit = [[relativ]]&lt;br /&gt;
| Ebene = Szenario &lt;br /&gt;
| Katalog= [[Kriterienkatalog für digitale Medien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kriterium &#039;&#039;&#039;Reflexion&#039;&#039;&#039; umfasst Angebote und Rahmenbedingungen, um unterschiedliche Bereiche einer Reflexion abzudecken.&lt;br /&gt;
Um ein möglichst selbstständiges und dadurch auch selbstreguliertes Lernen zu ermöglichen, bedarf es einer Lernkultur, die auch in virtuelle Bereichen wirken kann. Selbstorganisiertes Lernen und Arbeiten an und mit dem digitalen Medium erfordert verschiedene Reflexionsaspekte seitens des Lernenden bzgl. lernrelevanter Faktoren, wie u.a. Motivation, Lernerfolge, Lernprobleme, soziale Faktoren oder Wahrnehmungen und Nachhaltigkeit des eigenen Tuns. Das digitale Medium sollte für die Realisierung geeignete medieninterne Funktionen verfügen, die die Lernenden zur Reflexion auffordern oder anregen. Je nach Art des digitalen Mediums, kann dies unterschiedlich erfolgen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Kriterium==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Das digitale Medium bietet, im Zuge der Erweiterung des selbstorganisierten Lernens im virtuellen Bildungsraum, Angebote und Rahmenbedingungen, die den Lernenden eine Reflexion über verschiedene Bereiche des Lernprozesses ermöglichen.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Arnold, P. et al.: Handbuch E-Learning. Lehren und Lernen mit digitalen Medien. W. Bertelsmann Verlag, Bielefeld, 2018, S. 56, ISBN 978-3-8252-4965-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
===Zu prüfende Merkmale===&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;&#039;Auf u.a. folgende Ansätze der Angebote und Rahmenbedingungen sollte geachtet werden:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Dillon, J. D.: In Real Life: Self-Directed Learning Can Only Work If… https://learningsolutionsmag.com/articles/2414/in-real-life-self-directed-learning-can-only-work-if, Stand: 04.05.2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
#*Vorhandensein ausreichender Zeit&lt;br /&gt;
#*Vorhandensein eines digitalen Raums zur Reflexion (z.B. Blog, Lerntagebuch, Forum) [[Datei:Reflexion_Lerntagebuch.PNG|thumb|Mit dem Lerntagebuch von LernSax können unterschiedliche Bereiche einer Reflexion ermöglicht werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Th. Knapp: So geht’s: LernSax-Lerntagebuch, https://www.lernsax.de/wws/bin/763108-873700-2-20200417_so_gehts_lerntagebuch.pdf, Stand: 02.07.2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
#*Vorhandensein einer sicheren Atmosphäre (angstfrei, zielführend, nicht bloßstellend)&lt;br /&gt;
#*Ermöglichen einer nachhaltigen Reflexion (Reflexionsergebnis zukünftig abrufbar speichern)&lt;br /&gt;
#::→ Vgl. Kriterium [[Integrale Ergebnissicherung]]&lt;br /&gt;
#*Umsetzung der Reflexion durch Generieren ausreichender Motivation und Wegnahme von Zwang (Freiwilligkeit)&lt;br /&gt;
#*Vorhandensein realistischer persönlicher Erwartungen (Was für Vorteile gehen einher mit einer Reflexion?)&lt;br /&gt;
#*Reflexion für den Selbstzweck, nicht für den Fremdzweck (z.B. Benotungen)&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;&#039;Folgende vier Bereiche der Reflexion sind zur Bewertung des Kriteriums zu prüfen:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Arnold, P. et al.: Handbuch E-Learning. Lehren und Lernen mit digitalen Medien. W. Bertelsmann Verlag, Bielefeld, 2018, S. 350, ISBN 978-3-8252-4965-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gi&amp;quot;&amp;gt;Gillen, J.: Kompetenzfeststellung als Chance zur Selbstreflexion. Was können und sollen Kompetenzfeststellungen zur Förderung von Reflexivität leisten?, Dresden, 2007, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
#*&#039;&#039;Retrospektive Reflexion&#039;&#039; [[Datei:Reflexion_moodle.PNG|thumb|Retrospektive Reflexion - moodle bietet eine einfache quantitative Reflexion, mittels Selbstbenotung, über den zurückliegenden Lernprozess]]&lt;br /&gt;
#**Reflexion bezieht sich auf vergangene Erfahrungen, Handlungsschritte, Denk- und Vorgehensweisen.&lt;br /&gt;
#**z.B. waren die getanen Arbeitsschritte zielführend?&lt;br /&gt;
#*&#039;&#039;Prospektive Reflexion&#039;&#039; &lt;br /&gt;
#**Reflexion bezieht sich auf die gleichen Elemente zukünftiger Handlungen.&lt;br /&gt;
#**z.B. war mein Verhalten bei der Partnerarbeit angemessen, um zukünftige Probleme ähnlich zu bearbeiten?&lt;br /&gt;
#*&#039;&#039;Selbstreflexion&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#**Reflexion der eigene Person und ihr Handeln steht im Mittelpunkt.&lt;br /&gt;
#**z.B. war ich ausreichend motiviert?&lt;br /&gt;
#*&#039;&#039;Strukturelle Reflexion&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#**Reflexion der Rahmenbedingungen, Regeln und Strukturen des eigenen Handelns stehen im Mittelpunkt.&lt;br /&gt;
#**z.B. war die Tageszeit und der Lernort optimal für meinen Lernprozess?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Graduierung===&lt;br /&gt;
;Stufe 0&lt;br /&gt;
:Eine medienseitiges Reflexionsangebot wird nicht bereitgestellt.&lt;br /&gt;
;Stufe 1&lt;br /&gt;
:Für Eine Bereich der obigen Reflexionen wird ein entsprechendes Angebote unterbreitet.&lt;br /&gt;
;Stufe 2&lt;br /&gt;
:Das Kriterium wird umfassend erfüllt. Vielfältige Angebote für eine Reflexion in mehreren Bereichen sind vorhanden und nachhaltig nutzbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Hinweise==&lt;br /&gt;
*;Definition &#039;&#039;Reflexion&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
*:Prüfendes und vergleichendes Nachdenken über das eigene Denken und Handeln und dessen äußere Bedingungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gi&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Durch digitale Medien gegebene Reflexionsangebote sind bspw.:&lt;br /&gt;
**Umfragen/ MC-Fragen&lt;br /&gt;
**geschriebene Reflexionen&lt;br /&gt;
**digitale Dialoge&lt;br /&gt;
**Blog- und Forenbeiträge&lt;br /&gt;
**digitale Lerntagebücher&lt;br /&gt;
**Video - und Tonaufnahmen&lt;br /&gt;
**fragenstellende Sprachassistenten&lt;br /&gt;
**Selbstbenotungen&lt;br /&gt;
**digitale Erstellung einer Selbsteinschätztung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Didaktische Dimension]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:obligatorisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:relativ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SGeorgi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sachsen.schule/digit/index.php?title=Integrale_Ergebnissicherung&amp;diff=1373</id>
		<title>Integrale Ergebnissicherung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sachsen.schule/digit/index.php?title=Integrale_Ergebnissicherung&amp;diff=1373"/>
		<updated>2020-08-05T06:25:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SGeorgi: /* Graduierung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox&lt;br /&gt;
| Name= Integrale Ergebnissicherung&lt;br /&gt;
| Dimension = [[Technologische Dimension|technologisch]] &lt;br /&gt;
| Notwendigkeit = [[fakultativ]]&lt;br /&gt;
| Messbarkeit = [[absolut]]&lt;br /&gt;
| Ebene = Szenario &lt;br /&gt;
| Katalog= [[Kriterienkatalog für digitale Medien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Integrale Ergebnissicherung&#039;&#039;&#039; beschreibt eine digitale Funktion des digitalen Mediums, die in der Lage ist, analog der klassischen Ergebnissicherung, die Differenz zwischen den Lehrzielen und den Handlungszielen der Lernenden konstruktiv aufzuarbeiten und nachhaltig verfügbar zu machen. &amp;lt;ref name=&amp;quot;Me&amp;quot;&amp;gt;Meyer, H.: Unterrichtsmethoden. II: Praxisband. Cornelsen, Berlin, 2011, S. 161-165, ISBN 9783589208517.&amp;lt;/ref&amp;gt; Handlungsziele der Lernenden sind allgemein deren Absichten und Gründe für eine Unterrichtsbeteiligung oder -verweigerung. Die Lehrziele beschreiben die zu erwerbenden Sach-, Sozial- und Handlungskompetenzen der Lernenden.&amp;lt;ref&amp;gt;Meyer, H.: Unterrichtsmethoden. I: Theorieband. Cornelsen, Frankfurt am Main, 2017. ISBN 3589208503.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei kann der behandelte Lerngegenstand protokolliert und dokumentiert werden, um die Verbindlichkeit der Unterrichtsarbeit zu sichern. Dazu zählt beispielsweise das Teilen von digitalen Tafelbildern oder eine Exportfunktion digitaler Arbeiten (vgl. das Kriterium [[Fortsetzbarkeit]]). Die Inhalte können geübt und vertieft werden, um die Festigung von Kenntnissen, Fähig- und Fertigkeiten zu garantieren. Außerdem können Bewertungen und Fehlerkorrekturen implementiert sein, um den Schülerinnen und Schülern, ggf. auch kollaborativ, eine rückführende Reflexion des Lernstandes zu ermöglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Integrale Ergebnissicherung kann dabei unabhängig, jedoch zeitgleich, von analogen Varianten wirken. Digitale Varianten können somit auch ergänzend eingesetzt werden, damit bspw. die Funktionen der Protokollierung und Dokumentation übernommen wird, um dadurch die Präsenzphase intensiver für einen kommunikativen Austausch nutzen zu können. Darüberhinaus sollten digtitale Komponenten flexibel und selbstgesteuert nutzbar sein und eine lehrerseitige Steuerung nur minimal verlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansätze und Beispiele können den [[Integrale Ergebnissicherung#Weiterführende Hinweise| Hinweisen]] entnommen werden.&lt;br /&gt;
==Kriterium==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Das digitale Medium verfügt über die Funktionen einer Ergebnissicherung der Lernprozesse.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
===Zu prüfende Merkmale===&lt;br /&gt;
[[Datei:LernSaxApp.jpeg|thumb|LernSax bietet neben Dateiabgaben auch Möglichkeiten für Notizen, Foren und Chats&amp;lt;ref&amp;gt;LernSax - Apps für Smartphones und Tablets, https://www.lernsax.de/wws/9.php#/wws/apps.php?sid=85169717999796401559350485049100S222a5169, Stand: 30.06.2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Integrale Ergebnissicherung LernSAX2.png|thumb|Dateiabgabe in LernSax]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Integrale Ergebnissicherung LernSAX1.png|thumb|Speicherortauswahl für Dateiablagen in LernSax]]&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;&#039;Die Ergebnissicherung durch das digitale Medium umfasst folgende Punkte:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#*&#039;&#039;Protokollierung/Dokumentation:&#039;&#039; Der behandelte Unterrichtsgegenstand wird zusammengefasst, wiederholt und vertieft festgehalten, um die Verbindlichkeit der Unterrichtsarbeit zu sichern. &amp;lt;ref name=&amp;quot;Me&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
#*&#039;&#039;Übung/Vertiefung:&#039;&#039; Der behandelte Unterrichtsgegenstand wird erneut wiederholt und dient der Festigung von Kenntnissen, Fähig- und Fertigkeiten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Me&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
#*&#039;&#039;Bewertung/Fehlerkorrektur&#039;&#039;: siehe Kriterium [[Rückmeldung]]&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;&#039;Eine rückschauende Kommunikation und Diagnose über den Lernprozess und die -resultate ist möglich.&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Urff, C.: Digitale Lernmedien zur Förderung grundlegender mathematischer Kompetenzen. Theoretische Analysen, empirische Fallstudien und praktische Umsetzung anhand der Entwicklung virtueller Arbeitsmittel. Zugl.: Ludwigsburg, Pädagogische Hochschule, Diss., 2013. Mensch und Buch Verl., Berlin, 2014, S. 305, ISBN 3863874234.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
#*Das Medium zeigt auf, was bei der Unterrichtsarbeit herausgekommen ist, inwiefern die Lernziele erreicht wurden und wie die individuelle Weiterarbeit erfolgen kann.&amp;lt;ref&amp;gt;Jank, W.; Meyer, H.: Didaktische Modelle. Cornelsen, Berlin, 2014, S. 91, ISBN 978-3-589-21566-9.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
#*siehe Kriterium [[Fachliche Zielsetzung]], [[Rückmeldung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Graduierung===&lt;br /&gt;
;Stufe 0&lt;br /&gt;
:Eine Ergebnissicherung wird durch das Medium nicht ermöglicht.&lt;br /&gt;
;Stufe 1&lt;br /&gt;
:Eine integrierte Ergebnissicherung wird bereitgestellt.&lt;br /&gt;
;Stufe 2&lt;br /&gt;
:Verschiedenste Funktionen einer Ergebnissicherung stehen integral zur Verfügung. Die Steuerung erfolgt, automatisch auf die individuellen Lernergebnisse angepasst, durch das digitale Medium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Hinweise==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dig_ergebnissicherung_moodle.png|thumb|Möglichkeiten zur Anreicherung mit Komponenten einer digitalen Ergebnissicherung in einem moodle-Kurs]]&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden einige Ansätze für eine digitale Ergebnissicherung genannt:&lt;br /&gt;
*Digitale Erfassung und Abspeicherung der Aufzeichnungen mit geeigneten Tools und Plattformen (BSCW, LernSax, Lernplattformen) für eine nachhaltige Protokollierung und Dokumentation der Unterrichtsergebnisse&lt;br /&gt;
*Verwendung von Blogs, Wikis und digitalen Lerntagebüchern als Unterrichtsbegleitung, zum Ergänzen und Auswerten der Unterrichtsergebnisse&lt;br /&gt;
*Veröffentlichung des digitalen Tafelbilds für eine außerschulische Wiederholung der Aufzeichnungen und Unterstützung langsamer Lernenden&lt;br /&gt;
*Nutzung einer cloudbasierten Speichermöglichkeit von Unterrichtsergebnissen für eine klasseninterne Verteilung und Sammlung&lt;br /&gt;
*Nutzung von selbstgesteuerten E-Learning-Phasen und lehrergesteuerten Ergebnissicherungsphasen für ein besseres Zeitmanagement bei der Ergebnissicherung (z. B. durch Blended-Learning-Ansätze)&lt;br /&gt;
*Kollaborative kreative Erstellung der Ergebnissicherung (z.B. zusammenfassen der Unterrichtsergebnisse durch MindMaps, Flussdiagramme oder Begriffsnetze) mit entsprechenden digitalen Werkzeugen&lt;br /&gt;
*Nutzung von Tools (z. B. gegenseitige Beurteilungen, Quiz, Umfragen, Selbsttests, Lerntagebüchern, Portfolioaufgaben) auf Lernplattformen für eine selbstgesteuerte zeit- und ortsflexible Ergebnissicherung&lt;br /&gt;
*regelmäßige wöchentliche Unterrichtszusammenfassungen durch einen Podcasts&lt;br /&gt;
*Angebot einer außerschulischen Diskussionsmöglichkeit (z. B. Forum, Blog, Chat)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Praxisbeispiel==&lt;br /&gt;
Im Informatikunterricht wird das Thema der Informationssicherheit bzgl. der Verfahren zur Gewährleistung der Vertraulichkeit behandelt. Im Zuge der Ergebnissicherung benutzt die Klasse ein auf den Schulserver aufgesetztes Wiki zur Sammlung von Unterrichtsergebnissen aus der gesamten Sekundarstufe II. Zwei Lernende werden aufgefordert, die Begriffe und Zusammenhänge des aktuellen Unterrichts als Artikel zuhause zu ergänzen. Des Weiteren stellt die Lehrkraft den Schülerinnen und Schülern das digitale Tafelbild als PDF-Dokument für ihre Aufzeichnungen online zur Verfügung. Die eigentliche Unterrichtszeit für die Ergebnissicherung nutzt die Lehrkraft für ein gelenktes Klassengespräch oder ein abstimmungsbasiertes Quiz über die einzelnen Facetten des behandeltet Unterrichtsgegenstandes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technologische Dimension]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:fakultativ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:absolut]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SGeorgi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sachsen.schule/digit/index.php?title=Integrale_Ergebnissicherung&amp;diff=1372</id>
		<title>Integrale Ergebnissicherung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sachsen.schule/digit/index.php?title=Integrale_Ergebnissicherung&amp;diff=1372"/>
		<updated>2020-08-05T06:24:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SGeorgi: /* Graduierung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox&lt;br /&gt;
| Name= Integrale Ergebnissicherung&lt;br /&gt;
| Dimension = [[Technologische Dimension|technologisch]] &lt;br /&gt;
| Notwendigkeit = [[fakultativ]]&lt;br /&gt;
| Messbarkeit = [[absolut]]&lt;br /&gt;
| Ebene = Szenario &lt;br /&gt;
| Katalog= [[Kriterienkatalog für digitale Medien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Integrale Ergebnissicherung&#039;&#039;&#039; beschreibt eine digitale Funktion des digitalen Mediums, die in der Lage ist, analog der klassischen Ergebnissicherung, die Differenz zwischen den Lehrzielen und den Handlungszielen der Lernenden konstruktiv aufzuarbeiten und nachhaltig verfügbar zu machen. &amp;lt;ref name=&amp;quot;Me&amp;quot;&amp;gt;Meyer, H.: Unterrichtsmethoden. II: Praxisband. Cornelsen, Berlin, 2011, S. 161-165, ISBN 9783589208517.&amp;lt;/ref&amp;gt; Handlungsziele der Lernenden sind allgemein deren Absichten und Gründe für eine Unterrichtsbeteiligung oder -verweigerung. Die Lehrziele beschreiben die zu erwerbenden Sach-, Sozial- und Handlungskompetenzen der Lernenden.&amp;lt;ref&amp;gt;Meyer, H.: Unterrichtsmethoden. I: Theorieband. Cornelsen, Frankfurt am Main, 2017. ISBN 3589208503.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei kann der behandelte Lerngegenstand protokolliert und dokumentiert werden, um die Verbindlichkeit der Unterrichtsarbeit zu sichern. Dazu zählt beispielsweise das Teilen von digitalen Tafelbildern oder eine Exportfunktion digitaler Arbeiten (vgl. das Kriterium [[Fortsetzbarkeit]]). Die Inhalte können geübt und vertieft werden, um die Festigung von Kenntnissen, Fähig- und Fertigkeiten zu garantieren. Außerdem können Bewertungen und Fehlerkorrekturen implementiert sein, um den Schülerinnen und Schülern, ggf. auch kollaborativ, eine rückführende Reflexion des Lernstandes zu ermöglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Integrale Ergebnissicherung kann dabei unabhängig, jedoch zeitgleich, von analogen Varianten wirken. Digitale Varianten können somit auch ergänzend eingesetzt werden, damit bspw. die Funktionen der Protokollierung und Dokumentation übernommen wird, um dadurch die Präsenzphase intensiver für einen kommunikativen Austausch nutzen zu können. Darüberhinaus sollten digtitale Komponenten flexibel und selbstgesteuert nutzbar sein und eine lehrerseitige Steuerung nur minimal verlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansätze und Beispiele können den [[Integrale Ergebnissicherung#Weiterführende Hinweise| Hinweisen]] entnommen werden.&lt;br /&gt;
==Kriterium==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Das digitale Medium verfügt über die Funktionen einer Ergebnissicherung der Lernprozesse.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
===Zu prüfende Merkmale===&lt;br /&gt;
[[Datei:LernSaxApp.jpeg|thumb|LernSax bietet neben Dateiabgaben auch Möglichkeiten für Notizen, Foren und Chats&amp;lt;ref&amp;gt;LernSax - Apps für Smartphones und Tablets, https://www.lernsax.de/wws/9.php#/wws/apps.php?sid=85169717999796401559350485049100S222a5169, Stand: 30.06.2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Integrale Ergebnissicherung LernSAX2.png|thumb|Dateiabgabe in LernSax]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Integrale Ergebnissicherung LernSAX1.png|thumb|Speicherortauswahl für Dateiablagen in LernSax]]&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;&#039;Die Ergebnissicherung durch das digitale Medium umfasst folgende Punkte:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#*&#039;&#039;Protokollierung/Dokumentation:&#039;&#039; Der behandelte Unterrichtsgegenstand wird zusammengefasst, wiederholt und vertieft festgehalten, um die Verbindlichkeit der Unterrichtsarbeit zu sichern. &amp;lt;ref name=&amp;quot;Me&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
#*&#039;&#039;Übung/Vertiefung:&#039;&#039; Der behandelte Unterrichtsgegenstand wird erneut wiederholt und dient der Festigung von Kenntnissen, Fähig- und Fertigkeiten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Me&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
#*&#039;&#039;Bewertung/Fehlerkorrektur&#039;&#039;: siehe Kriterium [[Rückmeldung]]&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;&#039;Eine rückschauende Kommunikation und Diagnose über den Lernprozess und die -resultate ist möglich.&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Urff, C.: Digitale Lernmedien zur Förderung grundlegender mathematischer Kompetenzen. Theoretische Analysen, empirische Fallstudien und praktische Umsetzung anhand der Entwicklung virtueller Arbeitsmittel. Zugl.: Ludwigsburg, Pädagogische Hochschule, Diss., 2013. Mensch und Buch Verl., Berlin, 2014, S. 305, ISBN 3863874234.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
#*Das Medium zeigt auf, was bei der Unterrichtsarbeit herausgekommen ist, inwiefern die Lernziele erreicht wurden und wie die individuelle Weiterarbeit erfolgen kann.&amp;lt;ref&amp;gt;Jank, W.; Meyer, H.: Didaktische Modelle. Cornelsen, Berlin, 2014, S. 91, ISBN 978-3-589-21566-9.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
#*siehe Kriterium [[Fachliche Zielsetzung]], [[Rückmeldung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Graduierung===&lt;br /&gt;
;Stufe 0&lt;br /&gt;
:Eine Ergebnissicherung wird durch das Medium nicht ermöglicht.&lt;br /&gt;
;Stufe 1&lt;br /&gt;
:Eine integrierte Ergebnissicherung wird bereitgestellt.&lt;br /&gt;
;Stufe 2&lt;br /&gt;
:Verschiedenste Funktionen einer Ergebnissicherung stehen integral zur Verfügung. Die Steuerung erfolgt durch das digitale Medium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Hinweise==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dig_ergebnissicherung_moodle.png|thumb|Möglichkeiten zur Anreicherung mit Komponenten einer digitalen Ergebnissicherung in einem moodle-Kurs]]&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden einige Ansätze für eine digitale Ergebnissicherung genannt:&lt;br /&gt;
*Digitale Erfassung und Abspeicherung der Aufzeichnungen mit geeigneten Tools und Plattformen (BSCW, LernSax, Lernplattformen) für eine nachhaltige Protokollierung und Dokumentation der Unterrichtsergebnisse&lt;br /&gt;
*Verwendung von Blogs, Wikis und digitalen Lerntagebüchern als Unterrichtsbegleitung, zum Ergänzen und Auswerten der Unterrichtsergebnisse&lt;br /&gt;
*Veröffentlichung des digitalen Tafelbilds für eine außerschulische Wiederholung der Aufzeichnungen und Unterstützung langsamer Lernenden&lt;br /&gt;
*Nutzung einer cloudbasierten Speichermöglichkeit von Unterrichtsergebnissen für eine klasseninterne Verteilung und Sammlung&lt;br /&gt;
*Nutzung von selbstgesteuerten E-Learning-Phasen und lehrergesteuerten Ergebnissicherungsphasen für ein besseres Zeitmanagement bei der Ergebnissicherung (z. B. durch Blended-Learning-Ansätze)&lt;br /&gt;
*Kollaborative kreative Erstellung der Ergebnissicherung (z.B. zusammenfassen der Unterrichtsergebnisse durch MindMaps, Flussdiagramme oder Begriffsnetze) mit entsprechenden digitalen Werkzeugen&lt;br /&gt;
*Nutzung von Tools (z. B. gegenseitige Beurteilungen, Quiz, Umfragen, Selbsttests, Lerntagebüchern, Portfolioaufgaben) auf Lernplattformen für eine selbstgesteuerte zeit- und ortsflexible Ergebnissicherung&lt;br /&gt;
*regelmäßige wöchentliche Unterrichtszusammenfassungen durch einen Podcasts&lt;br /&gt;
*Angebot einer außerschulischen Diskussionsmöglichkeit (z. B. Forum, Blog, Chat)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Praxisbeispiel==&lt;br /&gt;
Im Informatikunterricht wird das Thema der Informationssicherheit bzgl. der Verfahren zur Gewährleistung der Vertraulichkeit behandelt. Im Zuge der Ergebnissicherung benutzt die Klasse ein auf den Schulserver aufgesetztes Wiki zur Sammlung von Unterrichtsergebnissen aus der gesamten Sekundarstufe II. Zwei Lernende werden aufgefordert, die Begriffe und Zusammenhänge des aktuellen Unterrichts als Artikel zuhause zu ergänzen. Des Weiteren stellt die Lehrkraft den Schülerinnen und Schülern das digitale Tafelbild als PDF-Dokument für ihre Aufzeichnungen online zur Verfügung. Die eigentliche Unterrichtszeit für die Ergebnissicherung nutzt die Lehrkraft für ein gelenktes Klassengespräch oder ein abstimmungsbasiertes Quiz über die einzelnen Facetten des behandeltet Unterrichtsgegenstandes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technologische Dimension]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:fakultativ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:absolut]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SGeorgi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sachsen.schule/digit/index.php?title=Reflexion&amp;diff=1371</id>
		<title>Reflexion</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sachsen.schule/digit/index.php?title=Reflexion&amp;diff=1371"/>
		<updated>2020-08-05T05:42:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SGeorgi: /* Graduierung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox&lt;br /&gt;
| Name= Reflexion&lt;br /&gt;
| Dimension = [[Didaktische Dimension|didaktisch]] &lt;br /&gt;
| Notwendigkeit = [[obligatorisch]]&lt;br /&gt;
| Messbarkeit = [[relativ]]&lt;br /&gt;
| Ebene = Szenario &lt;br /&gt;
| Katalog= [[Kriterienkatalog für digitale Medien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kriterium &#039;&#039;&#039;Reflexion&#039;&#039;&#039; umfasst Angebote und Rahmenbedingungen, um unterschiedliche Bereiche einer Reflexion abzudecken.&lt;br /&gt;
Um ein möglichst selbstständiges und dadurch auch selbstreguliertes Lernen zu ermöglichen, bedarf es einer Lernkultur, die auch in virtuelle Bereichen wirken kann. Selbstorganisiertes Lernen und Arbeiten an und mit dem digitalen Medium erfordert verschiedene Reflexionsaspekte seitens des Lernenden bzgl. lernrelevanter Faktoren, wie u.a. Motivation, Lernerfolge, Lernprobleme, soziale Faktoren oder Wahrnehmungen und Nachhaltigkeit des eigenen Tuns. Das digitale Medium sollte für die Realisierung geeignete medieninterne Funktionen verfügen, die die Lernenden zur Reflexion auffordern oder anregen. Je nach Art des digitalen Mediums, kann dies unterschiedlich erfolgen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Kriterium==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Das digitale Medium bietet, im Zuge der Erweiterung des selbstorganisierten Lernens im virtuellen Bildungsraum, Angebote und Rahmenbedingungen, die den Lernenden eine Reflexion über verschiedene Bereiche des Lernprozesses ermöglichen.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Arnold, P. et al.: Handbuch E-Learning. Lehren und Lernen mit digitalen Medien. W. Bertelsmann Verlag, Bielefeld, 2018, S. 56, ISBN 978-3-8252-4965-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
===Zu prüfende Merkmale===&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;&#039;Auf u.a. folgende Ansätze der Angebote und Rahmenbedingungen sollte geachtet werden:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Dillon, J. D.: In Real Life: Self-Directed Learning Can Only Work If… https://learningsolutionsmag.com/articles/2414/in-real-life-self-directed-learning-can-only-work-if, Stand: 04.05.2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
#*Vorhandensein ausreichender Zeit&lt;br /&gt;
#*Vorhandensein eines digitalen Raums zur Reflexion (z.B. Blog, Lerntagebuch, Forum) [[Datei:Reflexion_Lerntagebuch.PNG|thumb|Mit dem Lerntagebuch von LernSax können unterschiedliche Bereiche einer Reflexion ermöglicht werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Th. Knapp: So geht’s: LernSax-Lerntagebuch, https://www.lernsax.de/wws/bin/763108-873700-2-20200417_so_gehts_lerntagebuch.pdf, Stand: 02.07.2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
#*Vorhandensein einer sicheren Atmosphäre (angstfrei, zielführend, nicht bloßstellend)&lt;br /&gt;
#*Ermöglichen einer nachhaltigen Reflexion (Reflexionsergebnis zukünftig abrufbar speichern)&lt;br /&gt;
#::→ Vgl. Kriterium [[Integrale Ergebnissicherung]]&lt;br /&gt;
#*Umsetzung der Reflexion durch Generieren ausreichender Motivation und Wegnahme von Zwang (Freiwilligkeit)&lt;br /&gt;
#*Vorhandensein realistischer persönlicher Erwartungen (Was für Vorteile gehen einher mit einer Reflexion?)&lt;br /&gt;
#*Reflexion für den Selbstzweck, nicht für den Fremdzweck (z.B. Benotungen)&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;&#039;Folgende vier Bereiche der Reflexion sind zur Bewertung des Kriteriums zu prüfen:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Arnold, P. et al.: Handbuch E-Learning. Lehren und Lernen mit digitalen Medien. W. Bertelsmann Verlag, Bielefeld, 2018, S. 350, ISBN 978-3-8252-4965-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gi&amp;quot;&amp;gt;Gillen, J.: Kompetenzfeststellung als Chance zur Selbstreflexion. Was können und sollen Kompetenzfeststellungen zur Förderung von Reflexivität leisten?, Dresden, 2007, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
#*&#039;&#039;Retrospektive Reflexion&#039;&#039; [[Datei:Reflexion_moodle.PNG|thumb|Retrospektive Reflexion - moodle bietet eine einfache quantitative Reflexion, mittels Selbstbenotung, über den zurückliegenden Lernprozess]]&lt;br /&gt;
#**Reflexion bezieht sich auf vergangene Erfahrungen, Handlungsschritte, Denk- und Vorgehensweisen.&lt;br /&gt;
#**z.B. waren die getanen Arbeitsschritte zielführend?&lt;br /&gt;
#*&#039;&#039;Prospektive Reflexion&#039;&#039; &lt;br /&gt;
#**Reflexion bezieht sich auf die gleichen Elemente zukünftiger Handlungen.&lt;br /&gt;
#**z.B. war mein Verhalten bei der Partnerarbeit angemessen, um zukünftige Probleme ähnlich zu bearbeiten?&lt;br /&gt;
#*&#039;&#039;Selbstreflexion&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#**Reflexion der eigene Person und ihr Handeln steht im Mittelpunkt.&lt;br /&gt;
#**z.B. war ich ausreichend motiviert?&lt;br /&gt;
#*&#039;&#039;Strukturelle Reflexion&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#**Reflexion der Rahmenbedingungen, Regeln und Strukturen des eigenen Handelns stehen im Mittelpunkt.&lt;br /&gt;
#**z.B. war die Tageszeit und der Lernort optimal für meinen Lernprozess?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Graduierung===&lt;br /&gt;
;Stufe 0&lt;br /&gt;
:Eine medienseitiges Reflexionsangebot wird nicht bereitgestellt.&lt;br /&gt;
;Stufe 1&lt;br /&gt;
:Eine &#039;&#039;retrospektive&#039;&#039; und &#039;&#039;prospektive&#039;&#039; Reflexion ist durch entsprechende Angebote möglich.&lt;br /&gt;
;Stufe 2&lt;br /&gt;
:Das Kriterium wird umfassend erfüllt. Vielfältige Angebote für eine Reflexion in mehreren Bereichen sind vorhanden und nachhaltig nutzbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Hinweise==&lt;br /&gt;
*;Definition &#039;&#039;Reflexion&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
*:Prüfendes und vergleichendes Nachdenken über das eigene Denken und Handeln und dessen äußere Bedingungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gi&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Durch digitale Medien gegebene Reflexionsangebote sind bspw.:&lt;br /&gt;
**Umfragen/ MC-Fragen&lt;br /&gt;
**geschriebene Reflexionen&lt;br /&gt;
**digitale Dialoge&lt;br /&gt;
**Blog- und Forenbeiträge&lt;br /&gt;
**digitale Lerntagebücher&lt;br /&gt;
**Video - und Tonaufnahmen&lt;br /&gt;
**fragenstellende Sprachassistenten&lt;br /&gt;
**Selbstbenotungen&lt;br /&gt;
**digitale Erstellung einer Selbsteinschätztung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Didaktische Dimension]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:obligatorisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:relativ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SGeorgi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sachsen.schule/digit/index.php?title=Reflexion&amp;diff=1281</id>
		<title>Reflexion</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sachsen.schule/digit/index.php?title=Reflexion&amp;diff=1281"/>
		<updated>2020-08-04T10:21:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SGeorgi: /* Graduierung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox&lt;br /&gt;
| Name= Reflexion&lt;br /&gt;
| Dimension = [[Didaktische Dimension|didaktisch]] &lt;br /&gt;
| Notwendigkeit = [[obligatorisch]]&lt;br /&gt;
| Messbarkeit = [[relativ]]&lt;br /&gt;
| Ebene = Szenario &lt;br /&gt;
| Katalog= [[Kriterienkatalog für digitale Medien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kriterium &#039;&#039;&#039;Reflexion&#039;&#039;&#039; umfasst Angebote und Rahmenbedingungen, um unterschiedliche Bereiche einer Reflexion abzudecken.&lt;br /&gt;
Um ein möglichst selbstständiges und dadurch auch selbstreguliertes Lernen zu ermöglichen, bedarf es einer Lernkultur, die auch in virtuelle Bereichen wirken kann. Selbstorganisiertes Lernen und Arbeiten an und mit dem digitalen Medium erfordert verschiedene Reflexionsaspekte seitens des Lernenden bzgl. lernrelevanter Faktoren, wie u.a. Motivation, Lernerfolge, Lernprobleme, soziale Faktoren oder Wahrnehmungen und Nachhaltigkeit des eigenen Tuns. Das digitale Medium sollte für die Realisierung geeignete medieninterne Funktionen verfügen, die die Lernenden zur Reflexion auffordern oder anregen. Je nach Art des digitalen Mediums, kann dies unterschiedlich erfolgen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Kriterium==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Das digitale Medium bietet, im Zuge der Erweiterung des selbstorganisierten Lernens im virtuellen Bildungsraum, Angebote und Rahmenbedingungen, die den Lernenden eine Reflexion über verschiedene Bereiche des Lernprozesses ermöglichen.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Arnold, P. et al.: Handbuch E-Learning. Lehren und Lernen mit digitalen Medien. W. Bertelsmann Verlag, Bielefeld, 2018, S. 56, ISBN 978-3-8252-4965-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
===Zu prüfende Merkmale===&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;&#039;Auf u.a. folgende Ansätze der Angebote und Rahmenbedingungen sollte geachtet werden:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Dillon, J. D.: In Real Life: Self-Directed Learning Can Only Work If… https://learningsolutionsmag.com/articles/2414/in-real-life-self-directed-learning-can-only-work-if, Stand: 04.05.2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
#*Vorhandensein ausreichender Zeit&lt;br /&gt;
#*Vorhandensein eines digitalen Raums zur Reflexion (z.B. Blog, Lerntagebuch, Forum) [[Datei:Reflexion_Lerntagebuch.PNG|thumb|Mit dem Lerntagebuch von LernSax können unterschiedliche Bereiche einer Reflexion ermöglicht werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Th. Knapp: So geht’s: LernSax-Lerntagebuch, https://www.lernsax.de/wws/bin/763108-873700-2-20200417_so_gehts_lerntagebuch.pdf, Stand: 02.07.2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
#*Vorhandensein einer sicheren Atmosphäre (angstfrei, zielführend, nicht bloßstellend)&lt;br /&gt;
#*Ermöglichen einer nachhaltigen Reflexion (Reflexionsergebnis zukünftig abrufbar speichern)&lt;br /&gt;
#::→ Vgl. Kriterium [[Integrale Ergebnissicherung]]&lt;br /&gt;
#*Umsetzung der Reflexion durch Generieren ausreichender Motivation und Wegnahme von Zwang (Freiwilligkeit)&lt;br /&gt;
#*Vorhandensein realistischer persönlicher Erwartungen (Was für Vorteile gehen einher mit einer Reflexion?)&lt;br /&gt;
#*Reflexion für den Selbstzweck, nicht für den Fremdzweck (z.B. Benotungen)&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;&#039;Folgende vier Bereiche der Reflexion sind zur Bewertung des Kriteriums zu prüfen:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Arnold, P. et al.: Handbuch E-Learning. Lehren und Lernen mit digitalen Medien. W. Bertelsmann Verlag, Bielefeld, 2018, S. 350, ISBN 978-3-8252-4965-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gi&amp;quot;&amp;gt;Gillen, J.: Kompetenzfeststellung als Chance zur Selbstreflexion. Was können und sollen Kompetenzfeststellungen zur Förderung von Reflexivität leisten?, Dresden, 2007, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
#*&#039;&#039;Retrospektive Reflexion&#039;&#039; [[Datei:Reflexion_moodle.PNG|thumb|Retrospektive Reflexion - moodle bietet eine einfache quantitative Reflexion, mittels Selbstbenotung, über den zurückliegenden Lernprozess]]&lt;br /&gt;
#**Reflexion bezieht sich auf vergangene Erfahrungen, Handlungsschritte, Denk- und Vorgehensweisen.&lt;br /&gt;
#**z.B. waren die getanen Arbeitsschritte zielführend?&lt;br /&gt;
#*&#039;&#039;Prospektive Reflexion&#039;&#039; &lt;br /&gt;
#**Reflexion bezieht sich auf die gleichen Elemente zukünftiger Handlungen.&lt;br /&gt;
#**z.B. war mein Verhalten bei der Partnerarbeit angemessen, um zukünftige Probleme ähnlich zu bearbeiten?&lt;br /&gt;
#*&#039;&#039;Selbstreflexion&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#**Reflexion der eigene Person und ihr Handeln steht im Mittelpunkt.&lt;br /&gt;
#**z.B. war ich ausreichend motiviert?&lt;br /&gt;
#*&#039;&#039;Strukturelle Reflexion&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#**Reflexion der Rahmenbedingungen, Regeln und Strukturen des eigenen Handelns stehen im Mittelpunkt.&lt;br /&gt;
#**z.B. war die Tageszeit und der Lernort optimal für meinen Lernprozess?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Graduierung===&lt;br /&gt;
;Stufe 0&lt;br /&gt;
:Eine medienseitiges Reflexionsangebot wird nicht bereitgestellt.&lt;br /&gt;
;Stufe 1&lt;br /&gt;
:Eine &#039;&#039;retrospektive&#039;&#039; und &#039;&#039;prospektive&#039;&#039; Reflexion ist durch entsprechende Angebote möglich.&lt;br /&gt;
;Stufe 2&lt;br /&gt;
:Das Kriterium wird umfangreich erfüllt. Angebote für eine Reflexion in mehreren Bereichen sind vorhanden und nachhaltig nutzbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Hinweise==&lt;br /&gt;
*;Definition &#039;&#039;Reflexion&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
*:Prüfendes und vergleichendes Nachdenken über das eigene Denken und Handeln und dessen äußere Bedingungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gi&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Durch digitale Medien gegebene Reflexionsangebote sind bspw.:&lt;br /&gt;
**Umfragen/ MC-Fragen&lt;br /&gt;
**geschriebene Reflexionen&lt;br /&gt;
**digitale Dialoge&lt;br /&gt;
**Blog- und Forenbeiträge&lt;br /&gt;
**digitale Lerntagebücher&lt;br /&gt;
**Video - und Tonaufnahmen&lt;br /&gt;
**fragenstellende Sprachassistenten&lt;br /&gt;
**Selbstbenotungen&lt;br /&gt;
**digitale Erstellung einer Selbsteinschätztung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Didaktische Dimension]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:obligatorisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:relativ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SGeorgi</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.sachsen.schule/digit/index.php?title=Reflexion&amp;diff=1280</id>
		<title>Reflexion</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sachsen.schule/digit/index.php?title=Reflexion&amp;diff=1280"/>
		<updated>2020-08-04T10:19:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SGeorgi: /* Graduierung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox&lt;br /&gt;
| Name= Reflexion&lt;br /&gt;
| Dimension = [[Didaktische Dimension|didaktisch]] &lt;br /&gt;
| Notwendigkeit = [[obligatorisch]]&lt;br /&gt;
| Messbarkeit = [[relativ]]&lt;br /&gt;
| Ebene = Szenario &lt;br /&gt;
| Katalog= [[Kriterienkatalog für digitale Medien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kriterium &#039;&#039;&#039;Reflexion&#039;&#039;&#039; umfasst Angebote und Rahmenbedingungen, um unterschiedliche Bereiche einer Reflexion abzudecken.&lt;br /&gt;
Um ein möglichst selbstständiges und dadurch auch selbstreguliertes Lernen zu ermöglichen, bedarf es einer Lernkultur, die auch in virtuelle Bereichen wirken kann. Selbstorganisiertes Lernen und Arbeiten an und mit dem digitalen Medium erfordert verschiedene Reflexionsaspekte seitens des Lernenden bzgl. lernrelevanter Faktoren, wie u.a. Motivation, Lernerfolge, Lernprobleme, soziale Faktoren oder Wahrnehmungen und Nachhaltigkeit des eigenen Tuns. Das digitale Medium sollte für die Realisierung geeignete medieninterne Funktionen verfügen, die die Lernenden zur Reflexion auffordern oder anregen. Je nach Art des digitalen Mediums, kann dies unterschiedlich erfolgen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Kriterium==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Das digitale Medium bietet, im Zuge der Erweiterung des selbstorganisierten Lernens im virtuellen Bildungsraum, Angebote und Rahmenbedingungen, die den Lernenden eine Reflexion über verschiedene Bereiche des Lernprozesses ermöglichen.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Arnold, P. et al.: Handbuch E-Learning. Lehren und Lernen mit digitalen Medien. W. Bertelsmann Verlag, Bielefeld, 2018, S. 56, ISBN 978-3-8252-4965-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
===Zu prüfende Merkmale===&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;&#039;Auf u.a. folgende Ansätze der Angebote und Rahmenbedingungen sollte geachtet werden:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Dillon, J. D.: In Real Life: Self-Directed Learning Can Only Work If… https://learningsolutionsmag.com/articles/2414/in-real-life-self-directed-learning-can-only-work-if, Stand: 04.05.2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
#*Vorhandensein ausreichender Zeit&lt;br /&gt;
#*Vorhandensein eines digitalen Raums zur Reflexion (z.B. Blog, Lerntagebuch, Forum) [[Datei:Reflexion_Lerntagebuch.PNG|thumb|Mit dem Lerntagebuch von LernSax können unterschiedliche Bereiche einer Reflexion ermöglicht werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Th. Knapp: So geht’s: LernSax-Lerntagebuch, https://www.lernsax.de/wws/bin/763108-873700-2-20200417_so_gehts_lerntagebuch.pdf, Stand: 02.07.2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
#*Vorhandensein einer sicheren Atmosphäre (angstfrei, zielführend, nicht bloßstellend)&lt;br /&gt;
#*Ermöglichen einer nachhaltigen Reflexion (Reflexionsergebnis zukünftig abrufbar speichern)&lt;br /&gt;
#::→ Vgl. Kriterium [[Integrale Ergebnissicherung]]&lt;br /&gt;
#*Umsetzung der Reflexion durch Generieren ausreichender Motivation und Wegnahme von Zwang (Freiwilligkeit)&lt;br /&gt;
#*Vorhandensein realistischer persönlicher Erwartungen (Was für Vorteile gehen einher mit einer Reflexion?)&lt;br /&gt;
#*Reflexion für den Selbstzweck, nicht für den Fremdzweck (z.B. Benotungen)&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;&#039;Folgende vier Bereiche der Reflexion sind zur Bewertung des Kriteriums zu prüfen:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Arnold, P. et al.: Handbuch E-Learning. Lehren und Lernen mit digitalen Medien. W. Bertelsmann Verlag, Bielefeld, 2018, S. 350, ISBN 978-3-8252-4965-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gi&amp;quot;&amp;gt;Gillen, J.: Kompetenzfeststellung als Chance zur Selbstreflexion. Was können und sollen Kompetenzfeststellungen zur Förderung von Reflexivität leisten?, Dresden, 2007, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
#*&#039;&#039;Retrospektive Reflexion&#039;&#039; [[Datei:Reflexion_moodle.PNG|thumb|Retrospektive Reflexion - moodle bietet eine einfache quantitative Reflexion, mittels Selbstbenotung, über den zurückliegenden Lernprozess]]&lt;br /&gt;
#**Reflexion bezieht sich auf vergangene Erfahrungen, Handlungsschritte, Denk- und Vorgehensweisen.&lt;br /&gt;
#**z.B. waren die getanen Arbeitsschritte zielführend?&lt;br /&gt;
#*&#039;&#039;Prospektive Reflexion&#039;&#039; &lt;br /&gt;
#**Reflexion bezieht sich auf die gleichen Elemente zukünftiger Handlungen.&lt;br /&gt;
#**z.B. war mein Verhalten bei der Partnerarbeit angemessen, um zukünftige Probleme ähnlich zu bearbeiten?&lt;br /&gt;
#*&#039;&#039;Selbstreflexion&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#**Reflexion der eigene Person und ihr Handeln steht im Mittelpunkt.&lt;br /&gt;
#**z.B. war ich ausreichend motiviert?&lt;br /&gt;
#*&#039;&#039;Strukturelle Reflexion&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#**Reflexion der Rahmenbedingungen, Regeln und Strukturen des eigenen Handelns stehen im Mittelpunkt.&lt;br /&gt;
#**z.B. war die Tageszeit und der Lernort optimal für meinen Lernprozess?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Graduierung===&lt;br /&gt;
;Stufe 0&lt;br /&gt;
:Eine medienseitiges Reflexionsangebot wird nicht bereitgestellt.&lt;br /&gt;
;Stufe 1&lt;br /&gt;
:Eine &#039;&#039;retrospektive&#039;&#039; und &#039;&#039;prospektive&#039;&#039; Reflexion ist durch entsprechende Angebote möglich.&lt;br /&gt;
;Stufe 2&lt;br /&gt;
:Die nötigen Rahmenbedingungen sind umfangreich erfüllt. Angebote für eine Reflexion in mehreren Bereichen sind vorhanden und nachhaltig nutzbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Hinweise==&lt;br /&gt;
*;Definition &#039;&#039;Reflexion&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
*:Prüfendes und vergleichendes Nachdenken über das eigene Denken und Handeln und dessen äußere Bedingungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gi&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Durch digitale Medien gegebene Reflexionsangebote sind bspw.:&lt;br /&gt;
**Umfragen/ MC-Fragen&lt;br /&gt;
**geschriebene Reflexionen&lt;br /&gt;
**digitale Dialoge&lt;br /&gt;
**Blog- und Forenbeiträge&lt;br /&gt;
**digitale Lerntagebücher&lt;br /&gt;
**Video - und Tonaufnahmen&lt;br /&gt;
**fragenstellende Sprachassistenten&lt;br /&gt;
**Selbstbenotungen&lt;br /&gt;
**digitale Erstellung einer Selbsteinschätztung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Didaktische Dimension]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:obligatorisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:relativ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SGeorgi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sachsen.schule/digit/index.php?title=Reflexion&amp;diff=1279</id>
		<title>Reflexion</title>
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		<updated>2020-08-04T10:18:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SGeorgi: /* Graduierung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox&lt;br /&gt;
| Name= Reflexion&lt;br /&gt;
| Dimension = [[Didaktische Dimension|didaktisch]] &lt;br /&gt;
| Notwendigkeit = [[obligatorisch]]&lt;br /&gt;
| Messbarkeit = [[relativ]]&lt;br /&gt;
| Ebene = Szenario &lt;br /&gt;
| Katalog= [[Kriterienkatalog für digitale Medien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kriterium &#039;&#039;&#039;Reflexion&#039;&#039;&#039; umfasst Angebote und Rahmenbedingungen, um unterschiedliche Bereiche einer Reflexion abzudecken.&lt;br /&gt;
Um ein möglichst selbstständiges und dadurch auch selbstreguliertes Lernen zu ermöglichen, bedarf es einer Lernkultur, die auch in virtuelle Bereichen wirken kann. Selbstorganisiertes Lernen und Arbeiten an und mit dem digitalen Medium erfordert verschiedene Reflexionsaspekte seitens des Lernenden bzgl. lernrelevanter Faktoren, wie u.a. Motivation, Lernerfolge, Lernprobleme, soziale Faktoren oder Wahrnehmungen und Nachhaltigkeit des eigenen Tuns. Das digitale Medium sollte für die Realisierung geeignete medieninterne Funktionen verfügen, die die Lernenden zur Reflexion auffordern oder anregen. Je nach Art des digitalen Mediums, kann dies unterschiedlich erfolgen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Kriterium==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Das digitale Medium bietet, im Zuge der Erweiterung des selbstorganisierten Lernens im virtuellen Bildungsraum, Angebote und Rahmenbedingungen, die den Lernenden eine Reflexion über verschiedene Bereiche des Lernprozesses ermöglichen.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Arnold, P. et al.: Handbuch E-Learning. Lehren und Lernen mit digitalen Medien. W. Bertelsmann Verlag, Bielefeld, 2018, S. 56, ISBN 978-3-8252-4965-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
===Zu prüfende Merkmale===&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;&#039;Auf u.a. folgende Ansätze der Angebote und Rahmenbedingungen sollte geachtet werden:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Dillon, J. D.: In Real Life: Self-Directed Learning Can Only Work If… https://learningsolutionsmag.com/articles/2414/in-real-life-self-directed-learning-can-only-work-if, Stand: 04.05.2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
#*Vorhandensein ausreichender Zeit&lt;br /&gt;
#*Vorhandensein eines digitalen Raums zur Reflexion (z.B. Blog, Lerntagebuch, Forum) [[Datei:Reflexion_Lerntagebuch.PNG|thumb|Mit dem Lerntagebuch von LernSax können unterschiedliche Bereiche einer Reflexion ermöglicht werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Th. Knapp: So geht’s: LernSax-Lerntagebuch, https://www.lernsax.de/wws/bin/763108-873700-2-20200417_so_gehts_lerntagebuch.pdf, Stand: 02.07.2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
#*Vorhandensein einer sicheren Atmosphäre (angstfrei, zielführend, nicht bloßstellend)&lt;br /&gt;
#*Ermöglichen einer nachhaltigen Reflexion (Reflexionsergebnis zukünftig abrufbar speichern)&lt;br /&gt;
#::→ Vgl. Kriterium [[Integrale Ergebnissicherung]]&lt;br /&gt;
#*Umsetzung der Reflexion durch Generieren ausreichender Motivation und Wegnahme von Zwang (Freiwilligkeit)&lt;br /&gt;
#*Vorhandensein realistischer persönlicher Erwartungen (Was für Vorteile gehen einher mit einer Reflexion?)&lt;br /&gt;
#*Reflexion für den Selbstzweck, nicht für den Fremdzweck (z.B. Benotungen)&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;&#039;Folgende vier Bereiche der Reflexion sind zur Bewertung des Kriteriums zu prüfen:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Arnold, P. et al.: Handbuch E-Learning. Lehren und Lernen mit digitalen Medien. W. Bertelsmann Verlag, Bielefeld, 2018, S. 350, ISBN 978-3-8252-4965-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gi&amp;quot;&amp;gt;Gillen, J.: Kompetenzfeststellung als Chance zur Selbstreflexion. Was können und sollen Kompetenzfeststellungen zur Förderung von Reflexivität leisten?, Dresden, 2007, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
#*&#039;&#039;Retrospektive Reflexion&#039;&#039; [[Datei:Reflexion_moodle.PNG|thumb|Retrospektive Reflexion - moodle bietet eine einfache quantitative Reflexion, mittels Selbstbenotung, über den zurückliegenden Lernprozess]]&lt;br /&gt;
#**Reflexion bezieht sich auf vergangene Erfahrungen, Handlungsschritte, Denk- und Vorgehensweisen.&lt;br /&gt;
#**z.B. waren die getanen Arbeitsschritte zielführend?&lt;br /&gt;
#*&#039;&#039;Prospektive Reflexion&#039;&#039; &lt;br /&gt;
#**Reflexion bezieht sich auf die gleichen Elemente zukünftiger Handlungen.&lt;br /&gt;
#**z.B. war mein Verhalten bei der Partnerarbeit angemessen, um zukünftige Probleme ähnlich zu bearbeiten?&lt;br /&gt;
#*&#039;&#039;Selbstreflexion&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#**Reflexion der eigene Person und ihr Handeln steht im Mittelpunkt.&lt;br /&gt;
#**z.B. war ich ausreichend motiviert?&lt;br /&gt;
#*&#039;&#039;Strukturelle Reflexion&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#**Reflexion der Rahmenbedingungen, Regeln und Strukturen des eigenen Handelns stehen im Mittelpunkt.&lt;br /&gt;
#**z.B. war die Tageszeit und der Lernort optimal für meinen Lernprozess?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Graduierung===&lt;br /&gt;
;Stufe 0&lt;br /&gt;
:Eine medienseitiges Reflexionsangebot wird nicht bereitgestellt.&lt;br /&gt;
;Stufe 1&lt;br /&gt;
:Eine &#039;&#039;retrospektive&#039;&#039; und &#039;&#039;prospektive&#039;&#039; Reflexion für einzelne Bereiche ist durch entsprechende Angebote möglich.&lt;br /&gt;
;Stufe 2&lt;br /&gt;
:Die nötigen Rahmenbedingungen sind umfangreich erfüllt. Angebote für eine Reflexion in mehreren Bereichen sind vorhanden und nachhaltig nutzbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Hinweise==&lt;br /&gt;
*;Definition &#039;&#039;Reflexion&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
*:Prüfendes und vergleichendes Nachdenken über das eigene Denken und Handeln und dessen äußere Bedingungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gi&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Durch digitale Medien gegebene Reflexionsangebote sind bspw.:&lt;br /&gt;
**Umfragen/ MC-Fragen&lt;br /&gt;
**geschriebene Reflexionen&lt;br /&gt;
**digitale Dialoge&lt;br /&gt;
**Blog- und Forenbeiträge&lt;br /&gt;
**digitale Lerntagebücher&lt;br /&gt;
**Video - und Tonaufnahmen&lt;br /&gt;
**fragenstellende Sprachassistenten&lt;br /&gt;
**Selbstbenotungen&lt;br /&gt;
**digitale Erstellung einer Selbsteinschätztung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Didaktische Dimension]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:obligatorisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:relativ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SGeorgi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sachsen.schule/digit/index.php?title=Reflexion&amp;diff=1278</id>
		<title>Reflexion</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sachsen.schule/digit/index.php?title=Reflexion&amp;diff=1278"/>
		<updated>2020-08-04T10:18:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SGeorgi: /* Graduierung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox&lt;br /&gt;
| Name= Reflexion&lt;br /&gt;
| Dimension = [[Didaktische Dimension|didaktisch]] &lt;br /&gt;
| Notwendigkeit = [[obligatorisch]]&lt;br /&gt;
| Messbarkeit = [[relativ]]&lt;br /&gt;
| Ebene = Szenario &lt;br /&gt;
| Katalog= [[Kriterienkatalog für digitale Medien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kriterium &#039;&#039;&#039;Reflexion&#039;&#039;&#039; umfasst Angebote und Rahmenbedingungen, um unterschiedliche Bereiche einer Reflexion abzudecken.&lt;br /&gt;
Um ein möglichst selbstständiges und dadurch auch selbstreguliertes Lernen zu ermöglichen, bedarf es einer Lernkultur, die auch in virtuelle Bereichen wirken kann. Selbstorganisiertes Lernen und Arbeiten an und mit dem digitalen Medium erfordert verschiedene Reflexionsaspekte seitens des Lernenden bzgl. lernrelevanter Faktoren, wie u.a. Motivation, Lernerfolge, Lernprobleme, soziale Faktoren oder Wahrnehmungen und Nachhaltigkeit des eigenen Tuns. Das digitale Medium sollte für die Realisierung geeignete medieninterne Funktionen verfügen, die die Lernenden zur Reflexion auffordern oder anregen. Je nach Art des digitalen Mediums, kann dies unterschiedlich erfolgen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Kriterium==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Das digitale Medium bietet, im Zuge der Erweiterung des selbstorganisierten Lernens im virtuellen Bildungsraum, Angebote und Rahmenbedingungen, die den Lernenden eine Reflexion über verschiedene Bereiche des Lernprozesses ermöglichen.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Arnold, P. et al.: Handbuch E-Learning. Lehren und Lernen mit digitalen Medien. W. Bertelsmann Verlag, Bielefeld, 2018, S. 56, ISBN 978-3-8252-4965-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
===Zu prüfende Merkmale===&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;&#039;Auf u.a. folgende Ansätze der Angebote und Rahmenbedingungen sollte geachtet werden:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Dillon, J. D.: In Real Life: Self-Directed Learning Can Only Work If… https://learningsolutionsmag.com/articles/2414/in-real-life-self-directed-learning-can-only-work-if, Stand: 04.05.2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
#*Vorhandensein ausreichender Zeit&lt;br /&gt;
#*Vorhandensein eines digitalen Raums zur Reflexion (z.B. Blog, Lerntagebuch, Forum) [[Datei:Reflexion_Lerntagebuch.PNG|thumb|Mit dem Lerntagebuch von LernSax können unterschiedliche Bereiche einer Reflexion ermöglicht werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Th. Knapp: So geht’s: LernSax-Lerntagebuch, https://www.lernsax.de/wws/bin/763108-873700-2-20200417_so_gehts_lerntagebuch.pdf, Stand: 02.07.2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
#*Vorhandensein einer sicheren Atmosphäre (angstfrei, zielführend, nicht bloßstellend)&lt;br /&gt;
#*Ermöglichen einer nachhaltigen Reflexion (Reflexionsergebnis zukünftig abrufbar speichern)&lt;br /&gt;
#::→ Vgl. Kriterium [[Integrale Ergebnissicherung]]&lt;br /&gt;
#*Umsetzung der Reflexion durch Generieren ausreichender Motivation und Wegnahme von Zwang (Freiwilligkeit)&lt;br /&gt;
#*Vorhandensein realistischer persönlicher Erwartungen (Was für Vorteile gehen einher mit einer Reflexion?)&lt;br /&gt;
#*Reflexion für den Selbstzweck, nicht für den Fremdzweck (z.B. Benotungen)&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;&#039;Folgende vier Bereiche der Reflexion sind zur Bewertung des Kriteriums zu prüfen:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Arnold, P. et al.: Handbuch E-Learning. Lehren und Lernen mit digitalen Medien. W. Bertelsmann Verlag, Bielefeld, 2018, S. 350, ISBN 978-3-8252-4965-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gi&amp;quot;&amp;gt;Gillen, J.: Kompetenzfeststellung als Chance zur Selbstreflexion. Was können und sollen Kompetenzfeststellungen zur Förderung von Reflexivität leisten?, Dresden, 2007, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
#*&#039;&#039;Retrospektive Reflexion&#039;&#039; [[Datei:Reflexion_moodle.PNG|thumb|Retrospektive Reflexion - moodle bietet eine einfache quantitative Reflexion, mittels Selbstbenotung, über den zurückliegenden Lernprozess]]&lt;br /&gt;
#**Reflexion bezieht sich auf vergangene Erfahrungen, Handlungsschritte, Denk- und Vorgehensweisen.&lt;br /&gt;
#**z.B. waren die getanen Arbeitsschritte zielführend?&lt;br /&gt;
#*&#039;&#039;Prospektive Reflexion&#039;&#039; &lt;br /&gt;
#**Reflexion bezieht sich auf die gleichen Elemente zukünftiger Handlungen.&lt;br /&gt;
#**z.B. war mein Verhalten bei der Partnerarbeit angemessen, um zukünftige Probleme ähnlich zu bearbeiten?&lt;br /&gt;
#*&#039;&#039;Selbstreflexion&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#**Reflexion der eigene Person und ihr Handeln steht im Mittelpunkt.&lt;br /&gt;
#**z.B. war ich ausreichend motiviert?&lt;br /&gt;
#*&#039;&#039;Strukturelle Reflexion&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#**Reflexion der Rahmenbedingungen, Regeln und Strukturen des eigenen Handelns stehen im Mittelpunkt.&lt;br /&gt;
#**z.B. war die Tageszeit und der Lernort optimal für meinen Lernprozess?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Graduierung===&lt;br /&gt;
;Stufe 0&lt;br /&gt;
:Eine medienseitiges Reflexionsangebot wird nicht bereitgestellt.&lt;br /&gt;
;Stufe 1&lt;br /&gt;
:Eine &#039;&#039;retrospektive und &#039;&#039;prospektive Reflexion für einzelne Bereiche ist durch entsprechende Angebote möglich.&lt;br /&gt;
;Stufe 2&lt;br /&gt;
:Die nötigen Rahmenbedingungen sind umfangreich erfüllt. Angebote für eine Reflexion in mehreren Bereichen sind vorhanden und nachhaltig nutzbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Hinweise==&lt;br /&gt;
*;Definition &#039;&#039;Reflexion&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
*:Prüfendes und vergleichendes Nachdenken über das eigene Denken und Handeln und dessen äußere Bedingungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gi&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Durch digitale Medien gegebene Reflexionsangebote sind bspw.:&lt;br /&gt;
**Umfragen/ MC-Fragen&lt;br /&gt;
**geschriebene Reflexionen&lt;br /&gt;
**digitale Dialoge&lt;br /&gt;
**Blog- und Forenbeiträge&lt;br /&gt;
**digitale Lerntagebücher&lt;br /&gt;
**Video - und Tonaufnahmen&lt;br /&gt;
**fragenstellende Sprachassistenten&lt;br /&gt;
**Selbstbenotungen&lt;br /&gt;
**digitale Erstellung einer Selbsteinschätztung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Didaktische Dimension]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:obligatorisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:relativ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SGeorgi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sachsen.schule/digit/index.php?title=Reflexion&amp;diff=1277</id>
		<title>Reflexion</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sachsen.schule/digit/index.php?title=Reflexion&amp;diff=1277"/>
		<updated>2020-08-04T10:17:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SGeorgi: /* Graduierung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox&lt;br /&gt;
| Name= Reflexion&lt;br /&gt;
| Dimension = [[Didaktische Dimension|didaktisch]] &lt;br /&gt;
| Notwendigkeit = [[obligatorisch]]&lt;br /&gt;
| Messbarkeit = [[relativ]]&lt;br /&gt;
| Ebene = Szenario &lt;br /&gt;
| Katalog= [[Kriterienkatalog für digitale Medien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kriterium &#039;&#039;&#039;Reflexion&#039;&#039;&#039; umfasst Angebote und Rahmenbedingungen, um unterschiedliche Bereiche einer Reflexion abzudecken.&lt;br /&gt;
Um ein möglichst selbstständiges und dadurch auch selbstreguliertes Lernen zu ermöglichen, bedarf es einer Lernkultur, die auch in virtuelle Bereichen wirken kann. Selbstorganisiertes Lernen und Arbeiten an und mit dem digitalen Medium erfordert verschiedene Reflexionsaspekte seitens des Lernenden bzgl. lernrelevanter Faktoren, wie u.a. Motivation, Lernerfolge, Lernprobleme, soziale Faktoren oder Wahrnehmungen und Nachhaltigkeit des eigenen Tuns. Das digitale Medium sollte für die Realisierung geeignete medieninterne Funktionen verfügen, die die Lernenden zur Reflexion auffordern oder anregen. Je nach Art des digitalen Mediums, kann dies unterschiedlich erfolgen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Kriterium==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Das digitale Medium bietet, im Zuge der Erweiterung des selbstorganisierten Lernens im virtuellen Bildungsraum, Angebote und Rahmenbedingungen, die den Lernenden eine Reflexion über verschiedene Bereiche des Lernprozesses ermöglichen.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Arnold, P. et al.: Handbuch E-Learning. Lehren und Lernen mit digitalen Medien. W. Bertelsmann Verlag, Bielefeld, 2018, S. 56, ISBN 978-3-8252-4965-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
===Zu prüfende Merkmale===&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;&#039;Auf u.a. folgende Ansätze der Angebote und Rahmenbedingungen sollte geachtet werden:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Dillon, J. D.: In Real Life: Self-Directed Learning Can Only Work If… https://learningsolutionsmag.com/articles/2414/in-real-life-self-directed-learning-can-only-work-if, Stand: 04.05.2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
#*Vorhandensein ausreichender Zeit&lt;br /&gt;
#*Vorhandensein eines digitalen Raums zur Reflexion (z.B. Blog, Lerntagebuch, Forum) [[Datei:Reflexion_Lerntagebuch.PNG|thumb|Mit dem Lerntagebuch von LernSax können unterschiedliche Bereiche einer Reflexion ermöglicht werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Th. Knapp: So geht’s: LernSax-Lerntagebuch, https://www.lernsax.de/wws/bin/763108-873700-2-20200417_so_gehts_lerntagebuch.pdf, Stand: 02.07.2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
#*Vorhandensein einer sicheren Atmosphäre (angstfrei, zielführend, nicht bloßstellend)&lt;br /&gt;
#*Ermöglichen einer nachhaltigen Reflexion (Reflexionsergebnis zukünftig abrufbar speichern)&lt;br /&gt;
#::→ Vgl. Kriterium [[Integrale Ergebnissicherung]]&lt;br /&gt;
#*Umsetzung der Reflexion durch Generieren ausreichender Motivation und Wegnahme von Zwang (Freiwilligkeit)&lt;br /&gt;
#*Vorhandensein realistischer persönlicher Erwartungen (Was für Vorteile gehen einher mit einer Reflexion?)&lt;br /&gt;
#*Reflexion für den Selbstzweck, nicht für den Fremdzweck (z.B. Benotungen)&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;&#039;Folgende vier Bereiche der Reflexion sind zur Bewertung des Kriteriums zu prüfen:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Arnold, P. et al.: Handbuch E-Learning. Lehren und Lernen mit digitalen Medien. W. Bertelsmann Verlag, Bielefeld, 2018, S. 350, ISBN 978-3-8252-4965-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gi&amp;quot;&amp;gt;Gillen, J.: Kompetenzfeststellung als Chance zur Selbstreflexion. Was können und sollen Kompetenzfeststellungen zur Förderung von Reflexivität leisten?, Dresden, 2007, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
#*&#039;&#039;Retrospektive Reflexion&#039;&#039; [[Datei:Reflexion_moodle.PNG|thumb|Retrospektive Reflexion - moodle bietet eine einfache quantitative Reflexion, mittels Selbstbenotung, über den zurückliegenden Lernprozess]]&lt;br /&gt;
#**Reflexion bezieht sich auf vergangene Erfahrungen, Handlungsschritte, Denk- und Vorgehensweisen.&lt;br /&gt;
#**z.B. waren die getanen Arbeitsschritte zielführend?&lt;br /&gt;
#*&#039;&#039;Prospektive Reflexion&#039;&#039; &lt;br /&gt;
#**Reflexion bezieht sich auf die gleichen Elemente zukünftiger Handlungen.&lt;br /&gt;
#**z.B. war mein Verhalten bei der Partnerarbeit angemessen, um zukünftige Probleme ähnlich zu bearbeiten?&lt;br /&gt;
#*&#039;&#039;Selbstreflexion&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#**Reflexion der eigene Person und ihr Handeln steht im Mittelpunkt.&lt;br /&gt;
#**z.B. war ich ausreichend motiviert?&lt;br /&gt;
#*&#039;&#039;Strukturelle Reflexion&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#**Reflexion der Rahmenbedingungen, Regeln und Strukturen des eigenen Handelns stehen im Mittelpunkt.&lt;br /&gt;
#**z.B. war die Tageszeit und der Lernort optimal für meinen Lernprozess?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Graduierung===&lt;br /&gt;
;Stufe 0&lt;br /&gt;
:Eine medienseitiges Reflexionsangebot wird nicht bereitgestellt.&lt;br /&gt;
;Stufe 1&lt;br /&gt;
:Eine retrospektive und prospektive Reflexion für einzelne Bereiche ist durch entsprechende Angebote möglich.&lt;br /&gt;
;Stufe 2&lt;br /&gt;
:Die nötigen Rahmenbedingungen sind umfangreich erfüllt. Angebote für eine Reflexion in mehreren Bereichen sind vorhanden und nachhaltig nutzbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Hinweise==&lt;br /&gt;
*;Definition &#039;&#039;Reflexion&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
*:Prüfendes und vergleichendes Nachdenken über das eigene Denken und Handeln und dessen äußere Bedingungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gi&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Durch digitale Medien gegebene Reflexionsangebote sind bspw.:&lt;br /&gt;
**Umfragen/ MC-Fragen&lt;br /&gt;
**geschriebene Reflexionen&lt;br /&gt;
**digitale Dialoge&lt;br /&gt;
**Blog- und Forenbeiträge&lt;br /&gt;
**digitale Lerntagebücher&lt;br /&gt;
**Video - und Tonaufnahmen&lt;br /&gt;
**fragenstellende Sprachassistenten&lt;br /&gt;
**Selbstbenotungen&lt;br /&gt;
**digitale Erstellung einer Selbsteinschätztung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Didaktische Dimension]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:obligatorisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:relativ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SGeorgi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sachsen.schule/digit/index.php?title=Reflexion&amp;diff=1276</id>
		<title>Reflexion</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sachsen.schule/digit/index.php?title=Reflexion&amp;diff=1276"/>
		<updated>2020-08-04T10:17:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SGeorgi: /* Graduierung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox&lt;br /&gt;
| Name= Reflexion&lt;br /&gt;
| Dimension = [[Didaktische Dimension|didaktisch]] &lt;br /&gt;
| Notwendigkeit = [[obligatorisch]]&lt;br /&gt;
| Messbarkeit = [[relativ]]&lt;br /&gt;
| Ebene = Szenario &lt;br /&gt;
| Katalog= [[Kriterienkatalog für digitale Medien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kriterium &#039;&#039;&#039;Reflexion&#039;&#039;&#039; umfasst Angebote und Rahmenbedingungen, um unterschiedliche Bereiche einer Reflexion abzudecken.&lt;br /&gt;
Um ein möglichst selbstständiges und dadurch auch selbstreguliertes Lernen zu ermöglichen, bedarf es einer Lernkultur, die auch in virtuelle Bereichen wirken kann. Selbstorganisiertes Lernen und Arbeiten an und mit dem digitalen Medium erfordert verschiedene Reflexionsaspekte seitens des Lernenden bzgl. lernrelevanter Faktoren, wie u.a. Motivation, Lernerfolge, Lernprobleme, soziale Faktoren oder Wahrnehmungen und Nachhaltigkeit des eigenen Tuns. Das digitale Medium sollte für die Realisierung geeignete medieninterne Funktionen verfügen, die die Lernenden zur Reflexion auffordern oder anregen. Je nach Art des digitalen Mediums, kann dies unterschiedlich erfolgen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Kriterium==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Das digitale Medium bietet, im Zuge der Erweiterung des selbstorganisierten Lernens im virtuellen Bildungsraum, Angebote und Rahmenbedingungen, die den Lernenden eine Reflexion über verschiedene Bereiche des Lernprozesses ermöglichen.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Arnold, P. et al.: Handbuch E-Learning. Lehren und Lernen mit digitalen Medien. W. Bertelsmann Verlag, Bielefeld, 2018, S. 56, ISBN 978-3-8252-4965-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
===Zu prüfende Merkmale===&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;&#039;Auf u.a. folgende Ansätze der Angebote und Rahmenbedingungen sollte geachtet werden:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Dillon, J. D.: In Real Life: Self-Directed Learning Can Only Work If… https://learningsolutionsmag.com/articles/2414/in-real-life-self-directed-learning-can-only-work-if, Stand: 04.05.2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
#*Vorhandensein ausreichender Zeit&lt;br /&gt;
#*Vorhandensein eines digitalen Raums zur Reflexion (z.B. Blog, Lerntagebuch, Forum) [[Datei:Reflexion_Lerntagebuch.PNG|thumb|Mit dem Lerntagebuch von LernSax können unterschiedliche Bereiche einer Reflexion ermöglicht werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Th. Knapp: So geht’s: LernSax-Lerntagebuch, https://www.lernsax.de/wws/bin/763108-873700-2-20200417_so_gehts_lerntagebuch.pdf, Stand: 02.07.2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
#*Vorhandensein einer sicheren Atmosphäre (angstfrei, zielführend, nicht bloßstellend)&lt;br /&gt;
#*Ermöglichen einer nachhaltigen Reflexion (Reflexionsergebnis zukünftig abrufbar speichern)&lt;br /&gt;
#::→ Vgl. Kriterium [[Integrale Ergebnissicherung]]&lt;br /&gt;
#*Umsetzung der Reflexion durch Generieren ausreichender Motivation und Wegnahme von Zwang (Freiwilligkeit)&lt;br /&gt;
#*Vorhandensein realistischer persönlicher Erwartungen (Was für Vorteile gehen einher mit einer Reflexion?)&lt;br /&gt;
#*Reflexion für den Selbstzweck, nicht für den Fremdzweck (z.B. Benotungen)&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;&#039;Folgende vier Bereiche der Reflexion sind zur Bewertung des Kriteriums zu prüfen:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Arnold, P. et al.: Handbuch E-Learning. Lehren und Lernen mit digitalen Medien. W. Bertelsmann Verlag, Bielefeld, 2018, S. 350, ISBN 978-3-8252-4965-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gi&amp;quot;&amp;gt;Gillen, J.: Kompetenzfeststellung als Chance zur Selbstreflexion. Was können und sollen Kompetenzfeststellungen zur Förderung von Reflexivität leisten?, Dresden, 2007, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
#*&#039;&#039;Retrospektive Reflexion&#039;&#039; [[Datei:Reflexion_moodle.PNG|thumb|Retrospektive Reflexion - moodle bietet eine einfache quantitative Reflexion, mittels Selbstbenotung, über den zurückliegenden Lernprozess]]&lt;br /&gt;
#**Reflexion bezieht sich auf vergangene Erfahrungen, Handlungsschritte, Denk- und Vorgehensweisen.&lt;br /&gt;
#**z.B. waren die getanen Arbeitsschritte zielführend?&lt;br /&gt;
#*&#039;&#039;Prospektive Reflexion&#039;&#039; &lt;br /&gt;
#**Reflexion bezieht sich auf die gleichen Elemente zukünftiger Handlungen.&lt;br /&gt;
#**z.B. war mein Verhalten bei der Partnerarbeit angemessen, um zukünftige Probleme ähnlich zu bearbeiten?&lt;br /&gt;
#*&#039;&#039;Selbstreflexion&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#**Reflexion der eigene Person und ihr Handeln steht im Mittelpunkt.&lt;br /&gt;
#**z.B. war ich ausreichend motiviert?&lt;br /&gt;
#*&#039;&#039;Strukturelle Reflexion&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#**Reflexion der Rahmenbedingungen, Regeln und Strukturen des eigenen Handelns stehen im Mittelpunkt.&lt;br /&gt;
#**z.B. war die Tageszeit und der Lernort optimal für meinen Lernprozess?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Graduierung===&lt;br /&gt;
;Stufe 0&lt;br /&gt;
:Eine medienseitiges Reflexionsangebot wird nicht bereitgestellt.&lt;br /&gt;
;Stufe 1&lt;br /&gt;
:Eine retrospektive und Reflexion für einzelne Bereiche ist durch entsprechende Angebote möglich.&lt;br /&gt;
;Stufe 2&lt;br /&gt;
:Die nötigen Rahmenbedingungen sind umfangreich erfüllt. Angebote für eine Reflexion in mehreren Bereichen sind vorhanden und nachhaltig nutzbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Hinweise==&lt;br /&gt;
*;Definition &#039;&#039;Reflexion&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
*:Prüfendes und vergleichendes Nachdenken über das eigene Denken und Handeln und dessen äußere Bedingungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gi&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Durch digitale Medien gegebene Reflexionsangebote sind bspw.:&lt;br /&gt;
**Umfragen/ MC-Fragen&lt;br /&gt;
**geschriebene Reflexionen&lt;br /&gt;
**digitale Dialoge&lt;br /&gt;
**Blog- und Forenbeiträge&lt;br /&gt;
**digitale Lerntagebücher&lt;br /&gt;
**Video - und Tonaufnahmen&lt;br /&gt;
**fragenstellende Sprachassistenten&lt;br /&gt;
**Selbstbenotungen&lt;br /&gt;
**digitale Erstellung einer Selbsteinschätztung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Didaktische Dimension]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:obligatorisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:relativ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SGeorgi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sachsen.schule/digit/index.php?title=Reflexion&amp;diff=1275</id>
		<title>Reflexion</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sachsen.schule/digit/index.php?title=Reflexion&amp;diff=1275"/>
		<updated>2020-08-04T10:14:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SGeorgi: /* Graduierung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox&lt;br /&gt;
| Name= Reflexion&lt;br /&gt;
| Dimension = [[Didaktische Dimension|didaktisch]] &lt;br /&gt;
| Notwendigkeit = [[obligatorisch]]&lt;br /&gt;
| Messbarkeit = [[relativ]]&lt;br /&gt;
| Ebene = Szenario &lt;br /&gt;
| Katalog= [[Kriterienkatalog für digitale Medien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kriterium &#039;&#039;&#039;Reflexion&#039;&#039;&#039; umfasst Angebote und Rahmenbedingungen, um unterschiedliche Bereiche einer Reflexion abzudecken.&lt;br /&gt;
Um ein möglichst selbstständiges und dadurch auch selbstreguliertes Lernen zu ermöglichen, bedarf es einer Lernkultur, die auch in virtuelle Bereichen wirken kann. Selbstorganisiertes Lernen und Arbeiten an und mit dem digitalen Medium erfordert verschiedene Reflexionsaspekte seitens des Lernenden bzgl. lernrelevanter Faktoren, wie u.a. Motivation, Lernerfolge, Lernprobleme, soziale Faktoren oder Wahrnehmungen und Nachhaltigkeit des eigenen Tuns. Das digitale Medium sollte für die Realisierung geeignete medieninterne Funktionen verfügen, die die Lernenden zur Reflexion auffordern oder anregen. Je nach Art des digitalen Mediums, kann dies unterschiedlich erfolgen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Kriterium==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Das digitale Medium bietet, im Zuge der Erweiterung des selbstorganisierten Lernens im virtuellen Bildungsraum, Angebote und Rahmenbedingungen, die den Lernenden eine Reflexion über verschiedene Bereiche des Lernprozesses ermöglichen.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Arnold, P. et al.: Handbuch E-Learning. Lehren und Lernen mit digitalen Medien. W. Bertelsmann Verlag, Bielefeld, 2018, S. 56, ISBN 978-3-8252-4965-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
===Zu prüfende Merkmale===&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;&#039;Auf u.a. folgende Ansätze der Angebote und Rahmenbedingungen sollte geachtet werden:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Dillon, J. D.: In Real Life: Self-Directed Learning Can Only Work If… https://learningsolutionsmag.com/articles/2414/in-real-life-self-directed-learning-can-only-work-if, Stand: 04.05.2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
#*Vorhandensein ausreichender Zeit&lt;br /&gt;
#*Vorhandensein eines digitalen Raums zur Reflexion (z.B. Blog, Lerntagebuch, Forum) [[Datei:Reflexion_Lerntagebuch.PNG|thumb|Mit dem Lerntagebuch von LernSax können unterschiedliche Bereiche einer Reflexion ermöglicht werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Th. Knapp: So geht’s: LernSax-Lerntagebuch, https://www.lernsax.de/wws/bin/763108-873700-2-20200417_so_gehts_lerntagebuch.pdf, Stand: 02.07.2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
#*Vorhandensein einer sicheren Atmosphäre (angstfrei, zielführend, nicht bloßstellend)&lt;br /&gt;
#*Ermöglichen einer nachhaltigen Reflexion (Reflexionsergebnis zukünftig abrufbar speichern)&lt;br /&gt;
#::→ Vgl. Kriterium [[Integrale Ergebnissicherung]]&lt;br /&gt;
#*Umsetzung der Reflexion durch Generieren ausreichender Motivation und Wegnahme von Zwang (Freiwilligkeit)&lt;br /&gt;
#*Vorhandensein realistischer persönlicher Erwartungen (Was für Vorteile gehen einher mit einer Reflexion?)&lt;br /&gt;
#*Reflexion für den Selbstzweck, nicht für den Fremdzweck (z.B. Benotungen)&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;&#039;Folgende vier Bereiche der Reflexion sind zur Bewertung des Kriteriums zu prüfen:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Arnold, P. et al.: Handbuch E-Learning. Lehren und Lernen mit digitalen Medien. W. Bertelsmann Verlag, Bielefeld, 2018, S. 350, ISBN 978-3-8252-4965-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gi&amp;quot;&amp;gt;Gillen, J.: Kompetenzfeststellung als Chance zur Selbstreflexion. Was können und sollen Kompetenzfeststellungen zur Förderung von Reflexivität leisten?, Dresden, 2007, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
#*&#039;&#039;Retrospektive Reflexion&#039;&#039; [[Datei:Reflexion_moodle.PNG|thumb|Retrospektive Reflexion - moodle bietet eine einfache quantitative Reflexion, mittels Selbstbenotung, über den zurückliegenden Lernprozess]]&lt;br /&gt;
#**Reflexion bezieht sich auf vergangene Erfahrungen, Handlungsschritte, Denk- und Vorgehensweisen.&lt;br /&gt;
#**z.B. waren die getanen Arbeitsschritte zielführend?&lt;br /&gt;
#*&#039;&#039;Prospektive Reflexion&#039;&#039; &lt;br /&gt;
#**Reflexion bezieht sich auf die gleichen Elemente zukünftiger Handlungen.&lt;br /&gt;
#**z.B. war mein Verhalten bei der Partnerarbeit angemessen, um zukünftige Probleme ähnlich zu bearbeiten?&lt;br /&gt;
#*&#039;&#039;Selbstreflexion&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#**Reflexion der eigene Person und ihr Handeln steht im Mittelpunkt.&lt;br /&gt;
#**z.B. war ich ausreichend motiviert?&lt;br /&gt;
#*&#039;&#039;Strukturelle Reflexion&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#**Reflexion der Rahmenbedingungen, Regeln und Strukturen des eigenen Handelns stehen im Mittelpunkt.&lt;br /&gt;
#**z.B. war die Tageszeit und der Lernort optimal für meinen Lernprozess?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Graduierung===&lt;br /&gt;
;Stufe 0&lt;br /&gt;
:Eine medienseitiges Reflexionsangebot wird nicht bereitgestellt.&lt;br /&gt;
;Stufe 1&lt;br /&gt;
Eine Reflexion für einzelne Bereiche ist durch entsprechende Angebote möglich.&lt;br /&gt;
;Stufe 2&lt;br /&gt;
:Die nötigen Rahmenbedingungen sind umfangreich erfüllt. Angebote für eine Reflexion in mehreren Bereichen sind vorhanden und nachhaltig nutzbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Hinweise==&lt;br /&gt;
*;Definition &#039;&#039;Reflexion&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
*:Prüfendes und vergleichendes Nachdenken über das eigene Denken und Handeln und dessen äußere Bedingungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gi&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Durch digitale Medien gegebene Reflexionsangebote sind bspw.:&lt;br /&gt;
**Umfragen/ MC-Fragen&lt;br /&gt;
**geschriebene Reflexionen&lt;br /&gt;
**digitale Dialoge&lt;br /&gt;
**Blog- und Forenbeiträge&lt;br /&gt;
**digitale Lerntagebücher&lt;br /&gt;
**Video - und Tonaufnahmen&lt;br /&gt;
**fragenstellende Sprachassistenten&lt;br /&gt;
**Selbstbenotungen&lt;br /&gt;
**digitale Erstellung einer Selbsteinschätztung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Didaktische Dimension]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:obligatorisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:relativ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SGeorgi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sachsen.schule/digit/index.php?title=Datensicherheit&amp;diff=1274</id>
		<title>Datensicherheit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sachsen.schule/digit/index.php?title=Datensicherheit&amp;diff=1274"/>
		<updated>2020-08-04T10:05:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SGeorgi: /* Graduierung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox&lt;br /&gt;
| Name= Datensicherheit&lt;br /&gt;
| Dimension = [[Technologische Dimension|technologisch]] &lt;br /&gt;
| Notwendigkeit = [[obligatorisch]]&lt;br /&gt;
| Messbarkeit = [[relativ]]&lt;br /&gt;
| Ebene = Szenario &lt;br /&gt;
| Katalog= [[Kriterienkatalog für digitale Medien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Im täglichen Prozess der Datenverarbeitung der Schule kommt es zur Datenerzeugung, Datenspeicherung und Datenübermittlung. Die Datenverarbeitung überspannt dabei sowohl die Nutzung schulischer als auch privater Geräte samt der Bereitstellung von schulischen und privater Netzwerken. In diesen Kriterium geht es neben der Prüfung rein technischen Bedingungen (beispielsweise zu Passwörtern, Benutzerkonten, Updates, Virenschutz und Firewalls) auch um die rechtlichen Erfordernisse (sie die Einwilligungserklärung und die Auftragsdatenverarbeitung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kriterium==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Das digitale Medium sorgt durch technische und organisatorische Maßnahmen dafür, dass Daten nicht verloren gehen, nicht manipuliert und nicht ge­stohlen werden.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref name =&amp;quot;B&amp;quot;&amp;gt;Bühler, P.; Schlaich, P.; Sinner, D.: Datenmanagement. Daten – Datenbanken – Datensicherheit. Springer Vieweg, 2019, S. 80, ISBN 3662555077.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
===Zu prüfende Merkmale===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erforderliche Maßnahmen sollten folgende Aspekte beinhalten.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Informierte Einwilligung bezüglich folgender Themenfelder einholen: &amp;lt;ref&amp;gt;Rymeš, R.; Walter, R.; Iberer, U.: Datenschutz beim Einsatz digitaler Medien in der Grundschule. Eine Handreichung für Lehrerinnen und Lehrer in Baden-Württemberg mit rechtlichen Grundlagen, pädagogischen Hinweisen und Fallbeispielen. Projekt „Digitales Lernen Grundschule Stuttgart/Ludwigsburg“ (dileg-SL), Ludwigsburg, 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
#*Zweck, Umfang und Art der Datenverarbeitung&lt;br /&gt;
#*verantwortliche Person&lt;br /&gt;
#*Speicherort &lt;br /&gt;
#*Löschung von Daten&lt;br /&gt;
#*Hinweise auf Freiwilligkeit&lt;br /&gt;
#*Recht auf Auskunft &lt;br /&gt;
#Antrag auf die Nutzung privater Datenverarbeitungsgeräte für dienstliche Zwecke stellen.&lt;br /&gt;
#Geräte- und Datensicherheit herstellen oder prüfen.&lt;br /&gt;
#*Zugriffssperren (z.B. Passwörter, Benutzerkonten)&lt;br /&gt;
#*Maßnahmen zur Sicherheit der IT (z.B. Updates, Virenschutz,  Firewall)&lt;br /&gt;
#*Deaktivierung von Cloud-Diensten&lt;br /&gt;
#*Datensicherheit (z.B. Pseudonymisierung, Verschlüsselung)&lt;br /&gt;
#Datenlöschung (Zurücksetzen von Geräten), wenn:&lt;br /&gt;
#*der Erhebungszweck der Daten erfüllt ist (z.B. Projektende).&lt;br /&gt;
#*die Löschfristen ablaufen.&lt;br /&gt;
#*die informierte Einwilligung widerrufen wird.&lt;br /&gt;
#*personenbezogene Daten auf gemeinschaftlich genutzten  Geräten (1:N-Szenario), die keine individuelle Benutzerkennung ermöglichen, durch andere Nutzerinnen und Nutzer eingesehen werden könnten. Im Fall von Tablets geschieht die Löschung durch das Zurücksetzen.&lt;br /&gt;
#Vertrag zur Auftragsdatenverarbeitung&lt;br /&gt;
#Unterlassung der Verarbeitung personenbezogener Daten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Graduierung===&lt;br /&gt;
;Stufe 0&lt;br /&gt;
:Das digitale Medium lässt keine Prüfung im Zusammenhang mit dem Datenschutz zu.&lt;br /&gt;
;Stufe 1&lt;br /&gt;
:Die Verarbeitung der für die Nutzung des digitalen Mediums notwendigen Daten ist dargelegt.&lt;br /&gt;
;Stufe 2&lt;br /&gt;
:Alle vom Medium verwendeten Daten sind in ihrer Verarbeitung transparent beschrieben, die Verwendung lässt sich individuell anpassen und die gesetzlichen Vorgaben werden alle prüfbar erfüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Hinweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umsetzung der Datensicherheit im schulischen Kontext wird durch eine Vielzahl an Teilnehmergruppen beeinflusst. Dazu zählen einerseits Schülerinnen und Schüler, deren Eltern sowie die Lehrerinnen und Lehrer. Andererseits sind aber auch die Schule selbst und auch externe Leistungsanbieter (lokale IT-Unternehmen) damit befasst. Eine erfolgreiche Verwirklichung ist somit nicht alleine von einer Lehrkraft garantiert. Von daher dient das Kriterium als Anhaltspunkt und Ideenpool für die Auseinandersetzung mit dem Gebiet der Datensicherheit.&lt;br /&gt;
Für weitere Aspekte und Fallbeispiele bzgl. Datensicherheit im Unterricht mit digitalen Medien wird auf &#039;&#039;Datenschutz beim Einsatz digitaler Medien in der Grundschule&#039;&#039; (Bühler, Schlaich, 2019)&amp;lt;ref name=&amp;quot;B&amp;quot;/&amp;gt; verwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technologische Dimension]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:obligatorisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:relativ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SGeorgi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sachsen.schule/digit/index.php?title=Datensicherheit&amp;diff=1273</id>
		<title>Datensicherheit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sachsen.schule/digit/index.php?title=Datensicherheit&amp;diff=1273"/>
		<updated>2020-08-04T10:01:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SGeorgi: /* Graduierung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox&lt;br /&gt;
| Name= Datensicherheit&lt;br /&gt;
| Dimension = [[Technologische Dimension|technologisch]] &lt;br /&gt;
| Notwendigkeit = [[obligatorisch]]&lt;br /&gt;
| Messbarkeit = [[relativ]]&lt;br /&gt;
| Ebene = Szenario &lt;br /&gt;
| Katalog= [[Kriterienkatalog für digitale Medien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Im täglichen Prozess der Datenverarbeitung der Schule kommt es zur Datenerzeugung, Datenspeicherung und Datenübermittlung. Die Datenverarbeitung überspannt dabei sowohl die Nutzung schulischer als auch privater Geräte samt der Bereitstellung von schulischen und privater Netzwerken. In diesen Kriterium geht es neben der Prüfung rein technischen Bedingungen (beispielsweise zu Passwörtern, Benutzerkonten, Updates, Virenschutz und Firewalls) auch um die rechtlichen Erfordernisse (sie die Einwilligungserklärung und die Auftragsdatenverarbeitung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kriterium==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Das digitale Medium sorgt durch technische und organisatorische Maßnahmen dafür, dass Daten nicht verloren gehen, nicht manipuliert und nicht ge­stohlen werden.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref name =&amp;quot;B&amp;quot;&amp;gt;Bühler, P.; Schlaich, P.; Sinner, D.: Datenmanagement. Daten – Datenbanken – Datensicherheit. Springer Vieweg, 2019, S. 80, ISBN 3662555077.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
===Zu prüfende Merkmale===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erforderliche Maßnahmen sollten folgende Aspekte beinhalten.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Informierte Einwilligung bezüglich folgender Themenfelder einholen: &amp;lt;ref&amp;gt;Rymeš, R.; Walter, R.; Iberer, U.: Datenschutz beim Einsatz digitaler Medien in der Grundschule. Eine Handreichung für Lehrerinnen und Lehrer in Baden-Württemberg mit rechtlichen Grundlagen, pädagogischen Hinweisen und Fallbeispielen. Projekt „Digitales Lernen Grundschule Stuttgart/Ludwigsburg“ (dileg-SL), Ludwigsburg, 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
#*Zweck, Umfang und Art der Datenverarbeitung&lt;br /&gt;
#*verantwortliche Person&lt;br /&gt;
#*Speicherort &lt;br /&gt;
#*Löschung von Daten&lt;br /&gt;
#*Hinweise auf Freiwilligkeit&lt;br /&gt;
#*Recht auf Auskunft &lt;br /&gt;
#Antrag auf die Nutzung privater Datenverarbeitungsgeräte für dienstliche Zwecke stellen.&lt;br /&gt;
#Geräte- und Datensicherheit herstellen oder prüfen.&lt;br /&gt;
#*Zugriffssperren (z.B. Passwörter, Benutzerkonten)&lt;br /&gt;
#*Maßnahmen zur Sicherheit der IT (z.B. Updates, Virenschutz,  Firewall)&lt;br /&gt;
#*Deaktivierung von Cloud-Diensten&lt;br /&gt;
#*Datensicherheit (z.B. Pseudonymisierung, Verschlüsselung)&lt;br /&gt;
#Datenlöschung (Zurücksetzen von Geräten), wenn:&lt;br /&gt;
#*der Erhebungszweck der Daten erfüllt ist (z.B. Projektende).&lt;br /&gt;
#*die Löschfristen ablaufen.&lt;br /&gt;
#*die informierte Einwilligung widerrufen wird.&lt;br /&gt;
#*personenbezogene Daten auf gemeinschaftlich genutzten  Geräten (1:N-Szenario), die keine individuelle Benutzerkennung ermöglichen, durch andere Nutzerinnen und Nutzer eingesehen werden könnten. Im Fall von Tablets geschieht die Löschung durch das Zurücksetzen.&lt;br /&gt;
#Vertrag zur Auftragsdatenverarbeitung&lt;br /&gt;
#Unterlassung der Verarbeitung personenbezogener Daten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Graduierung===&lt;br /&gt;
;Stufe 0&lt;br /&gt;
:Das digitale Medium lässt keine Prüfung im Zusammenhang mit dem Datenschutz zu.&lt;br /&gt;
;Stufe 1&lt;br /&gt;
:Die Verarbeitung der für die Nutzung des digitalen Mediums notwendigen Daten ist transparent dargelegt und entsprechen den gesetzlichen Vorschriften.&lt;br /&gt;
;Stufe 2&lt;br /&gt;
:Alle vom Medium verwendeten Daten sind in ihrer Verarbeitung transparent beschrieben, die Verwendung lässt sich individuell anpassen und die gesetzlichen Vorgaben werden umfassend erfüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Hinweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umsetzung der Datensicherheit im schulischen Kontext wird durch eine Vielzahl an Teilnehmergruppen beeinflusst. Dazu zählen einerseits Schülerinnen und Schüler, deren Eltern sowie die Lehrerinnen und Lehrer. Andererseits sind aber auch die Schule selbst und auch externe Leistungsanbieter (lokale IT-Unternehmen) damit befasst. Eine erfolgreiche Verwirklichung ist somit nicht alleine von einer Lehrkraft garantiert. Von daher dient das Kriterium als Anhaltspunkt und Ideenpool für die Auseinandersetzung mit dem Gebiet der Datensicherheit.&lt;br /&gt;
Für weitere Aspekte und Fallbeispiele bzgl. Datensicherheit im Unterricht mit digitalen Medien wird auf &#039;&#039;Datenschutz beim Einsatz digitaler Medien in der Grundschule&#039;&#039; (Bühler, Schlaich, 2019)&amp;lt;ref name=&amp;quot;B&amp;quot;/&amp;gt; verwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technologische Dimension]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:obligatorisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:relativ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SGeorgi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sachsen.schule/digit/index.php?title=Schrankenkriterium&amp;diff=1272</id>
		<title>Schrankenkriterium</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sachsen.schule/digit/index.php?title=Schrankenkriterium&amp;diff=1272"/>
		<updated>2020-08-04T09:57:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SGeorgi: /* Graduierung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox&lt;br /&gt;
| Name= Schrankenkriterium&lt;br /&gt;
| Dimension = [[Didaktische Dimension|didaktisch]] &lt;br /&gt;
| Notwendigkeit = [[obligatorisch]]&lt;br /&gt;
| Messbarkeit = [[absolut]]&lt;br /&gt;
| Ebene = Szenario &lt;br /&gt;
| Katalog= [[Kriterienkatalog für digitale Medien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Schrankenkriterium&#039;&#039;&#039; umfasst die Nutzung digitaler Medien, um unterschiedliche [[Schranken]] durch E-Learning im Unterrichtsprozess zu überwinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei liegt der Fokus auf dem didaktischen Mehrwert:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Entstehen durch die Nutzung des digitalen Mediums technische, organisatorische, kommunikative oder informationelle Vorteile und expandieren dadurch die Lernchancen der Lernenden?&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Schulmeister, R.: eLearning: Einsichten und Aussichten. Oldenbourg, München, 2006, S. 209, ISBN 9783486580037. &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Der technische Komfort, die Unterstützung und Erleichterung der Kommunikation oder der Zugang zu Informationen sind zwar Vorteile von E-Learning, sie beschreiben allerdings nur eine Ablösung der analogen Varianten. Ein didaktischer Mehrwert geht somit immer mit der Expansion der Lernchancen einher.&lt;br /&gt;
Die Normen- und Werteschranke sowie die Analog-Digital-Schranke sind in den Kriterien [[Barrierefreiheit in der individuellen Nutzung]], [[nachgehende Differenzierung]] und [[Mehrperspektivität]] abgedeckt und werden hier nicht weiter betrachtet.&lt;br /&gt;
==Kriterium==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Die effektive und effiziente Nutzung des digitalen Mediums ermöglicht das Überwinden der Zeit - und Raumschranke des E-Learning, expandiert die Lernchancen und sichert einen Mehrwert gegenüber analogen Alternativen.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
===Zu prüfende Merkmale===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schrankenkriterium.png|thumb|Übersicht der [[Schranken]] - Das Schrankenkriterium umfasst speziell die Zeit - und Raumschranke]]&lt;br /&gt;
Bei der Prüfung der Schranken muss stets die Frage nach dem didaktischen Mehrwert gestellt werden:&lt;br /&gt;
Entstehen durch die Nutzung des digitalen Mediums technische, organisatorische, kommunikative oder informationelle Vorteile und expandieren dadurch die Lernchancen der Lernenden? &amp;lt;ref&amp;gt;Schulmeister, R.: eLearning: Einsichten und Aussichten. Oldenbourg, München, 2006, S. 209, ISBN 9783486580037. &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zeitschranke====&lt;br /&gt;
*Vernetzung von synchron/asynchron Lernphasen&lt;br /&gt;
*Expansion der Lernzeit&lt;br /&gt;
*Virtualisierung der Zeit (Zeitraffer/Zeitlupe/Start/Stopp)&lt;br /&gt;
*Nutzung einer außerschulischen Kommunikation&lt;br /&gt;
*digitale Unterrichtskonzepte (Blended Learning, Inverted Classroom)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Raumschranke====&lt;br /&gt;
[[Datei:Augmented_Reality_Pokemon_Go.jpg|thumb|Augmented Reality am Beispiel von Pokémon Go. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.pickpik.com/pokemon-go-pokemon-street-lawn-house-trees-65442&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
*Vernetzung verteilter Lernobjekte-/orte&lt;br /&gt;
*Bereitstellung von Simulationen&lt;br /&gt;
*Zugang zu Mikro - und Makrowelten &amp;lt;ref&amp;gt; Krauthausen, G.: Digitale Medien im Mathematikunterricht der Grundschule. Spektrum Akademischer Verlag, Berlin, 2012, S. 88 f., ISBN 9783827422767. &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
*Umsetzung von Augmented Reality&lt;br /&gt;
*Umsetzung von Virtual Reality&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Graduierung===&lt;br /&gt;
;Stufe 0&lt;br /&gt;
:Das digitale Medium überwindet keine der beiden Schranken.&lt;br /&gt;
;Stufe 1&lt;br /&gt;
:Das digitale Medium erfüllt mindestens die Zeitschranke oder die Raumschranke.&lt;br /&gt;
;Stufe 2&lt;br /&gt;
:Das digitale Medium überwindet sowohl die Zeitschranke als auch die Raumschranke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Hinweise==&lt;br /&gt;
*Die Normen - und Werteschranke gehört eigentlich mit zum Schrankenkriterium. Sie wird hier nicht weiter gewichtet, da sie durch die Kriterien [[Barrierefreiheit in der individuellen Nutzung]] und [[nachgehende Differenzierung]] abgedeckt ist.&lt;br /&gt;
*Die Analog-Digital-Schranke wird hier nicht weiter gewichtet, da sie durch das Kriterium [[Mehrperspektivität]] abgedeckt ist.&lt;br /&gt;
*Unter der Zeitschranke versteht man, dass die Lernzeit individualisiert wird. &lt;br /&gt;
*Beispiele für die Raumschranke:&lt;br /&gt;
**globaler Zugang zu raren Ressourcen&lt;br /&gt;
**Überwindung natürliche Zugangsschranken durch &amp;quot;verlangsamen der Zeit&amp;quot; &lt;br /&gt;
**Überwindung von Risikoschranken, durch Virtualisierung entsprechender Einrichtungen und Gegenstände&lt;br /&gt;
*Auch wurde das Arbeiten mit realen Daten erst möglich durch den Einsatz des Rechners. So kann zum Beispiel durch den Rechnereinsatz im Mathematikunterricht die Beziehung zwischen Mathematik und dem Rest der Welt, durch Realbezüge, berücksichtigt werden. (siehe [[Fachliche Zielsetzung#Weiterführende Hinweise|Computational offloading]]) &amp;lt;ref&amp;gt;  Langlotz, H. / Stachniss-Carp, S. / Weller, H.: Mathematikunterricht mit digitalen Werkzeugen – Eine persönliche Bilanz von 25 Jahren Einsatz im Unterricht. In (Büchter, A.; Glade, M.; Herold-Blasius, R. Hrsg.): Vielfältige Zugänge zum Mathematikunterricht. Konzepte und Beispiele aus Forschung und Praxis, 2019, S. 210 f., ISBN 3658242922.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
*Somit bietet die Technologie auch die Möglichkeit neue Problemlösungsumgebungen zu erschaffen. &amp;lt;ref&amp;gt; Thurm, D.: Teacher Beliefs and Practice When Teaching with Technology: A Latent Profile Analysis. In (Ball, L., Drijvers, P. et al. Hrsg.): Uses of Technology in Primary and Secondary Mathematics Education: Tools, Topics and Trends. Springer International Publishing: Cham, Switzerland., 2018, S. 145 ISBN 9783319765747&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Praxisbeispiel==&lt;br /&gt;
Folgende Ideen überwinden bspw. die Raum- und Zeitschranke: &lt;br /&gt;
*Wie oben bereits genannt, können in der Physik und Chemie Experimente, die zu gefährlich für die Schule sind,  durch Virtual Reality umgesetzt und gezeigt werden. Aber auch Experimente, die über einen langen oder kurzen Zeitraum ablaufen, können so genauer gezeigt werden. Zum Beispiel in der Physik die Verformung von Körpern beim Zusammenstoß.&lt;br /&gt;
*Aber auch Mikro- und Makrowelten können mit Hilfe Virtual Reality oder Augmented Reality dargestellt werden. Zum Beispiel könnten hier Zellen oder auch das Sonnensystem dargestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Didaktische Dimension]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:obligatorisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:absolut]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SGeorgi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sachsen.schule/digit/index.php?title=Schrankenkriterium&amp;diff=1271</id>
		<title>Schrankenkriterium</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sachsen.schule/digit/index.php?title=Schrankenkriterium&amp;diff=1271"/>
		<updated>2020-08-04T09:31:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SGeorgi: /* Graduierung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox&lt;br /&gt;
| Name= Schrankenkriterium&lt;br /&gt;
| Dimension = [[Didaktische Dimension|didaktisch]] &lt;br /&gt;
| Notwendigkeit = [[obligatorisch]]&lt;br /&gt;
| Messbarkeit = [[absolut]]&lt;br /&gt;
| Ebene = Szenario &lt;br /&gt;
| Katalog= [[Kriterienkatalog für digitale Medien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Schrankenkriterium&#039;&#039;&#039; umfasst die Nutzung digitaler Medien, um unterschiedliche [[Schranken]] durch E-Learning im Unterrichtsprozess zu überwinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei liegt der Fokus auf dem didaktischen Mehrwert:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Entstehen durch die Nutzung des digitalen Mediums technische, organisatorische, kommunikative oder informationelle Vorteile und expandieren dadurch die Lernchancen der Lernenden?&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Schulmeister, R.: eLearning: Einsichten und Aussichten. Oldenbourg, München, 2006, S. 209, ISBN 9783486580037. &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Der technische Komfort, die Unterstützung und Erleichterung der Kommunikation oder der Zugang zu Informationen sind zwar Vorteile von E-Learning, sie beschreiben allerdings nur eine Ablösung der analogen Varianten. Ein didaktischer Mehrwert geht somit immer mit der Expansion der Lernchancen einher.&lt;br /&gt;
Die Normen- und Werteschranke sowie die Analog-Digital-Schranke sind in den Kriterien [[Barrierefreiheit in der individuellen Nutzung]], [[nachgehende Differenzierung]] und [[Mehrperspektivität]] abgedeckt und werden hier nicht weiter betrachtet.&lt;br /&gt;
==Kriterium==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Die effektive und effiziente Nutzung des digitalen Mediums ermöglicht das Überwinden der Zeit - und Raumschranke des E-Learning, expandiert die Lernchancen und sichert einen Mehrwert gegenüber analogen Alternativen.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
===Zu prüfende Merkmale===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schrankenkriterium.png|thumb|Übersicht der [[Schranken]] - Das Schrankenkriterium umfasst speziell die Zeit - und Raumschranke]]&lt;br /&gt;
Bei der Prüfung der Schranken muss stets die Frage nach dem didaktischen Mehrwert gestellt werden:&lt;br /&gt;
Entstehen durch die Nutzung des digitalen Mediums technische, organisatorische, kommunikative oder informationelle Vorteile und expandieren dadurch die Lernchancen der Lernenden? &amp;lt;ref&amp;gt;Schulmeister, R.: eLearning: Einsichten und Aussichten. Oldenbourg, München, 2006, S. 209, ISBN 9783486580037. &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zeitschranke====&lt;br /&gt;
*Vernetzung von synchron/asynchron Lernphasen&lt;br /&gt;
*Expansion der Lernzeit&lt;br /&gt;
*Virtualisierung der Zeit (Zeitraffer/Zeitlupe/Start/Stopp)&lt;br /&gt;
*Nutzung einer außerschulischen Kommunikation&lt;br /&gt;
*digitale Unterrichtskonzepte (Blended Learning, Inverted Classroom)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Raumschranke====&lt;br /&gt;
[[Datei:Augmented_Reality_Pokemon_Go.jpg|thumb|Augmented Reality am Beispiel von Pokémon Go. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.pickpik.com/pokemon-go-pokemon-street-lawn-house-trees-65442&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
*Vernetzung verteilter Lernobjekte-/orte&lt;br /&gt;
*Bereitstellung von Simulationen&lt;br /&gt;
*Zugang zu Mikro - und Makrowelten &amp;lt;ref&amp;gt; Krauthausen, G.: Digitale Medien im Mathematikunterricht der Grundschule. Spektrum Akademischer Verlag, Berlin, 2012, S. 88 f., ISBN 9783827422767. &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
*Umsetzung von Augmented Reality&lt;br /&gt;
*Umsetzung von Virtual Reality&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Graduierung===&lt;br /&gt;
;Stufe 0&lt;br /&gt;
:Das digitale Medium überwindet keine der Schranken.&lt;br /&gt;
;Stufe 1&lt;br /&gt;
:Das digitale Medium erfüllt mindestens eine Zeitschranke oder eine Raumschranke.&lt;br /&gt;
;Stufe 2&lt;br /&gt;
:Das digitale Medium überwindet sowohl die Zeitschranke als auch die Raumschranke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Hinweise==&lt;br /&gt;
*Die Normen - und Werteschranke gehört eigentlich mit zum Schrankenkriterium. Sie wird hier nicht weiter gewichtet, da sie durch die Kriterien [[Barrierefreiheit in der individuellen Nutzung]] und [[nachgehende Differenzierung]] abgedeckt ist.&lt;br /&gt;
*Die Analog-Digital-Schranke wird hier nicht weiter gewichtet, da sie durch das Kriterium [[Mehrperspektivität]] abgedeckt ist.&lt;br /&gt;
*Unter der Zeitschranke versteht man, dass die Lernzeit individualisiert wird. &lt;br /&gt;
*Beispiele für die Raumschranke:&lt;br /&gt;
**globaler Zugang zu raren Ressourcen&lt;br /&gt;
**Überwindung natürliche Zugangsschranken durch &amp;quot;verlangsamen der Zeit&amp;quot; &lt;br /&gt;
**Überwindung von Risikoschranken, durch Virtualisierung entsprechender Einrichtungen und Gegenstände&lt;br /&gt;
*Auch wurde das Arbeiten mit realen Daten erst möglich durch den Einsatz des Rechners. So kann zum Beispiel durch den Rechnereinsatz im Mathematikunterricht die Beziehung zwischen Mathematik und dem Rest der Welt, durch Realbezüge, berücksichtigt werden. (siehe [[Fachliche Zielsetzung#Weiterführende Hinweise|Computational offloading]]) &amp;lt;ref&amp;gt;  Langlotz, H. / Stachniss-Carp, S. / Weller, H.: Mathematikunterricht mit digitalen Werkzeugen – Eine persönliche Bilanz von 25 Jahren Einsatz im Unterricht. In (Büchter, A.; Glade, M.; Herold-Blasius, R. Hrsg.): Vielfältige Zugänge zum Mathematikunterricht. Konzepte und Beispiele aus Forschung und Praxis, 2019, S. 210 f., ISBN 3658242922.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
*Somit bietet die Technologie auch die Möglichkeit neue Problemlösungsumgebungen zu erschaffen. &amp;lt;ref&amp;gt; Thurm, D.: Teacher Beliefs and Practice When Teaching with Technology: A Latent Profile Analysis. In (Ball, L., Drijvers, P. et al. Hrsg.): Uses of Technology in Primary and Secondary Mathematics Education: Tools, Topics and Trends. Springer International Publishing: Cham, Switzerland., 2018, S. 145 ISBN 9783319765747&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Praxisbeispiel==&lt;br /&gt;
Folgende Ideen überwinden bspw. die Raum- und Zeitschranke: &lt;br /&gt;
*Wie oben bereits genannt, können in der Physik und Chemie Experimente, die zu gefährlich für die Schule sind,  durch Virtual Reality umgesetzt und gezeigt werden. Aber auch Experimente, die über einen langen oder kurzen Zeitraum ablaufen, können so genauer gezeigt werden. Zum Beispiel in der Physik die Verformung von Körpern beim Zusammenstoß.&lt;br /&gt;
*Aber auch Mikro- und Makrowelten können mit Hilfe Virtual Reality oder Augmented Reality dargestellt werden. Zum Beispiel könnten hier Zellen oder auch das Sonnensystem dargestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Didaktische Dimension]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:obligatorisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:absolut]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SGeorgi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sachsen.schule/digit/index.php?title=Schrankenkriterium&amp;diff=1270</id>
		<title>Schrankenkriterium</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sachsen.schule/digit/index.php?title=Schrankenkriterium&amp;diff=1270"/>
		<updated>2020-08-04T09:28:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SGeorgi: /* Graduierung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox&lt;br /&gt;
| Name= Schrankenkriterium&lt;br /&gt;
| Dimension = [[Didaktische Dimension|didaktisch]] &lt;br /&gt;
| Notwendigkeit = [[obligatorisch]]&lt;br /&gt;
| Messbarkeit = [[absolut]]&lt;br /&gt;
| Ebene = Szenario &lt;br /&gt;
| Katalog= [[Kriterienkatalog für digitale Medien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Schrankenkriterium&#039;&#039;&#039; umfasst die Nutzung digitaler Medien, um unterschiedliche [[Schranken]] durch E-Learning im Unterrichtsprozess zu überwinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei liegt der Fokus auf dem didaktischen Mehrwert:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Entstehen durch die Nutzung des digitalen Mediums technische, organisatorische, kommunikative oder informationelle Vorteile und expandieren dadurch die Lernchancen der Lernenden?&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Schulmeister, R.: eLearning: Einsichten und Aussichten. Oldenbourg, München, 2006, S. 209, ISBN 9783486580037. &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Der technische Komfort, die Unterstützung und Erleichterung der Kommunikation oder der Zugang zu Informationen sind zwar Vorteile von E-Learning, sie beschreiben allerdings nur eine Ablösung der analogen Varianten. Ein didaktischer Mehrwert geht somit immer mit der Expansion der Lernchancen einher.&lt;br /&gt;
Die Normen- und Werteschranke sowie die Analog-Digital-Schranke sind in den Kriterien [[Barrierefreiheit in der individuellen Nutzung]], [[nachgehende Differenzierung]] und [[Mehrperspektivität]] abgedeckt und werden hier nicht weiter betrachtet.&lt;br /&gt;
==Kriterium==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Die effektive und effiziente Nutzung des digitalen Mediums ermöglicht das Überwinden der Zeit - und Raumschranke des E-Learning, expandiert die Lernchancen und sichert einen Mehrwert gegenüber analogen Alternativen.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
===Zu prüfende Merkmale===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schrankenkriterium.png|thumb|Übersicht der [[Schranken]] - Das Schrankenkriterium umfasst speziell die Zeit - und Raumschranke]]&lt;br /&gt;
Bei der Prüfung der Schranken muss stets die Frage nach dem didaktischen Mehrwert gestellt werden:&lt;br /&gt;
Entstehen durch die Nutzung des digitalen Mediums technische, organisatorische, kommunikative oder informationelle Vorteile und expandieren dadurch die Lernchancen der Lernenden? &amp;lt;ref&amp;gt;Schulmeister, R.: eLearning: Einsichten und Aussichten. Oldenbourg, München, 2006, S. 209, ISBN 9783486580037. &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zeitschranke====&lt;br /&gt;
*Vernetzung von synchron/asynchron Lernphasen&lt;br /&gt;
*Expansion der Lernzeit&lt;br /&gt;
*Virtualisierung der Zeit (Zeitraffer/Zeitlupe/Start/Stopp)&lt;br /&gt;
*Nutzung einer außerschulischen Kommunikation&lt;br /&gt;
*digitale Unterrichtskonzepte (Blended Learning, Inverted Classroom)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Raumschranke====&lt;br /&gt;
[[Datei:Augmented_Reality_Pokemon_Go.jpg|thumb|Augmented Reality am Beispiel von Pokémon Go. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.pickpik.com/pokemon-go-pokemon-street-lawn-house-trees-65442&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
*Vernetzung verteilter Lernobjekte-/orte&lt;br /&gt;
*Bereitstellung von Simulationen&lt;br /&gt;
*Zugang zu Mikro - und Makrowelten &amp;lt;ref&amp;gt; Krauthausen, G.: Digitale Medien im Mathematikunterricht der Grundschule. Spektrum Akademischer Verlag, Berlin, 2012, S. 88 f., ISBN 9783827422767. &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
*Umsetzung von Augmented Reality&lt;br /&gt;
*Umsetzung von Virtual Reality&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Graduierung===&lt;br /&gt;
;Stufe 0&lt;br /&gt;
:Das digitale Medium überwindet keine Schranken.&lt;br /&gt;
;Stufe 1&lt;br /&gt;
:Das digitale Medium erfüllt mindestens eine Zeitschranke oder eine Raumschranke.&lt;br /&gt;
;Stufe 2&lt;br /&gt;
:Das digitale Medium überwindet sowohl die Zeitschranke als auch die Raumschranke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Hinweise==&lt;br /&gt;
*Die Normen - und Werteschranke gehört eigentlich mit zum Schrankenkriterium. Sie wird hier nicht weiter gewichtet, da sie durch die Kriterien [[Barrierefreiheit in der individuellen Nutzung]] und [[nachgehende Differenzierung]] abgedeckt ist.&lt;br /&gt;
*Die Analog-Digital-Schranke wird hier nicht weiter gewichtet, da sie durch das Kriterium [[Mehrperspektivität]] abgedeckt ist.&lt;br /&gt;
*Unter der Zeitschranke versteht man, dass die Lernzeit individualisiert wird. &lt;br /&gt;
*Beispiele für die Raumschranke:&lt;br /&gt;
**globaler Zugang zu raren Ressourcen&lt;br /&gt;
**Überwindung natürliche Zugangsschranken durch &amp;quot;verlangsamen der Zeit&amp;quot; &lt;br /&gt;
**Überwindung von Risikoschranken, durch Virtualisierung entsprechender Einrichtungen und Gegenstände&lt;br /&gt;
*Auch wurde das Arbeiten mit realen Daten erst möglich durch den Einsatz des Rechners. So kann zum Beispiel durch den Rechnereinsatz im Mathematikunterricht die Beziehung zwischen Mathematik und dem Rest der Welt, durch Realbezüge, berücksichtigt werden. (siehe [[Fachliche Zielsetzung#Weiterführende Hinweise|Computational offloading]]) &amp;lt;ref&amp;gt;  Langlotz, H. / Stachniss-Carp, S. / Weller, H.: Mathematikunterricht mit digitalen Werkzeugen – Eine persönliche Bilanz von 25 Jahren Einsatz im Unterricht. In (Büchter, A.; Glade, M.; Herold-Blasius, R. Hrsg.): Vielfältige Zugänge zum Mathematikunterricht. Konzepte und Beispiele aus Forschung und Praxis, 2019, S. 210 f., ISBN 3658242922.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
*Somit bietet die Technologie auch die Möglichkeit neue Problemlösungsumgebungen zu erschaffen. &amp;lt;ref&amp;gt; Thurm, D.: Teacher Beliefs and Practice When Teaching with Technology: A Latent Profile Analysis. In (Ball, L., Drijvers, P. et al. Hrsg.): Uses of Technology in Primary and Secondary Mathematics Education: Tools, Topics and Trends. Springer International Publishing: Cham, Switzerland., 2018, S. 145 ISBN 9783319765747&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Praxisbeispiel==&lt;br /&gt;
Folgende Ideen überwinden bspw. die Raum- und Zeitschranke: &lt;br /&gt;
*Wie oben bereits genannt, können in der Physik und Chemie Experimente, die zu gefährlich für die Schule sind,  durch Virtual Reality umgesetzt und gezeigt werden. Aber auch Experimente, die über einen langen oder kurzen Zeitraum ablaufen, können so genauer gezeigt werden. Zum Beispiel in der Physik die Verformung von Körpern beim Zusammenstoß.&lt;br /&gt;
*Aber auch Mikro- und Makrowelten können mit Hilfe Virtual Reality oder Augmented Reality dargestellt werden. Zum Beispiel könnten hier Zellen oder auch das Sonnensystem dargestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Didaktische Dimension]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:obligatorisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:absolut]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SGeorgi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sachsen.schule/digit/index.php?title=Schrankenkriterium&amp;diff=1269</id>
		<title>Schrankenkriterium</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sachsen.schule/digit/index.php?title=Schrankenkriterium&amp;diff=1269"/>
		<updated>2020-08-04T09:26:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SGeorgi: /* Graduierung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox&lt;br /&gt;
| Name= Schrankenkriterium&lt;br /&gt;
| Dimension = [[Didaktische Dimension|didaktisch]] &lt;br /&gt;
| Notwendigkeit = [[obligatorisch]]&lt;br /&gt;
| Messbarkeit = [[absolut]]&lt;br /&gt;
| Ebene = Szenario &lt;br /&gt;
| Katalog= [[Kriterienkatalog für digitale Medien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Schrankenkriterium&#039;&#039;&#039; umfasst die Nutzung digitaler Medien, um unterschiedliche [[Schranken]] durch E-Learning im Unterrichtsprozess zu überwinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei liegt der Fokus auf dem didaktischen Mehrwert:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Entstehen durch die Nutzung des digitalen Mediums technische, organisatorische, kommunikative oder informationelle Vorteile und expandieren dadurch die Lernchancen der Lernenden?&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Schulmeister, R.: eLearning: Einsichten und Aussichten. Oldenbourg, München, 2006, S. 209, ISBN 9783486580037. &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Der technische Komfort, die Unterstützung und Erleichterung der Kommunikation oder der Zugang zu Informationen sind zwar Vorteile von E-Learning, sie beschreiben allerdings nur eine Ablösung der analogen Varianten. Ein didaktischer Mehrwert geht somit immer mit der Expansion der Lernchancen einher.&lt;br /&gt;
Die Normen- und Werteschranke sowie die Analog-Digital-Schranke sind in den Kriterien [[Barrierefreiheit in der individuellen Nutzung]], [[nachgehende Differenzierung]] und [[Mehrperspektivität]] abgedeckt und werden hier nicht weiter betrachtet.&lt;br /&gt;
==Kriterium==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Die effektive und effiziente Nutzung des digitalen Mediums ermöglicht das Überwinden der Zeit - und Raumschranke des E-Learning, expandiert die Lernchancen und sichert einen Mehrwert gegenüber analogen Alternativen.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
===Zu prüfende Merkmale===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schrankenkriterium.png|thumb|Übersicht der [[Schranken]] - Das Schrankenkriterium umfasst speziell die Zeit - und Raumschranke]]&lt;br /&gt;
Bei der Prüfung der Schranken muss stets die Frage nach dem didaktischen Mehrwert gestellt werden:&lt;br /&gt;
Entstehen durch die Nutzung des digitalen Mediums technische, organisatorische, kommunikative oder informationelle Vorteile und expandieren dadurch die Lernchancen der Lernenden? &amp;lt;ref&amp;gt;Schulmeister, R.: eLearning: Einsichten und Aussichten. Oldenbourg, München, 2006, S. 209, ISBN 9783486580037. &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zeitschranke====&lt;br /&gt;
*Vernetzung von synchron/asynchron Lernphasen&lt;br /&gt;
*Expansion der Lernzeit&lt;br /&gt;
*Virtualisierung der Zeit (Zeitraffer/Zeitlupe/Start/Stopp)&lt;br /&gt;
*Nutzung einer außerschulischen Kommunikation&lt;br /&gt;
*digitale Unterrichtskonzepte (Blended Learning, Inverted Classroom)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Raumschranke====&lt;br /&gt;
[[Datei:Augmented_Reality_Pokemon_Go.jpg|thumb|Augmented Reality am Beispiel von Pokémon Go. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.pickpik.com/pokemon-go-pokemon-street-lawn-house-trees-65442&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
*Vernetzung verteilter Lernobjekte-/orte&lt;br /&gt;
*Bereitstellung von Simulationen&lt;br /&gt;
*Zugang zu Mikro - und Makrowelten &amp;lt;ref&amp;gt; Krauthausen, G.: Digitale Medien im Mathematikunterricht der Grundschule. Spektrum Akademischer Verlag, Berlin, 2012, S. 88 f., ISBN 9783827422767. &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
*Umsetzung von Augmented Reality&lt;br /&gt;
*Umsetzung von Virtual Reality&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Graduierung===&lt;br /&gt;
;Stufe 0&lt;br /&gt;
:Das digitale Medium überwindet keine Schranken.&lt;br /&gt;
;Stufe 1&lt;br /&gt;
:Das digitale Medium ermöglicht teilweise eine Überwindung von Schranken und erzielt einen geringen Mehrwert. Häufig wird lediglich die analoge Option ersetzt.&lt;br /&gt;
;Stufe 2&lt;br /&gt;
:Der Einsatz des digitalen Mediums kann bewusst für die Überwindung der Schranken verwendet werden. &lt;br /&gt;
;Stufe 3&lt;br /&gt;
:Das digitale Medium überwindet in hohem Maße mehrere Schranken und erzielt einen großen Mehrwert gegenüber analogen Varianten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Hinweise==&lt;br /&gt;
*Die Normen - und Werteschranke gehört eigentlich mit zum Schrankenkriterium. Sie wird hier nicht weiter gewichtet, da sie durch die Kriterien [[Barrierefreiheit in der individuellen Nutzung]] und [[nachgehende Differenzierung]] abgedeckt ist.&lt;br /&gt;
*Die Analog-Digital-Schranke wird hier nicht weiter gewichtet, da sie durch das Kriterium [[Mehrperspektivität]] abgedeckt ist.&lt;br /&gt;
*Unter der Zeitschranke versteht man, dass die Lernzeit individualisiert wird. &lt;br /&gt;
*Beispiele für die Raumschranke:&lt;br /&gt;
**globaler Zugang zu raren Ressourcen&lt;br /&gt;
**Überwindung natürliche Zugangsschranken durch &amp;quot;verlangsamen der Zeit&amp;quot; &lt;br /&gt;
**Überwindung von Risikoschranken, durch Virtualisierung entsprechender Einrichtungen und Gegenstände&lt;br /&gt;
*Auch wurde das Arbeiten mit realen Daten erst möglich durch den Einsatz des Rechners. So kann zum Beispiel durch den Rechnereinsatz im Mathematikunterricht die Beziehung zwischen Mathematik und dem Rest der Welt, durch Realbezüge, berücksichtigt werden. (siehe [[Fachliche Zielsetzung#Weiterführende Hinweise|Computational offloading]]) &amp;lt;ref&amp;gt;  Langlotz, H. / Stachniss-Carp, S. / Weller, H.: Mathematikunterricht mit digitalen Werkzeugen – Eine persönliche Bilanz von 25 Jahren Einsatz im Unterricht. In (Büchter, A.; Glade, M.; Herold-Blasius, R. Hrsg.): Vielfältige Zugänge zum Mathematikunterricht. Konzepte und Beispiele aus Forschung und Praxis, 2019, S. 210 f., ISBN 3658242922.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
*Somit bietet die Technologie auch die Möglichkeit neue Problemlösungsumgebungen zu erschaffen. &amp;lt;ref&amp;gt; Thurm, D.: Teacher Beliefs and Practice When Teaching with Technology: A Latent Profile Analysis. In (Ball, L., Drijvers, P. et al. Hrsg.): Uses of Technology in Primary and Secondary Mathematics Education: Tools, Topics and Trends. Springer International Publishing: Cham, Switzerland., 2018, S. 145 ISBN 9783319765747&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Praxisbeispiel==&lt;br /&gt;
Folgende Ideen überwinden bspw. die Raum- und Zeitschranke: &lt;br /&gt;
*Wie oben bereits genannt, können in der Physik und Chemie Experimente, die zu gefährlich für die Schule sind,  durch Virtual Reality umgesetzt und gezeigt werden. Aber auch Experimente, die über einen langen oder kurzen Zeitraum ablaufen, können so genauer gezeigt werden. Zum Beispiel in der Physik die Verformung von Körpern beim Zusammenstoß.&lt;br /&gt;
*Aber auch Mikro- und Makrowelten können mit Hilfe Virtual Reality oder Augmented Reality dargestellt werden. Zum Beispiel könnten hier Zellen oder auch das Sonnensystem dargestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Didaktische Dimension]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:obligatorisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:absolut]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SGeorgi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sachsen.schule/digit/index.php?title=Gestaltungskriterium&amp;diff=1106</id>
		<title>Gestaltungskriterium</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sachsen.schule/digit/index.php?title=Gestaltungskriterium&amp;diff=1106"/>
		<updated>2020-07-08T05:44:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SGeorgi: /* Gestaltungsmerkmale */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox&lt;br /&gt;
| Name= Gestaltungskriterium&lt;br /&gt;
| Dimension = [[Didaktische Dimension|didaktisch]] &lt;br /&gt;
| Notwendigkeit = [[obligatorisch]]&lt;br /&gt;
| Messbarkeit = [[relativ]]&lt;br /&gt;
| Ebene = Szenario &lt;br /&gt;
| Katalog= [[Kriterienkatalog für digitale Medien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das Kriterium &#039;&#039;&#039;Gestaltungskriterium&#039;&#039;&#039; umfasst sowohl die &#039;&#039;Gestaltungsmerkmale&#039;&#039; als auch die &#039;&#039;Usability&#039;&#039; (Benutzerfreundlichkeit). Das Kriterium hilft dabei das Wissen lernförderlich zu vermitteln und gleichzeitig damit selbstständig zu interagieren. Trotz der Trennung dieser Unterkriterium, kann eine Überschneidung oder Abhängigkeit durchaus entstehen und förderlich sein. Folglich wird eine Graduierung als Verbund der Unterkriterien vorgenommen. Weiterhin unterscheidet sich das Gestaltungskriterium von der [[Mehrperspektivität]] hinsichtlich der Umsetzung und Gestaltung der digitalen Repräsentanten im Medium. Welche Repräsentanten für ein Wissensbaustein verwendet werden ist irrelevant. Das Gestaltungskriterium kann trotz mangelhafter Designprinzipien (Mehrperspektivität) erfüllt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gestaltungsmerkmale&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Unterkriterium umfasst alle Aspekte für eine förderliche sinnliche Erfassung der digitalen Repräsentanten des Mediums. Darin enthalten sind Gestaltungsmerkmale für sowohl statische (Bild, Text, Grafik), als auch dynamische Abbildungen (Video, Animation, Simulation), sowie Audiosignale. Folgende Merkmale können berücksichtigt werden (unvollständig):&lt;br /&gt;
*Farbgestaltung, Auflösung, Kontrast, Helligkeit, Bildformat&lt;br /&gt;
*Schrift, Schriftgröße, Formatierung&lt;br /&gt;
*Tempo, Lautstärke, Abtastrate, Audioformat, Stimme, Sprache, personalisierter Sprachstil&lt;br /&gt;
*Fokus, Unschärfe, Belichtung&lt;br /&gt;
*Schwerkraft von Objekten, Symmetrie, Anordnung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Usability&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Präsentationsmedien sind jedoch auch Kommunikations- und Interaktionsmedien förderlich zu gestalten, um eine reibungslose und problemfreie Bedienung und Nutzung zu gewährleisten. Darunter zählen alle digitalen Medien, die durch die Lernenden manipulierbar sind. Das digitale Medium benötigt eine intuitive Zugänglichkeit und Bedienbarkeit. Orientierung liefert das KISS - (Keep it simple and stupid) und DAU - Prinzip (Dümmste anzunehmender User), um Intuitivität und eine leichte Bedienbarkeit anzustreben. Auch der Anwendungsgrad bzgl.; der Verfügbarkeit (proprietär vs. offener Standard), der Portabilität (Einheitlichkeit vs. Browserabhängigkeit), der Performance (Speicherlast, Energieverbrauch, Leistung) und Mobilität (stationär vs. flexible); muss analysiert werden. Eine intuitive Handhabung ist vor allem dann gewährleistet, wenn die Oberfläche nicht überladen, sondern einfach und funktional ist. Dies korreliert gleichzeitig mit den Gestaltungsmerkmalen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kriterium==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Durch eine ästhetische Gestaltung und zeitgemäße Usability regt das digitale Medium zum Lernen an.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
===Zu prüfende Merkmale===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gestaltungsmerkmale====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gestaltung des digitalen Mediums sind folgender Merkmale zu prüfen: &amp;lt;ref&amp;gt;Hofmann, S.: Gestaltungsgrundsätze digitaler Medien. Vorlesung, Leipzig, 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
*Visuelle Medien&lt;br /&gt;
**Farbgestaltung [[Datei:bsp schlechte farbgebung.png |thumb|Beispiel einer nachteilig gestalteten Farbgebung, Quelle: Eigene Darstellung]]&lt;br /&gt;
**Auflösung, Kontrast [[Datei:LVZ vom 20200708.png|thumb|Beispiel für eine unübersichtlich gestaltete Umfrageübersicht, Quelle: Leipziger Volkszeitung (LVZ) vom 8. Juli 2020]]&lt;br /&gt;
**Schrift, Zeilenformatierung&lt;br /&gt;
**Anordnung zur Wahrnehmung von Objekten&lt;br /&gt;
**Präsentationsmerkmale - u. szenarien&lt;br /&gt;
*Auditive Medien&lt;br /&gt;
**Tonqualität (z.B. Abtastrate, Störgeräusche, Kontinuität)&lt;br /&gt;
**Tempo, Lautstärke&lt;br /&gt;
**Stimme, Sprache, personalisierter Sprachstil &amp;lt;ref name=&amp;quot;Urff&amp;quot;&amp;gt; Urff, C.: Digitale Lernmedien zur Förderung grundlegender mathematischer Kompetenzen. Theoretische Analysen, empirische Fallstudien und praktische Umsetzung anhand der Entwicklung virtueller Arbeitsmittel. Zugl.: Ludwigsburg, Pädagogische Hochschule, Diss., 2013. Mensch und Buch Verl., Berlin, 2014, S. 156, ISBN 3863874234&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Sprechtechniken und Rhetorik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Usability====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Usability (Benutzerfreundlichkeit) des digitalen Mediums ist auf folgende Merkmale zu prüfen &amp;lt;ref&amp;gt;Nielsen, J.: Usability engineering. Kaufmann, Amsterdam, 2010. ISBN 0125184069&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
*Erlernbarkeit (Wie schnell wird der Umgang erlernt?)&lt;br /&gt;
*Effizienz (Wie schnell können Aktionen nach dem Erlernen durchgeführt werden?)&lt;br /&gt;
*Einprägsamkeit (Wie gut kann die Funktionsweise eingeprägt werden?)&lt;br /&gt;
*Fehleranfälligkeit (Wie schwerwiegend sind Fehler in der Benutzung?)&lt;br /&gt;
*Zufriedenstellung (Wie angenehm ist die Nutzung?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Graduierung===&lt;br /&gt;
;Stufe 0&lt;br /&gt;
:Die Darstellung des digitalen Mediums erfüllt nur wenige bis keine Gestaltungsmerkmale und ermöglicht keinen lernförderlichen Umgang. Dem didaktischen Mehrwert wird so entgegengesteuert und von eine Verwendung ist abzuraten.&lt;br /&gt;
;Stufe 1&lt;br /&gt;
:Das digitale Medium erfüllt nur grundlegende Gestaltungsmerkmale, die eine Verwendung generell ermöglichen. Der Anwendungsgrad bzgl. mehrerer Aspekte ist niedrig und ermöglicht keine intuitive Bedienbarkeit.&lt;br /&gt;
;Stufe 2&lt;br /&gt;
:Das digitale Medium erfüllt in hohem Maße die entsprechenden Gestaltungsmerkmale und ermöglicht einen lernförderliche sinnliche Erfassung. Eine intuitive Bedienbarkeit ist, in Anlehnung an verschiedene Prinzipien, teilweise möglich.&lt;br /&gt;
;Stufe 3&lt;br /&gt;
:Das digitale Medium erfüllt alle Gestaltungsmerkmale, ermöglicht eine sehr lernförderliche sinnliche Erfassung und begünstigt in hohem Maße eine intuitive Bedienbarkeit. Der Anwendungsgrad ist stark ausgebildet und die Umsetzung der Prinzipien ist umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Hinweise==&lt;br /&gt;
*Die Wahrnehmung von Objekten bezieht sich auf u.a. folgende Merkmale:&lt;br /&gt;
*Schwerkraft von Objekten&lt;br /&gt;
**Symmetrie&lt;br /&gt;
**Optische und geometrische Mitte&lt;br /&gt;
**Leserichtung/Blickrichtung&lt;br /&gt;
**Räumlichkeit&lt;br /&gt;
**Fokuspunkte&lt;br /&gt;
*Präsentationsmerkmale- u. szenarien beziehen sich u.a. auf folgende Aspekte:&lt;br /&gt;
**Szenarien&lt;br /&gt;
**Vortragsunterstützung&lt;br /&gt;
**automatisierte Darbietung&lt;br /&gt;
**Führung selbstbestimmter Lernprozesse&lt;br /&gt;
*Merkmale&lt;br /&gt;
**keine textliche Abbildung des Vortrags&lt;br /&gt;
**Mitarbeit animieren&lt;br /&gt;
**unmissverständliche Begriffe&lt;br /&gt;
**Erfassungszeit beachten (bspw. 1 min pro Folie)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*;Def. Usability: &lt;br /&gt;
:“Fähigkeit des Softwareprodukts, vom Benutzer verstanden und benutzt zu werden sowie für den Benutzer erlernbar und »attraktiv« zu sein, wenn es unter den festgelegten Bedingungen benutzt wird.” &amp;lt;ref&amp;gt; Balzert, H.: Lehrbuch der Softwaretechnik: Basiskonzepte und Requirements Engineering. Basiskonzepte und Requirements Engineering. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg, 2009, S. 469, ISBN 3827422477&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bemerkungen:&lt;br /&gt;
**Intuitive Handhabung ist vor allem dann gewährleistet, wenn die Oberfläche nicht überladen, sondern einfach und funktional ist. &amp;lt;ref&amp;gt; Krauthausen, G.: Digitale Medien im Mathematikunterricht der Grundschule. Spektrum Akademischer Verlag, Berlin, 2012, S. 169, ISBN 9783827422767&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Aufmerksamkeit sollte durch vereinfachte Darstellungen und Hervorhebungen auf relevante Aspekte gelenkt werden. &amp;lt;ref&amp;gt; Urff, C.: Digitale Lernmedien zur Förderung grundlegender mathematischer Kompetenzen. Theoretische Analysen, empirische Fallstudien und praktische Umsetzung anhand der Entwicklung virtueller Arbeitsmittel. Zugl.:Ludwigsburg, Pädagogische Hochschule, Diss., 2013. Mensch und Buch Verl., Berlin, 2014, S. 144, ISBN 3863874234&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Best-Practice-Prinzipien für die Umsetzung:&lt;br /&gt;
**KISS-Prinzip&lt;br /&gt;
**DAU (“Dümmste anzunehmende User”)&lt;br /&gt;
**ISO 9241-11 Kriterien gebrauchstauglicher Systeme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Didaktische Dimension]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:obligatorisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:relativ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SGeorgi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sachsen.schule/digit/index.php?title=Gestaltungskriterium&amp;diff=1105</id>
		<title>Gestaltungskriterium</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sachsen.schule/digit/index.php?title=Gestaltungskriterium&amp;diff=1105"/>
		<updated>2020-07-08T05:43:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SGeorgi: /* Gestaltungsmerkmale */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox&lt;br /&gt;
| Name= Gestaltungskriterium&lt;br /&gt;
| Dimension = [[Didaktische Dimension|didaktisch]] &lt;br /&gt;
| Notwendigkeit = [[obligatorisch]]&lt;br /&gt;
| Messbarkeit = [[relativ]]&lt;br /&gt;
| Ebene = Szenario &lt;br /&gt;
| Katalog= [[Kriterienkatalog für digitale Medien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das Kriterium &#039;&#039;&#039;Gestaltungskriterium&#039;&#039;&#039; umfasst sowohl die &#039;&#039;Gestaltungsmerkmale&#039;&#039; als auch die &#039;&#039;Usability&#039;&#039; (Benutzerfreundlichkeit). Das Kriterium hilft dabei das Wissen lernförderlich zu vermitteln und gleichzeitig damit selbstständig zu interagieren. Trotz der Trennung dieser Unterkriterium, kann eine Überschneidung oder Abhängigkeit durchaus entstehen und förderlich sein. Folglich wird eine Graduierung als Verbund der Unterkriterien vorgenommen. Weiterhin unterscheidet sich das Gestaltungskriterium von der [[Mehrperspektivität]] hinsichtlich der Umsetzung und Gestaltung der digitalen Repräsentanten im Medium. Welche Repräsentanten für ein Wissensbaustein verwendet werden ist irrelevant. Das Gestaltungskriterium kann trotz mangelhafter Designprinzipien (Mehrperspektivität) erfüllt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gestaltungsmerkmale&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Unterkriterium umfasst alle Aspekte für eine förderliche sinnliche Erfassung der digitalen Repräsentanten des Mediums. Darin enthalten sind Gestaltungsmerkmale für sowohl statische (Bild, Text, Grafik), als auch dynamische Abbildungen (Video, Animation, Simulation), sowie Audiosignale. Folgende Merkmale können berücksichtigt werden (unvollständig):&lt;br /&gt;
*Farbgestaltung, Auflösung, Kontrast, Helligkeit, Bildformat&lt;br /&gt;
*Schrift, Schriftgröße, Formatierung&lt;br /&gt;
*Tempo, Lautstärke, Abtastrate, Audioformat, Stimme, Sprache, personalisierter Sprachstil&lt;br /&gt;
*Fokus, Unschärfe, Belichtung&lt;br /&gt;
*Schwerkraft von Objekten, Symmetrie, Anordnung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Usability&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Präsentationsmedien sind jedoch auch Kommunikations- und Interaktionsmedien förderlich zu gestalten, um eine reibungslose und problemfreie Bedienung und Nutzung zu gewährleisten. Darunter zählen alle digitalen Medien, die durch die Lernenden manipulierbar sind. Das digitale Medium benötigt eine intuitive Zugänglichkeit und Bedienbarkeit. Orientierung liefert das KISS - (Keep it simple and stupid) und DAU - Prinzip (Dümmste anzunehmender User), um Intuitivität und eine leichte Bedienbarkeit anzustreben. Auch der Anwendungsgrad bzgl.; der Verfügbarkeit (proprietär vs. offener Standard), der Portabilität (Einheitlichkeit vs. Browserabhängigkeit), der Performance (Speicherlast, Energieverbrauch, Leistung) und Mobilität (stationär vs. flexible); muss analysiert werden. Eine intuitive Handhabung ist vor allem dann gewährleistet, wenn die Oberfläche nicht überladen, sondern einfach und funktional ist. Dies korreliert gleichzeitig mit den Gestaltungsmerkmalen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kriterium==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Durch eine ästhetische Gestaltung und zeitgemäße Usability regt das digitale Medium zum Lernen an.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
===Zu prüfende Merkmale===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gestaltungsmerkmale====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gestaltung des digitalen Mediums sind folgender Merkmale zu prüfen: &amp;lt;ref&amp;gt;Hofmann, S.: Gestaltungsgrundsätze digitaler Medien. Vorlesung, Leipzig, 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
*Visuelle Medien&lt;br /&gt;
**Farbgestaltung [[Datei:bsp schlechte farbgebung.png |thumb|Beispiel einer nachteilig gestalteten Farbgebung]]&lt;br /&gt;
**Auflösung, Kontrast [[Datei:LVZ vom 20200708.png|thumb|Beispiel für eine unübersichtlich gestaltete Umfrageübersicht, Quelle: Leipziger Volkszeitung (LVZ) vom 8. Juli 2020]]&lt;br /&gt;
**Schrift, Zeilenformatierung&lt;br /&gt;
**Anordnung zur Wahrnehmung von Objekten&lt;br /&gt;
**Präsentationsmerkmale - u. szenarien&lt;br /&gt;
*Auditive Medien&lt;br /&gt;
**Tonqualität (z.B. Abtastrate, Störgeräusche, Kontinuität)&lt;br /&gt;
**Tempo, Lautstärke&lt;br /&gt;
**Stimme, Sprache, personalisierter Sprachstil &amp;lt;ref name=&amp;quot;Urff&amp;quot;&amp;gt; Urff, C.: Digitale Lernmedien zur Förderung grundlegender mathematischer Kompetenzen. Theoretische Analysen, empirische Fallstudien und praktische Umsetzung anhand der Entwicklung virtueller Arbeitsmittel. Zugl.: Ludwigsburg, Pädagogische Hochschule, Diss., 2013. Mensch und Buch Verl., Berlin, 2014, S. 156, ISBN 3863874234&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Sprechtechniken und Rhetorik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Usability====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Usability (Benutzerfreundlichkeit) des digitalen Mediums ist auf folgende Merkmale zu prüfen &amp;lt;ref&amp;gt;Nielsen, J.: Usability engineering. Kaufmann, Amsterdam, 2010. ISBN 0125184069&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
*Erlernbarkeit (Wie schnell wird der Umgang erlernt?)&lt;br /&gt;
*Effizienz (Wie schnell können Aktionen nach dem Erlernen durchgeführt werden?)&lt;br /&gt;
*Einprägsamkeit (Wie gut kann die Funktionsweise eingeprägt werden?)&lt;br /&gt;
*Fehleranfälligkeit (Wie schwerwiegend sind Fehler in der Benutzung?)&lt;br /&gt;
*Zufriedenstellung (Wie angenehm ist die Nutzung?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Graduierung===&lt;br /&gt;
;Stufe 0&lt;br /&gt;
:Die Darstellung des digitalen Mediums erfüllt nur wenige bis keine Gestaltungsmerkmale und ermöglicht keinen lernförderlichen Umgang. Dem didaktischen Mehrwert wird so entgegengesteuert und von eine Verwendung ist abzuraten.&lt;br /&gt;
;Stufe 1&lt;br /&gt;
:Das digitale Medium erfüllt nur grundlegende Gestaltungsmerkmale, die eine Verwendung generell ermöglichen. Der Anwendungsgrad bzgl. mehrerer Aspekte ist niedrig und ermöglicht keine intuitive Bedienbarkeit.&lt;br /&gt;
;Stufe 2&lt;br /&gt;
:Das digitale Medium erfüllt in hohem Maße die entsprechenden Gestaltungsmerkmale und ermöglicht einen lernförderliche sinnliche Erfassung. Eine intuitive Bedienbarkeit ist, in Anlehnung an verschiedene Prinzipien, teilweise möglich.&lt;br /&gt;
;Stufe 3&lt;br /&gt;
:Das digitale Medium erfüllt alle Gestaltungsmerkmale, ermöglicht eine sehr lernförderliche sinnliche Erfassung und begünstigt in hohem Maße eine intuitive Bedienbarkeit. Der Anwendungsgrad ist stark ausgebildet und die Umsetzung der Prinzipien ist umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Hinweise==&lt;br /&gt;
*Die Wahrnehmung von Objekten bezieht sich auf u.a. folgende Merkmale:&lt;br /&gt;
*Schwerkraft von Objekten&lt;br /&gt;
**Symmetrie&lt;br /&gt;
**Optische und geometrische Mitte&lt;br /&gt;
**Leserichtung/Blickrichtung&lt;br /&gt;
**Räumlichkeit&lt;br /&gt;
**Fokuspunkte&lt;br /&gt;
*Präsentationsmerkmale- u. szenarien beziehen sich u.a. auf folgende Aspekte:&lt;br /&gt;
**Szenarien&lt;br /&gt;
**Vortragsunterstützung&lt;br /&gt;
**automatisierte Darbietung&lt;br /&gt;
**Führung selbstbestimmter Lernprozesse&lt;br /&gt;
*Merkmale&lt;br /&gt;
**keine textliche Abbildung des Vortrags&lt;br /&gt;
**Mitarbeit animieren&lt;br /&gt;
**unmissverständliche Begriffe&lt;br /&gt;
**Erfassungszeit beachten (bspw. 1 min pro Folie)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*;Def. Usability: &lt;br /&gt;
:“Fähigkeit des Softwareprodukts, vom Benutzer verstanden und benutzt zu werden sowie für den Benutzer erlernbar und »attraktiv« zu sein, wenn es unter den festgelegten Bedingungen benutzt wird.” &amp;lt;ref&amp;gt; Balzert, H.: Lehrbuch der Softwaretechnik: Basiskonzepte und Requirements Engineering. Basiskonzepte und Requirements Engineering. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg, 2009, S. 469, ISBN 3827422477&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bemerkungen:&lt;br /&gt;
**Intuitive Handhabung ist vor allem dann gewährleistet, wenn die Oberfläche nicht überladen, sondern einfach und funktional ist. &amp;lt;ref&amp;gt; Krauthausen, G.: Digitale Medien im Mathematikunterricht der Grundschule. Spektrum Akademischer Verlag, Berlin, 2012, S. 169, ISBN 9783827422767&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Aufmerksamkeit sollte durch vereinfachte Darstellungen und Hervorhebungen auf relevante Aspekte gelenkt werden. &amp;lt;ref&amp;gt; Urff, C.: Digitale Lernmedien zur Förderung grundlegender mathematischer Kompetenzen. Theoretische Analysen, empirische Fallstudien und praktische Umsetzung anhand der Entwicklung virtueller Arbeitsmittel. Zugl.:Ludwigsburg, Pädagogische Hochschule, Diss., 2013. Mensch und Buch Verl., Berlin, 2014, S. 144, ISBN 3863874234&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Best-Practice-Prinzipien für die Umsetzung:&lt;br /&gt;
**KISS-Prinzip&lt;br /&gt;
**DAU (“Dümmste anzunehmende User”)&lt;br /&gt;
**ISO 9241-11 Kriterien gebrauchstauglicher Systeme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Didaktische Dimension]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:obligatorisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:relativ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SGeorgi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sachsen.schule/digit/index.php?title=Gestaltungskriterium&amp;diff=1104</id>
		<title>Gestaltungskriterium</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sachsen.schule/digit/index.php?title=Gestaltungskriterium&amp;diff=1104"/>
		<updated>2020-07-08T05:42:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SGeorgi: /* Gestaltungsmerkmale */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox&lt;br /&gt;
| Name= Gestaltungskriterium&lt;br /&gt;
| Dimension = [[Didaktische Dimension|didaktisch]] &lt;br /&gt;
| Notwendigkeit = [[obligatorisch]]&lt;br /&gt;
| Messbarkeit = [[relativ]]&lt;br /&gt;
| Ebene = Szenario &lt;br /&gt;
| Katalog= [[Kriterienkatalog für digitale Medien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das Kriterium &#039;&#039;&#039;Gestaltungskriterium&#039;&#039;&#039; umfasst sowohl die &#039;&#039;Gestaltungsmerkmale&#039;&#039; als auch die &#039;&#039;Usability&#039;&#039; (Benutzerfreundlichkeit). Das Kriterium hilft dabei das Wissen lernförderlich zu vermitteln und gleichzeitig damit selbstständig zu interagieren. Trotz der Trennung dieser Unterkriterium, kann eine Überschneidung oder Abhängigkeit durchaus entstehen und förderlich sein. Folglich wird eine Graduierung als Verbund der Unterkriterien vorgenommen. Weiterhin unterscheidet sich das Gestaltungskriterium von der [[Mehrperspektivität]] hinsichtlich der Umsetzung und Gestaltung der digitalen Repräsentanten im Medium. Welche Repräsentanten für ein Wissensbaustein verwendet werden ist irrelevant. Das Gestaltungskriterium kann trotz mangelhafter Designprinzipien (Mehrperspektivität) erfüllt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gestaltungsmerkmale&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Unterkriterium umfasst alle Aspekte für eine förderliche sinnliche Erfassung der digitalen Repräsentanten des Mediums. Darin enthalten sind Gestaltungsmerkmale für sowohl statische (Bild, Text, Grafik), als auch dynamische Abbildungen (Video, Animation, Simulation), sowie Audiosignale. Folgende Merkmale können berücksichtigt werden (unvollständig):&lt;br /&gt;
*Farbgestaltung, Auflösung, Kontrast, Helligkeit, Bildformat&lt;br /&gt;
*Schrift, Schriftgröße, Formatierung&lt;br /&gt;
*Tempo, Lautstärke, Abtastrate, Audioformat, Stimme, Sprache, personalisierter Sprachstil&lt;br /&gt;
*Fokus, Unschärfe, Belichtung&lt;br /&gt;
*Schwerkraft von Objekten, Symmetrie, Anordnung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Usability&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Präsentationsmedien sind jedoch auch Kommunikations- und Interaktionsmedien förderlich zu gestalten, um eine reibungslose und problemfreie Bedienung und Nutzung zu gewährleisten. Darunter zählen alle digitalen Medien, die durch die Lernenden manipulierbar sind. Das digitale Medium benötigt eine intuitive Zugänglichkeit und Bedienbarkeit. Orientierung liefert das KISS - (Keep it simple and stupid) und DAU - Prinzip (Dümmste anzunehmender User), um Intuitivität und eine leichte Bedienbarkeit anzustreben. Auch der Anwendungsgrad bzgl.; der Verfügbarkeit (proprietär vs. offener Standard), der Portabilität (Einheitlichkeit vs. Browserabhängigkeit), der Performance (Speicherlast, Energieverbrauch, Leistung) und Mobilität (stationär vs. flexible); muss analysiert werden. Eine intuitive Handhabung ist vor allem dann gewährleistet, wenn die Oberfläche nicht überladen, sondern einfach und funktional ist. Dies korreliert gleichzeitig mit den Gestaltungsmerkmalen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kriterium==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Durch eine ästhetische Gestaltung und zeitgemäße Usability regt das digitale Medium zum Lernen an.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
===Zu prüfende Merkmale===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gestaltungsmerkmale====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gestaltung des digitalen Mediums sind folgender Merkmale zu prüfen: &amp;lt;ref&amp;gt;Hofmann, S.: Gestaltungsgrundsätze digitaler Medien. Vorlesung, Leipzig, 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
*Visuelle Medien&lt;br /&gt;
**Farbgestaltung [[Datei:bsp schlechte farbgebung.png |thumb|Beispiel einer nachteilig gestalteten Farbgebung]]&lt;br /&gt;
**Auflösung, Kontrast [[Datei:LVZ vom 20200708.png|thumb|Beispiel für eine unübersichtlich gestaltete Umfrageübersicht]]&lt;br /&gt;
**Schrift, Zeilenformatierung&lt;br /&gt;
**Anordnung zur Wahrnehmung von Objekten&lt;br /&gt;
**Präsentationsmerkmale - u. szenarien&lt;br /&gt;
*Auditive Medien&lt;br /&gt;
**Tonqualität (z.B. Abtastrate, Störgeräusche, Kontinuität)&lt;br /&gt;
**Tempo, Lautstärke&lt;br /&gt;
**Stimme, Sprache, personalisierter Sprachstil &amp;lt;ref name=&amp;quot;Urff&amp;quot;&amp;gt; Urff, C.: Digitale Lernmedien zur Förderung grundlegender mathematischer Kompetenzen. Theoretische Analysen, empirische Fallstudien und praktische Umsetzung anhand der Entwicklung virtueller Arbeitsmittel. Zugl.: Ludwigsburg, Pädagogische Hochschule, Diss., 2013. Mensch und Buch Verl., Berlin, 2014, S. 156, ISBN 3863874234&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Sprechtechniken und Rhetorik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Usability====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Usability (Benutzerfreundlichkeit) des digitalen Mediums ist auf folgende Merkmale zu prüfen &amp;lt;ref&amp;gt;Nielsen, J.: Usability engineering. Kaufmann, Amsterdam, 2010. ISBN 0125184069&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
*Erlernbarkeit (Wie schnell wird der Umgang erlernt?)&lt;br /&gt;
*Effizienz (Wie schnell können Aktionen nach dem Erlernen durchgeführt werden?)&lt;br /&gt;
*Einprägsamkeit (Wie gut kann die Funktionsweise eingeprägt werden?)&lt;br /&gt;
*Fehleranfälligkeit (Wie schwerwiegend sind Fehler in der Benutzung?)&lt;br /&gt;
*Zufriedenstellung (Wie angenehm ist die Nutzung?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Graduierung===&lt;br /&gt;
;Stufe 0&lt;br /&gt;
:Die Darstellung des digitalen Mediums erfüllt nur wenige bis keine Gestaltungsmerkmale und ermöglicht keinen lernförderlichen Umgang. Dem didaktischen Mehrwert wird so entgegengesteuert und von eine Verwendung ist abzuraten.&lt;br /&gt;
;Stufe 1&lt;br /&gt;
:Das digitale Medium erfüllt nur grundlegende Gestaltungsmerkmale, die eine Verwendung generell ermöglichen. Der Anwendungsgrad bzgl. mehrerer Aspekte ist niedrig und ermöglicht keine intuitive Bedienbarkeit.&lt;br /&gt;
;Stufe 2&lt;br /&gt;
:Das digitale Medium erfüllt in hohem Maße die entsprechenden Gestaltungsmerkmale und ermöglicht einen lernförderliche sinnliche Erfassung. Eine intuitive Bedienbarkeit ist, in Anlehnung an verschiedene Prinzipien, teilweise möglich.&lt;br /&gt;
;Stufe 3&lt;br /&gt;
:Das digitale Medium erfüllt alle Gestaltungsmerkmale, ermöglicht eine sehr lernförderliche sinnliche Erfassung und begünstigt in hohem Maße eine intuitive Bedienbarkeit. Der Anwendungsgrad ist stark ausgebildet und die Umsetzung der Prinzipien ist umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Hinweise==&lt;br /&gt;
*Die Wahrnehmung von Objekten bezieht sich auf u.a. folgende Merkmale:&lt;br /&gt;
*Schwerkraft von Objekten&lt;br /&gt;
**Symmetrie&lt;br /&gt;
**Optische und geometrische Mitte&lt;br /&gt;
**Leserichtung/Blickrichtung&lt;br /&gt;
**Räumlichkeit&lt;br /&gt;
**Fokuspunkte&lt;br /&gt;
*Präsentationsmerkmale- u. szenarien beziehen sich u.a. auf folgende Aspekte:&lt;br /&gt;
**Szenarien&lt;br /&gt;
**Vortragsunterstützung&lt;br /&gt;
**automatisierte Darbietung&lt;br /&gt;
**Führung selbstbestimmter Lernprozesse&lt;br /&gt;
*Merkmale&lt;br /&gt;
**keine textliche Abbildung des Vortrags&lt;br /&gt;
**Mitarbeit animieren&lt;br /&gt;
**unmissverständliche Begriffe&lt;br /&gt;
**Erfassungszeit beachten (bspw. 1 min pro Folie)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*;Def. Usability: &lt;br /&gt;
:“Fähigkeit des Softwareprodukts, vom Benutzer verstanden und benutzt zu werden sowie für den Benutzer erlernbar und »attraktiv« zu sein, wenn es unter den festgelegten Bedingungen benutzt wird.” &amp;lt;ref&amp;gt; Balzert, H.: Lehrbuch der Softwaretechnik: Basiskonzepte und Requirements Engineering. Basiskonzepte und Requirements Engineering. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg, 2009, S. 469, ISBN 3827422477&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bemerkungen:&lt;br /&gt;
**Intuitive Handhabung ist vor allem dann gewährleistet, wenn die Oberfläche nicht überladen, sondern einfach und funktional ist. &amp;lt;ref&amp;gt; Krauthausen, G.: Digitale Medien im Mathematikunterricht der Grundschule. Spektrum Akademischer Verlag, Berlin, 2012, S. 169, ISBN 9783827422767&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Aufmerksamkeit sollte durch vereinfachte Darstellungen und Hervorhebungen auf relevante Aspekte gelenkt werden. &amp;lt;ref&amp;gt; Urff, C.: Digitale Lernmedien zur Förderung grundlegender mathematischer Kompetenzen. Theoretische Analysen, empirische Fallstudien und praktische Umsetzung anhand der Entwicklung virtueller Arbeitsmittel. Zugl.:Ludwigsburg, Pädagogische Hochschule, Diss., 2013. Mensch und Buch Verl., Berlin, 2014, S. 144, ISBN 3863874234&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Best-Practice-Prinzipien für die Umsetzung:&lt;br /&gt;
**KISS-Prinzip&lt;br /&gt;
**DAU (“Dümmste anzunehmende User”)&lt;br /&gt;
**ISO 9241-11 Kriterien gebrauchstauglicher Systeme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Didaktische Dimension]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:obligatorisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:relativ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SGeorgi</name></author>
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		<id>https://wiki.sachsen.schule/digit/index.php?title=Gestaltungskriterium&amp;diff=1103</id>
		<title>Gestaltungskriterium</title>
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		<updated>2020-07-08T05:42:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SGeorgi: /* Gestaltungsmerkmale */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox&lt;br /&gt;
| Name= Gestaltungskriterium&lt;br /&gt;
| Dimension = [[Didaktische Dimension|didaktisch]] &lt;br /&gt;
| Notwendigkeit = [[obligatorisch]]&lt;br /&gt;
| Messbarkeit = [[relativ]]&lt;br /&gt;
| Ebene = Szenario &lt;br /&gt;
| Katalog= [[Kriterienkatalog für digitale Medien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das Kriterium &#039;&#039;&#039;Gestaltungskriterium&#039;&#039;&#039; umfasst sowohl die &#039;&#039;Gestaltungsmerkmale&#039;&#039; als auch die &#039;&#039;Usability&#039;&#039; (Benutzerfreundlichkeit). Das Kriterium hilft dabei das Wissen lernförderlich zu vermitteln und gleichzeitig damit selbstständig zu interagieren. Trotz der Trennung dieser Unterkriterium, kann eine Überschneidung oder Abhängigkeit durchaus entstehen und förderlich sein. Folglich wird eine Graduierung als Verbund der Unterkriterien vorgenommen. Weiterhin unterscheidet sich das Gestaltungskriterium von der [[Mehrperspektivität]] hinsichtlich der Umsetzung und Gestaltung der digitalen Repräsentanten im Medium. Welche Repräsentanten für ein Wissensbaustein verwendet werden ist irrelevant. Das Gestaltungskriterium kann trotz mangelhafter Designprinzipien (Mehrperspektivität) erfüllt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gestaltungsmerkmale&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Unterkriterium umfasst alle Aspekte für eine förderliche sinnliche Erfassung der digitalen Repräsentanten des Mediums. Darin enthalten sind Gestaltungsmerkmale für sowohl statische (Bild, Text, Grafik), als auch dynamische Abbildungen (Video, Animation, Simulation), sowie Audiosignale. Folgende Merkmale können berücksichtigt werden (unvollständig):&lt;br /&gt;
*Farbgestaltung, Auflösung, Kontrast, Helligkeit, Bildformat&lt;br /&gt;
*Schrift, Schriftgröße, Formatierung&lt;br /&gt;
*Tempo, Lautstärke, Abtastrate, Audioformat, Stimme, Sprache, personalisierter Sprachstil&lt;br /&gt;
*Fokus, Unschärfe, Belichtung&lt;br /&gt;
*Schwerkraft von Objekten, Symmetrie, Anordnung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Usability&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Präsentationsmedien sind jedoch auch Kommunikations- und Interaktionsmedien förderlich zu gestalten, um eine reibungslose und problemfreie Bedienung und Nutzung zu gewährleisten. Darunter zählen alle digitalen Medien, die durch die Lernenden manipulierbar sind. Das digitale Medium benötigt eine intuitive Zugänglichkeit und Bedienbarkeit. Orientierung liefert das KISS - (Keep it simple and stupid) und DAU - Prinzip (Dümmste anzunehmender User), um Intuitivität und eine leichte Bedienbarkeit anzustreben. Auch der Anwendungsgrad bzgl.; der Verfügbarkeit (proprietär vs. offener Standard), der Portabilität (Einheitlichkeit vs. Browserabhängigkeit), der Performance (Speicherlast, Energieverbrauch, Leistung) und Mobilität (stationär vs. flexible); muss analysiert werden. Eine intuitive Handhabung ist vor allem dann gewährleistet, wenn die Oberfläche nicht überladen, sondern einfach und funktional ist. Dies korreliert gleichzeitig mit den Gestaltungsmerkmalen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kriterium==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Durch eine ästhetische Gestaltung und zeitgemäße Usability regt das digitale Medium zum Lernen an.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
===Zu prüfende Merkmale===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gestaltungsmerkmale====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gestaltung des digitalen Mediums sind folgender Merkmale zu prüfen: &amp;lt;ref&amp;gt;Hofmann, S.: Gestaltungsgrundsätze digitaler Medien. Vorlesung, Leipzig, 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
*Visuelle Medien&lt;br /&gt;
**Farbgestaltung [[Datei:bsp schlechte farbgebung.png |thumb|Beispiel einer nachteilig gestalteten Farbgebung]]&lt;br /&gt;
**Auflösung, Kontrast, [[Datei:LVZ vom 20200708.png|thumb|Beispiel für eine unübersichtlich gestaltete Umfrageübersicht]&lt;br /&gt;
**Schrift, Zeilenformatierung&lt;br /&gt;
**Anordnung zur Wahrnehmung von Objekten&lt;br /&gt;
**Präsentationsmerkmale - u. szenarien&lt;br /&gt;
*Auditive Medien&lt;br /&gt;
**Tonqualität (z.B. Abtastrate, Störgeräusche, Kontinuität)&lt;br /&gt;
**Tempo, Lautstärke&lt;br /&gt;
**Stimme, Sprache, personalisierter Sprachstil &amp;lt;ref name=&amp;quot;Urff&amp;quot;&amp;gt; Urff, C.: Digitale Lernmedien zur Förderung grundlegender mathematischer Kompetenzen. Theoretische Analysen, empirische Fallstudien und praktische Umsetzung anhand der Entwicklung virtueller Arbeitsmittel. Zugl.: Ludwigsburg, Pädagogische Hochschule, Diss., 2013. Mensch und Buch Verl., Berlin, 2014, S. 156, ISBN 3863874234&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Sprechtechniken und Rhetorik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Usability====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Usability (Benutzerfreundlichkeit) des digitalen Mediums ist auf folgende Merkmale zu prüfen &amp;lt;ref&amp;gt;Nielsen, J.: Usability engineering. Kaufmann, Amsterdam, 2010. ISBN 0125184069&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
*Erlernbarkeit (Wie schnell wird der Umgang erlernt?)&lt;br /&gt;
*Effizienz (Wie schnell können Aktionen nach dem Erlernen durchgeführt werden?)&lt;br /&gt;
*Einprägsamkeit (Wie gut kann die Funktionsweise eingeprägt werden?)&lt;br /&gt;
*Fehleranfälligkeit (Wie schwerwiegend sind Fehler in der Benutzung?)&lt;br /&gt;
*Zufriedenstellung (Wie angenehm ist die Nutzung?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Graduierung===&lt;br /&gt;
;Stufe 0&lt;br /&gt;
:Die Darstellung des digitalen Mediums erfüllt nur wenige bis keine Gestaltungsmerkmale und ermöglicht keinen lernförderlichen Umgang. Dem didaktischen Mehrwert wird so entgegengesteuert und von eine Verwendung ist abzuraten.&lt;br /&gt;
;Stufe 1&lt;br /&gt;
:Das digitale Medium erfüllt nur grundlegende Gestaltungsmerkmale, die eine Verwendung generell ermöglichen. Der Anwendungsgrad bzgl. mehrerer Aspekte ist niedrig und ermöglicht keine intuitive Bedienbarkeit.&lt;br /&gt;
;Stufe 2&lt;br /&gt;
:Das digitale Medium erfüllt in hohem Maße die entsprechenden Gestaltungsmerkmale und ermöglicht einen lernförderliche sinnliche Erfassung. Eine intuitive Bedienbarkeit ist, in Anlehnung an verschiedene Prinzipien, teilweise möglich.&lt;br /&gt;
;Stufe 3&lt;br /&gt;
:Das digitale Medium erfüllt alle Gestaltungsmerkmale, ermöglicht eine sehr lernförderliche sinnliche Erfassung und begünstigt in hohem Maße eine intuitive Bedienbarkeit. Der Anwendungsgrad ist stark ausgebildet und die Umsetzung der Prinzipien ist umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Hinweise==&lt;br /&gt;
*Die Wahrnehmung von Objekten bezieht sich auf u.a. folgende Merkmale:&lt;br /&gt;
*Schwerkraft von Objekten&lt;br /&gt;
**Symmetrie&lt;br /&gt;
**Optische und geometrische Mitte&lt;br /&gt;
**Leserichtung/Blickrichtung&lt;br /&gt;
**Räumlichkeit&lt;br /&gt;
**Fokuspunkte&lt;br /&gt;
*Präsentationsmerkmale- u. szenarien beziehen sich u.a. auf folgende Aspekte:&lt;br /&gt;
**Szenarien&lt;br /&gt;
**Vortragsunterstützung&lt;br /&gt;
**automatisierte Darbietung&lt;br /&gt;
**Führung selbstbestimmter Lernprozesse&lt;br /&gt;
*Merkmale&lt;br /&gt;
**keine textliche Abbildung des Vortrags&lt;br /&gt;
**Mitarbeit animieren&lt;br /&gt;
**unmissverständliche Begriffe&lt;br /&gt;
**Erfassungszeit beachten (bspw. 1 min pro Folie)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*;Def. Usability: &lt;br /&gt;
:“Fähigkeit des Softwareprodukts, vom Benutzer verstanden und benutzt zu werden sowie für den Benutzer erlernbar und »attraktiv« zu sein, wenn es unter den festgelegten Bedingungen benutzt wird.” &amp;lt;ref&amp;gt; Balzert, H.: Lehrbuch der Softwaretechnik: Basiskonzepte und Requirements Engineering. Basiskonzepte und Requirements Engineering. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg, 2009, S. 469, ISBN 3827422477&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bemerkungen:&lt;br /&gt;
**Intuitive Handhabung ist vor allem dann gewährleistet, wenn die Oberfläche nicht überladen, sondern einfach und funktional ist. &amp;lt;ref&amp;gt; Krauthausen, G.: Digitale Medien im Mathematikunterricht der Grundschule. Spektrum Akademischer Verlag, Berlin, 2012, S. 169, ISBN 9783827422767&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Aufmerksamkeit sollte durch vereinfachte Darstellungen und Hervorhebungen auf relevante Aspekte gelenkt werden. &amp;lt;ref&amp;gt; Urff, C.: Digitale Lernmedien zur Förderung grundlegender mathematischer Kompetenzen. Theoretische Analysen, empirische Fallstudien und praktische Umsetzung anhand der Entwicklung virtueller Arbeitsmittel. Zugl.:Ludwigsburg, Pädagogische Hochschule, Diss., 2013. Mensch und Buch Verl., Berlin, 2014, S. 144, ISBN 3863874234&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Best-Practice-Prinzipien für die Umsetzung:&lt;br /&gt;
**KISS-Prinzip&lt;br /&gt;
**DAU (“Dümmste anzunehmende User”)&lt;br /&gt;
**ISO 9241-11 Kriterien gebrauchstauglicher Systeme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Didaktische Dimension]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:obligatorisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:relativ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SGeorgi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sachsen.schule/digit/index.php?title=Datei:LVZ_vom_20200708.png&amp;diff=1102</id>
		<title>Datei:LVZ vom 20200708.png</title>
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		<updated>2020-07-08T05:34:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SGeorgi: Beispiel für eine nachteilige Gestaltung einer Datenübersicht. hier sind gleich mehrere Grundsätze verletzt. Farbgebung mangelhaft, Anordnung unübersichtlich. Quelle ist die Leipziger Volkszeitung (LVZ) vom 8. Juli 2020.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Beispiel für eine nachteilige Gestaltung einer Datenübersicht. hier sind gleich mehrere Grundsätze verletzt. Farbgebung mangelhaft, Anordnung unübersichtlich. Quelle ist die Leipziger Volkszeitung (LVZ) vom 8. Juli 2020.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SGeorgi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sachsen.schule/digit/index.php?title=Gestaltungskriterium&amp;diff=1101</id>
		<title>Gestaltungskriterium</title>
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		<updated>2020-07-08T05:32:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SGeorgi: /* Gestaltungsmerkmale */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox&lt;br /&gt;
| Name= Gestaltungskriterium&lt;br /&gt;
| Dimension = [[Didaktische Dimension|didaktisch]] &lt;br /&gt;
| Notwendigkeit = [[obligatorisch]]&lt;br /&gt;
| Messbarkeit = [[relativ]]&lt;br /&gt;
| Ebene = Szenario &lt;br /&gt;
| Katalog= [[Kriterienkatalog für digitale Medien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das Kriterium &#039;&#039;&#039;Gestaltungskriterium&#039;&#039;&#039; umfasst sowohl die &#039;&#039;Gestaltungsmerkmale&#039;&#039; als auch die &#039;&#039;Usability&#039;&#039; (Benutzerfreundlichkeit). Das Kriterium hilft dabei das Wissen lernförderlich zu vermitteln und gleichzeitig damit selbstständig zu interagieren. Trotz der Trennung dieser Unterkriterium, kann eine Überschneidung oder Abhängigkeit durchaus entstehen und förderlich sein. Folglich wird eine Graduierung als Verbund der Unterkriterien vorgenommen. Weiterhin unterscheidet sich das Gestaltungskriterium von der [[Mehrperspektivität]] hinsichtlich der Umsetzung und Gestaltung der digitalen Repräsentanten im Medium. Welche Repräsentanten für ein Wissensbaustein verwendet werden ist irrelevant. Das Gestaltungskriterium kann trotz mangelhafter Designprinzipien (Mehrperspektivität) erfüllt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gestaltungsmerkmale&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Unterkriterium umfasst alle Aspekte für eine förderliche sinnliche Erfassung der digitalen Repräsentanten des Mediums. Darin enthalten sind Gestaltungsmerkmale für sowohl statische (Bild, Text, Grafik), als auch dynamische Abbildungen (Video, Animation, Simulation), sowie Audiosignale. Folgende Merkmale können berücksichtigt werden (unvollständig):&lt;br /&gt;
*Farbgestaltung, Auflösung, Kontrast, Helligkeit, Bildformat&lt;br /&gt;
*Schrift, Schriftgröße, Formatierung&lt;br /&gt;
*Tempo, Lautstärke, Abtastrate, Audioformat, Stimme, Sprache, personalisierter Sprachstil&lt;br /&gt;
*Fokus, Unschärfe, Belichtung&lt;br /&gt;
*Schwerkraft von Objekten, Symmetrie, Anordnung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Usability&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Präsentationsmedien sind jedoch auch Kommunikations- und Interaktionsmedien förderlich zu gestalten, um eine reibungslose und problemfreie Bedienung und Nutzung zu gewährleisten. Darunter zählen alle digitalen Medien, die durch die Lernenden manipulierbar sind. Das digitale Medium benötigt eine intuitive Zugänglichkeit und Bedienbarkeit. Orientierung liefert das KISS - (Keep it simple and stupid) und DAU - Prinzip (Dümmste anzunehmender User), um Intuitivität und eine leichte Bedienbarkeit anzustreben. Auch der Anwendungsgrad bzgl.; der Verfügbarkeit (proprietär vs. offener Standard), der Portabilität (Einheitlichkeit vs. Browserabhängigkeit), der Performance (Speicherlast, Energieverbrauch, Leistung) und Mobilität (stationär vs. flexible); muss analysiert werden. Eine intuitive Handhabung ist vor allem dann gewährleistet, wenn die Oberfläche nicht überladen, sondern einfach und funktional ist. Dies korreliert gleichzeitig mit den Gestaltungsmerkmalen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kriterium==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Durch eine ästhetische Gestaltung und zeitgemäße Usability regt das digitale Medium zum Lernen an.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
===Zu prüfende Merkmale===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gestaltungsmerkmale====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gestaltung des digitalen Mediums sind folgender Merkmale zu prüfen: &amp;lt;ref&amp;gt;Hofmann, S.: Gestaltungsgrundsätze digitaler Medien. Vorlesung, Leipzig, 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
*Visuelle Medien&lt;br /&gt;
**Farbgestaltung [[Datei:bsp schlechte farbgebung.png |thumb|Beispiel einer nachteilig gestalteten Farbgebung]]&lt;br /&gt;
**Auflösung, Kontrast, Helligkeit &lt;br /&gt;
**Schrift, Zeilenformatierung&lt;br /&gt;
**Anordnung zur Wahrnehmung von Objekten&lt;br /&gt;
**Präsentationsmerkmale - u. szenarien&lt;br /&gt;
*Auditive Medien&lt;br /&gt;
**Tonqualität (z.B. Abtastrate, Störgeräusche, Kontinuität)&lt;br /&gt;
**Tempo, Lautstärke&lt;br /&gt;
**Stimme, Sprache, personalisierter Sprachstil &amp;lt;ref name=&amp;quot;Urff&amp;quot;&amp;gt; Urff, C.: Digitale Lernmedien zur Förderung grundlegender mathematischer Kompetenzen. Theoretische Analysen, empirische Fallstudien und praktische Umsetzung anhand der Entwicklung virtueller Arbeitsmittel. Zugl.: Ludwigsburg, Pädagogische Hochschule, Diss., 2013. Mensch und Buch Verl., Berlin, 2014, S. 156, ISBN 3863874234&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Sprechtechniken und Rhetorik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Usability====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Usability (Benutzerfreundlichkeit) des digitalen Mediums ist auf folgende Merkmale zu prüfen &amp;lt;ref&amp;gt;Nielsen, J.: Usability engineering. Kaufmann, Amsterdam, 2010. ISBN 0125184069&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
*Erlernbarkeit (Wie schnell wird der Umgang erlernt?)&lt;br /&gt;
*Effizienz (Wie schnell können Aktionen nach dem Erlernen durchgeführt werden?)&lt;br /&gt;
*Einprägsamkeit (Wie gut kann die Funktionsweise eingeprägt werden?)&lt;br /&gt;
*Fehleranfälligkeit (Wie schwerwiegend sind Fehler in der Benutzung?)&lt;br /&gt;
*Zufriedenstellung (Wie angenehm ist die Nutzung?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Graduierung===&lt;br /&gt;
;Stufe 0&lt;br /&gt;
:Die Darstellung des digitalen Mediums erfüllt nur wenige bis keine Gestaltungsmerkmale und ermöglicht keinen lernförderlichen Umgang. Dem didaktischen Mehrwert wird so entgegengesteuert und von eine Verwendung ist abzuraten.&lt;br /&gt;
;Stufe 1&lt;br /&gt;
:Das digitale Medium erfüllt nur grundlegende Gestaltungsmerkmale, die eine Verwendung generell ermöglichen. Der Anwendungsgrad bzgl. mehrerer Aspekte ist niedrig und ermöglicht keine intuitive Bedienbarkeit.&lt;br /&gt;
;Stufe 2&lt;br /&gt;
:Das digitale Medium erfüllt in hohem Maße die entsprechenden Gestaltungsmerkmale und ermöglicht einen lernförderliche sinnliche Erfassung. Eine intuitive Bedienbarkeit ist, in Anlehnung an verschiedene Prinzipien, teilweise möglich.&lt;br /&gt;
;Stufe 3&lt;br /&gt;
:Das digitale Medium erfüllt alle Gestaltungsmerkmale, ermöglicht eine sehr lernförderliche sinnliche Erfassung und begünstigt in hohem Maße eine intuitive Bedienbarkeit. Der Anwendungsgrad ist stark ausgebildet und die Umsetzung der Prinzipien ist umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Hinweise==&lt;br /&gt;
*Die Wahrnehmung von Objekten bezieht sich auf u.a. folgende Merkmale:&lt;br /&gt;
*Schwerkraft von Objekten&lt;br /&gt;
**Symmetrie&lt;br /&gt;
**Optische und geometrische Mitte&lt;br /&gt;
**Leserichtung/Blickrichtung&lt;br /&gt;
**Räumlichkeit&lt;br /&gt;
**Fokuspunkte&lt;br /&gt;
*Präsentationsmerkmale- u. szenarien beziehen sich u.a. auf folgende Aspekte:&lt;br /&gt;
**Szenarien&lt;br /&gt;
**Vortragsunterstützung&lt;br /&gt;
**automatisierte Darbietung&lt;br /&gt;
**Führung selbstbestimmter Lernprozesse&lt;br /&gt;
*Merkmale&lt;br /&gt;
**keine textliche Abbildung des Vortrags&lt;br /&gt;
**Mitarbeit animieren&lt;br /&gt;
**unmissverständliche Begriffe&lt;br /&gt;
**Erfassungszeit beachten (bspw. 1 min pro Folie)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*;Def. Usability: &lt;br /&gt;
:“Fähigkeit des Softwareprodukts, vom Benutzer verstanden und benutzt zu werden sowie für den Benutzer erlernbar und »attraktiv« zu sein, wenn es unter den festgelegten Bedingungen benutzt wird.” &amp;lt;ref&amp;gt; Balzert, H.: Lehrbuch der Softwaretechnik: Basiskonzepte und Requirements Engineering. Basiskonzepte und Requirements Engineering. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg, 2009, S. 469, ISBN 3827422477&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bemerkungen:&lt;br /&gt;
**Intuitive Handhabung ist vor allem dann gewährleistet, wenn die Oberfläche nicht überladen, sondern einfach und funktional ist. &amp;lt;ref&amp;gt; Krauthausen, G.: Digitale Medien im Mathematikunterricht der Grundschule. Spektrum Akademischer Verlag, Berlin, 2012, S. 169, ISBN 9783827422767&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Aufmerksamkeit sollte durch vereinfachte Darstellungen und Hervorhebungen auf relevante Aspekte gelenkt werden. &amp;lt;ref&amp;gt; Urff, C.: Digitale Lernmedien zur Förderung grundlegender mathematischer Kompetenzen. Theoretische Analysen, empirische Fallstudien und praktische Umsetzung anhand der Entwicklung virtueller Arbeitsmittel. Zugl.:Ludwigsburg, Pädagogische Hochschule, Diss., 2013. Mensch und Buch Verl., Berlin, 2014, S. 144, ISBN 3863874234&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Best-Practice-Prinzipien für die Umsetzung:&lt;br /&gt;
**KISS-Prinzip&lt;br /&gt;
**DAU (“Dümmste anzunehmende User”)&lt;br /&gt;
**ISO 9241-11 Kriterien gebrauchstauglicher Systeme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Didaktische Dimension]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:obligatorisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:relativ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SGeorgi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sachsen.schule/digit/index.php?title=Datei:Bsp_schlechte_farbgebung.png&amp;diff=1098</id>
		<title>Datei:Bsp schlechte farbgebung.png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sachsen.schule/digit/index.php?title=Datei:Bsp_schlechte_farbgebung.png&amp;diff=1098"/>
		<updated>2020-07-06T13:24:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SGeorgi: SGeorgi lud eine neue Version von Datei:Bsp schlechte farbgebung.png hoch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;hier gibt es ein Beispiel für eine schlechte Farbgebung in der PPT Präsentation.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SGeorgi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sachsen.schule/digit/index.php?title=Gestaltungskriterium&amp;diff=1097</id>
		<title>Gestaltungskriterium</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sachsen.schule/digit/index.php?title=Gestaltungskriterium&amp;diff=1097"/>
		<updated>2020-07-06T13:22:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SGeorgi: /* Gestaltungsmerkmale */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox&lt;br /&gt;
| Name= Gestaltungskriterium&lt;br /&gt;
| Dimension = [[Didaktische Dimension|didaktisch]] &lt;br /&gt;
| Notwendigkeit = [[obligatorisch]]&lt;br /&gt;
| Messbarkeit = [[relativ]]&lt;br /&gt;
| Ebene = Szenario &lt;br /&gt;
| Katalog= [[Kriterienkatalog für digitale Medien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das Kriterium &#039;&#039;&#039;Gestaltungskriterium&#039;&#039;&#039; umfasst sowohl die &#039;&#039;Gestaltungsmerkmale&#039;&#039; als auch die &#039;&#039;Usability&#039;&#039; (Benutzerfreundlichkeit). Das Kriterium hilft dabei das Wissen lernförderlich zu vermitteln und gleichzeitig damit selbstständig zu interagieren. Trotz der Trennung dieser Unterkriterium, kann eine Überschneidung oder Abhängigkeit durchaus entstehen und förderlich sein. Folglich wird eine Graduierung als Verbund der Unterkriterien vorgenommen. Weiterhin unterscheidet sich das Gestaltungskriterium von der [[Mehrperspektivität]] hinsichtlich der Umsetzung und Gestaltung der digitalen Repräsentanten im Medium. Welche Repräsentanten für ein Wissensbaustein verwendet werden ist irrelevant. Das Gestaltungskriterium kann trotz mangelhafter Designprinzipien (Mehrperspektivität) erfüllt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gestaltungsmerkmale&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Unterkriterium umfasst alle Aspekte für eine förderliche sinnliche Erfassung der digitalen Repräsentanten des Mediums. Darin enthalten sind Gestaltungsmerkmale für sowohl statische (Bild, Text, Grafik), als auch dynamische Abbildungen (Video, Animation, Simulation), sowie Audiosignale. Folgende Merkmale können berücksichtigt werden (unvollständig):&lt;br /&gt;
*Farbgestaltung, Auflösung, Kontrast, Helligkeit, Bildformat&lt;br /&gt;
*Schrift, Schriftgröße, Formatierung&lt;br /&gt;
*Tempo, Lautstärke, Abtastrate, Audioformat, Stimme, Sprache, personalisierter Sprachstil&lt;br /&gt;
*Fokus, Unschärfe, Belichtung&lt;br /&gt;
*Schwerkraft von Objekten, Symmetrie, Anordnung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Usability&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Präsentationsmedien sind jedoch auch Kommunikations- und Interaktionsmedien förderlich zu gestalten, um eine reibungslose und problemfreie Bedienung und Nutzung zu gewährleisten. Darunter zählen alle digitalen Medien, die durch die Lernenden manipulierbar sind. Das digitale Medium benötigt eine intuitive Zugänglichkeit und Bedienbarkeit. Orientierung liefert das KISS - (Keep it simple and stupid) und DAU - Prinzip (Dümmste anzunehmender User), um Intuitivität und eine leichte Bedienbarkeit anzustreben. Auch der Anwendungsgrad bzgl.; der Verfügbarkeit (proprietär vs. offener Standard), der Portabilität (Einheitlichkeit vs. Browserabhängigkeit), der Performance (Speicherlast, Energieverbrauch, Leistung) und Mobilität (stationär vs. flexible); muss analysiert werden. Eine intuitive Handhabung ist vor allem dann gewährleistet, wenn die Oberfläche nicht überladen, sondern einfach und funktional ist. Dies korreliert gleichzeitig mit den Gestaltungsmerkmalen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kriterium==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Durch eine ästhetische Gestaltung und zeitgemäße Usability regt das digitale Medium zum Lernen an.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
===Zu prüfende Merkmale===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gestaltungsmerkmale====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gestaltung des digitalen Mediums sind folgender Merkmale zu prüfen: &amp;lt;ref&amp;gt;Hofmann, S.: Gestaltungsgrundsätze digitaler Medien. Vorlesung, Leipzig, 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
*Visuelle Medien&lt;br /&gt;
**Farbgestaltung [[Datei:bsp schlechte farbgebung.png |thumb|Beispiel einer mangelhaften Farbgebung]]&lt;br /&gt;
**Auflösung, Kontrast, Helligkeit &lt;br /&gt;
**Schrift, Zeilenformatierung&lt;br /&gt;
**Anordnung zur Wahrnehmung von Objekten&lt;br /&gt;
**Präsentationsmerkmale - u. szenarien&lt;br /&gt;
*Auditive Medien&lt;br /&gt;
**Tonqualität (z.B. Abtastrate, Störgeräusche, Kontinuität)&lt;br /&gt;
**Tempo, Lautstärke&lt;br /&gt;
**Stimme, Sprache, personalisierter Sprachstil &amp;lt;ref name=&amp;quot;Urff&amp;quot;&amp;gt; Urff, C.: Digitale Lernmedien zur Förderung grundlegender mathematischer Kompetenzen. Theoretische Analysen, empirische Fallstudien und praktische Umsetzung anhand der Entwicklung virtueller Arbeitsmittel. Zugl.: Ludwigsburg, Pädagogische Hochschule, Diss., 2013. Mensch und Buch Verl., Berlin, 2014, S. 156, ISBN 3863874234&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Sprechtechniken und Rhetorik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Usability====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Usability (Benutzerfreundlichkeit) des digitalen Mediums ist auf folgende Merkmale zu prüfen &amp;lt;ref&amp;gt;Nielsen, J.: Usability engineering. Kaufmann, Amsterdam, 2010. ISBN 0125184069&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
*Erlernbarkeit (Wie schnell wird der Umgang erlernt?)&lt;br /&gt;
*Effizienz (Wie schnell können Aktionen nach dem Erlernen durchgeführt werden?)&lt;br /&gt;
*Einprägsamkeit (Wie gut kann die Funktionsweise eingeprägt werden?)&lt;br /&gt;
*Fehleranfälligkeit (Wie schwerwiegend sind Fehler in der Benutzung?)&lt;br /&gt;
*Zufriedenstellung (Wie angenehm ist die Nutzung?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Graduierung===&lt;br /&gt;
;Stufe 0&lt;br /&gt;
:Die Darstellung des digitalen Mediums erfüllt nur wenige bis keine Gestaltungsmerkmale und ermöglicht keinen lernförderlichen Umgang. Dem didaktischen Mehrwert wird so entgegengesteuert und von eine Verwendung ist abzuraten.&lt;br /&gt;
;Stufe 1&lt;br /&gt;
:Das digitale Medium erfüllt nur grundlegende Gestaltungsmerkmale, die eine Verwendung generell ermöglichen. Der Anwendungsgrad bzgl. mehrerer Aspekte ist niedrig und ermöglicht keine intuitive Bedienbarkeit.&lt;br /&gt;
;Stufe 2&lt;br /&gt;
:Das digitale Medium erfüllt in hohem Maße die entsprechenden Gestaltungsmerkmale und ermöglicht einen lernförderliche sinnliche Erfassung. Eine intuitive Bedienbarkeit ist, in Anlehnung an verschiedene Prinzipien, teilweise möglich.&lt;br /&gt;
;Stufe 3&lt;br /&gt;
:Das digitale Medium erfüllt alle Gestaltungsmerkmale, ermöglicht eine sehr lernförderliche sinnliche Erfassung und begünstigt in hohem Maße eine intuitive Bedienbarkeit. Der Anwendungsgrad ist stark ausgebildet und die Umsetzung der Prinzipien ist umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Hinweise==&lt;br /&gt;
*Die Wahrnehmung von Objekten bezieht sich auf u.a. folgende Merkmale:&lt;br /&gt;
*Schwerkraft von Objekten&lt;br /&gt;
**Symmetrie&lt;br /&gt;
**Optische und geometrische Mitte&lt;br /&gt;
**Leserichtung/Blickrichtung&lt;br /&gt;
**Räumlichkeit&lt;br /&gt;
**Fokuspunkte&lt;br /&gt;
*Präsentationsmerkmale- u. szenarien beziehen sich u.a. auf folgende Aspekte:&lt;br /&gt;
**Szenarien&lt;br /&gt;
**Vortragsunterstützung&lt;br /&gt;
**automatisierte Darbietung&lt;br /&gt;
**Führung selbstbestimmter Lernprozesse&lt;br /&gt;
*Merkmale&lt;br /&gt;
**keine textliche Abbildung des Vortrags&lt;br /&gt;
**Mitarbeit animieren&lt;br /&gt;
**unmissverständliche Begriffe&lt;br /&gt;
**Erfassungszeit beachten (bspw. 1 min pro Folie)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*;Def. Usability: &lt;br /&gt;
:“Fähigkeit des Softwareprodukts, vom Benutzer verstanden und benutzt zu werden sowie für den Benutzer erlernbar und »attraktiv« zu sein, wenn es unter den festgelegten Bedingungen benutzt wird.” &amp;lt;ref&amp;gt; Balzert, H.: Lehrbuch der Softwaretechnik: Basiskonzepte und Requirements Engineering. Basiskonzepte und Requirements Engineering. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg, 2009, S. 469, ISBN 3827422477&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bemerkungen:&lt;br /&gt;
**Intuitive Handhabung ist vor allem dann gewährleistet, wenn die Oberfläche nicht überladen, sondern einfach und funktional ist. &amp;lt;ref&amp;gt; Krauthausen, G.: Digitale Medien im Mathematikunterricht der Grundschule. Spektrum Akademischer Verlag, Berlin, 2012, S. 169, ISBN 9783827422767&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Aufmerksamkeit sollte durch vereinfachte Darstellungen und Hervorhebungen auf relevante Aspekte gelenkt werden. &amp;lt;ref&amp;gt; Urff, C.: Digitale Lernmedien zur Förderung grundlegender mathematischer Kompetenzen. Theoretische Analysen, empirische Fallstudien und praktische Umsetzung anhand der Entwicklung virtueller Arbeitsmittel. Zugl.:Ludwigsburg, Pädagogische Hochschule, Diss., 2013. Mensch und Buch Verl., Berlin, 2014, S. 144, ISBN 3863874234&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Best-Practice-Prinzipien für die Umsetzung:&lt;br /&gt;
**KISS-Prinzip&lt;br /&gt;
**DAU (“Dümmste anzunehmende User”)&lt;br /&gt;
**ISO 9241-11 Kriterien gebrauchstauglicher Systeme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Didaktische Dimension]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:obligatorisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:relativ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SGeorgi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sachsen.schule/digit/index.php?title=Gestaltungskriterium&amp;diff=1096</id>
		<title>Gestaltungskriterium</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sachsen.schule/digit/index.php?title=Gestaltungskriterium&amp;diff=1096"/>
		<updated>2020-07-06T13:22:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SGeorgi: /* Gestaltungsmerkmale */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox&lt;br /&gt;
| Name= Gestaltungskriterium&lt;br /&gt;
| Dimension = [[Didaktische Dimension|didaktisch]] &lt;br /&gt;
| Notwendigkeit = [[obligatorisch]]&lt;br /&gt;
| Messbarkeit = [[relativ]]&lt;br /&gt;
| Ebene = Szenario &lt;br /&gt;
| Katalog= [[Kriterienkatalog für digitale Medien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das Kriterium &#039;&#039;&#039;Gestaltungskriterium&#039;&#039;&#039; umfasst sowohl die &#039;&#039;Gestaltungsmerkmale&#039;&#039; als auch die &#039;&#039;Usability&#039;&#039; (Benutzerfreundlichkeit). Das Kriterium hilft dabei das Wissen lernförderlich zu vermitteln und gleichzeitig damit selbstständig zu interagieren. Trotz der Trennung dieser Unterkriterium, kann eine Überschneidung oder Abhängigkeit durchaus entstehen und förderlich sein. Folglich wird eine Graduierung als Verbund der Unterkriterien vorgenommen. Weiterhin unterscheidet sich das Gestaltungskriterium von der [[Mehrperspektivität]] hinsichtlich der Umsetzung und Gestaltung der digitalen Repräsentanten im Medium. Welche Repräsentanten für ein Wissensbaustein verwendet werden ist irrelevant. Das Gestaltungskriterium kann trotz mangelhafter Designprinzipien (Mehrperspektivität) erfüllt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gestaltungsmerkmale&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Unterkriterium umfasst alle Aspekte für eine förderliche sinnliche Erfassung der digitalen Repräsentanten des Mediums. Darin enthalten sind Gestaltungsmerkmale für sowohl statische (Bild, Text, Grafik), als auch dynamische Abbildungen (Video, Animation, Simulation), sowie Audiosignale. Folgende Merkmale können berücksichtigt werden (unvollständig):&lt;br /&gt;
*Farbgestaltung, Auflösung, Kontrast, Helligkeit, Bildformat&lt;br /&gt;
*Schrift, Schriftgröße, Formatierung&lt;br /&gt;
*Tempo, Lautstärke, Abtastrate, Audioformat, Stimme, Sprache, personalisierter Sprachstil&lt;br /&gt;
*Fokus, Unschärfe, Belichtung&lt;br /&gt;
*Schwerkraft von Objekten, Symmetrie, Anordnung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Usability&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Präsentationsmedien sind jedoch auch Kommunikations- und Interaktionsmedien förderlich zu gestalten, um eine reibungslose und problemfreie Bedienung und Nutzung zu gewährleisten. Darunter zählen alle digitalen Medien, die durch die Lernenden manipulierbar sind. Das digitale Medium benötigt eine intuitive Zugänglichkeit und Bedienbarkeit. Orientierung liefert das KISS - (Keep it simple and stupid) und DAU - Prinzip (Dümmste anzunehmender User), um Intuitivität und eine leichte Bedienbarkeit anzustreben. Auch der Anwendungsgrad bzgl.; der Verfügbarkeit (proprietär vs. offener Standard), der Portabilität (Einheitlichkeit vs. Browserabhängigkeit), der Performance (Speicherlast, Energieverbrauch, Leistung) und Mobilität (stationär vs. flexible); muss analysiert werden. Eine intuitive Handhabung ist vor allem dann gewährleistet, wenn die Oberfläche nicht überladen, sondern einfach und funktional ist. Dies korreliert gleichzeitig mit den Gestaltungsmerkmalen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kriterium==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Durch eine ästhetische Gestaltung und zeitgemäße Usability regt das digitale Medium zum Lernen an.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
===Zu prüfende Merkmale===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gestaltungsmerkmale====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gestaltung des digitalen Mediums sind folgender Merkmale zu prüfen: &amp;lt;ref&amp;gt;Hofmann, S.: Gestaltungsgrundsätze digitaler Medien. Vorlesung, Leipzig, 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
*Visuelle Medien&lt;br /&gt;
**Farbgestaltung [[Datei:bspI schlechte farbgebung.png |thumb|Beispiel einer mangelhaften Farbgebung]]&lt;br /&gt;
**Auflösung, Kontrast, Helligkeit &lt;br /&gt;
**Schrift, Zeilenformatierung&lt;br /&gt;
**Anordnung zur Wahrnehmung von Objekten&lt;br /&gt;
**Präsentationsmerkmale - u. szenarien&lt;br /&gt;
*Auditive Medien&lt;br /&gt;
**Tonqualität (z.B. Abtastrate, Störgeräusche, Kontinuität)&lt;br /&gt;
**Tempo, Lautstärke&lt;br /&gt;
**Stimme, Sprache, personalisierter Sprachstil &amp;lt;ref name=&amp;quot;Urff&amp;quot;&amp;gt; Urff, C.: Digitale Lernmedien zur Förderung grundlegender mathematischer Kompetenzen. Theoretische Analysen, empirische Fallstudien und praktische Umsetzung anhand der Entwicklung virtueller Arbeitsmittel. Zugl.: Ludwigsburg, Pädagogische Hochschule, Diss., 2013. Mensch und Buch Verl., Berlin, 2014, S. 156, ISBN 3863874234&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Sprechtechniken und Rhetorik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Usability====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Usability (Benutzerfreundlichkeit) des digitalen Mediums ist auf folgende Merkmale zu prüfen &amp;lt;ref&amp;gt;Nielsen, J.: Usability engineering. Kaufmann, Amsterdam, 2010. ISBN 0125184069&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
*Erlernbarkeit (Wie schnell wird der Umgang erlernt?)&lt;br /&gt;
*Effizienz (Wie schnell können Aktionen nach dem Erlernen durchgeführt werden?)&lt;br /&gt;
*Einprägsamkeit (Wie gut kann die Funktionsweise eingeprägt werden?)&lt;br /&gt;
*Fehleranfälligkeit (Wie schwerwiegend sind Fehler in der Benutzung?)&lt;br /&gt;
*Zufriedenstellung (Wie angenehm ist die Nutzung?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Graduierung===&lt;br /&gt;
;Stufe 0&lt;br /&gt;
:Die Darstellung des digitalen Mediums erfüllt nur wenige bis keine Gestaltungsmerkmale und ermöglicht keinen lernförderlichen Umgang. Dem didaktischen Mehrwert wird so entgegengesteuert und von eine Verwendung ist abzuraten.&lt;br /&gt;
;Stufe 1&lt;br /&gt;
:Das digitale Medium erfüllt nur grundlegende Gestaltungsmerkmale, die eine Verwendung generell ermöglichen. Der Anwendungsgrad bzgl. mehrerer Aspekte ist niedrig und ermöglicht keine intuitive Bedienbarkeit.&lt;br /&gt;
;Stufe 2&lt;br /&gt;
:Das digitale Medium erfüllt in hohem Maße die entsprechenden Gestaltungsmerkmale und ermöglicht einen lernförderliche sinnliche Erfassung. Eine intuitive Bedienbarkeit ist, in Anlehnung an verschiedene Prinzipien, teilweise möglich.&lt;br /&gt;
;Stufe 3&lt;br /&gt;
:Das digitale Medium erfüllt alle Gestaltungsmerkmale, ermöglicht eine sehr lernförderliche sinnliche Erfassung und begünstigt in hohem Maße eine intuitive Bedienbarkeit. Der Anwendungsgrad ist stark ausgebildet und die Umsetzung der Prinzipien ist umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Hinweise==&lt;br /&gt;
*Die Wahrnehmung von Objekten bezieht sich auf u.a. folgende Merkmale:&lt;br /&gt;
*Schwerkraft von Objekten&lt;br /&gt;
**Symmetrie&lt;br /&gt;
**Optische und geometrische Mitte&lt;br /&gt;
**Leserichtung/Blickrichtung&lt;br /&gt;
**Räumlichkeit&lt;br /&gt;
**Fokuspunkte&lt;br /&gt;
*Präsentationsmerkmale- u. szenarien beziehen sich u.a. auf folgende Aspekte:&lt;br /&gt;
**Szenarien&lt;br /&gt;
**Vortragsunterstützung&lt;br /&gt;
**automatisierte Darbietung&lt;br /&gt;
**Führung selbstbestimmter Lernprozesse&lt;br /&gt;
*Merkmale&lt;br /&gt;
**keine textliche Abbildung des Vortrags&lt;br /&gt;
**Mitarbeit animieren&lt;br /&gt;
**unmissverständliche Begriffe&lt;br /&gt;
**Erfassungszeit beachten (bspw. 1 min pro Folie)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*;Def. Usability: &lt;br /&gt;
:“Fähigkeit des Softwareprodukts, vom Benutzer verstanden und benutzt zu werden sowie für den Benutzer erlernbar und »attraktiv« zu sein, wenn es unter den festgelegten Bedingungen benutzt wird.” &amp;lt;ref&amp;gt; Balzert, H.: Lehrbuch der Softwaretechnik: Basiskonzepte und Requirements Engineering. Basiskonzepte und Requirements Engineering. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg, 2009, S. 469, ISBN 3827422477&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bemerkungen:&lt;br /&gt;
**Intuitive Handhabung ist vor allem dann gewährleistet, wenn die Oberfläche nicht überladen, sondern einfach und funktional ist. &amp;lt;ref&amp;gt; Krauthausen, G.: Digitale Medien im Mathematikunterricht der Grundschule. Spektrum Akademischer Verlag, Berlin, 2012, S. 169, ISBN 9783827422767&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Aufmerksamkeit sollte durch vereinfachte Darstellungen und Hervorhebungen auf relevante Aspekte gelenkt werden. &amp;lt;ref&amp;gt; Urff, C.: Digitale Lernmedien zur Förderung grundlegender mathematischer Kompetenzen. Theoretische Analysen, empirische Fallstudien und praktische Umsetzung anhand der Entwicklung virtueller Arbeitsmittel. Zugl.:Ludwigsburg, Pädagogische Hochschule, Diss., 2013. Mensch und Buch Verl., Berlin, 2014, S. 144, ISBN 3863874234&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Best-Practice-Prinzipien für die Umsetzung:&lt;br /&gt;
**KISS-Prinzip&lt;br /&gt;
**DAU (“Dümmste anzunehmende User”)&lt;br /&gt;
**ISO 9241-11 Kriterien gebrauchstauglicher Systeme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Didaktische Dimension]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:obligatorisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:relativ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SGeorgi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sachsen.schule/digit/index.php?title=Datei:Bsp_schlechte_farbgebung.png&amp;diff=1095</id>
		<title>Datei:Bsp schlechte farbgebung.png</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;SGeorgi: SGeorgi lud eine neue Version von Datei:Bsp schlechte farbgebung.png hoch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;hier gibt es ein Beispiel für eine schlechte Farbgebung in der PPT Präsentation.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SGeorgi</name></author>
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		<title>Datei:Bsp schlechte farbgebung.png</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;hier gibt es ein Beispiel für eine schlechte Farbgebung in der PPT Präsentation.&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;hr /&gt;
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;hier gibt es ein Beispiel für eine schlechte Farbgebung in der PPT Präsentation.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SGeorgi</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wiki.sachsen.schule/digit/index.php?title=Gestaltungskriterium&amp;diff=991</id>
		<title>Gestaltungskriterium</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;SGeorgi: /* Zu prüfende Merkmale */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox&lt;br /&gt;
| Name= Gestaltungskriterium&lt;br /&gt;
| Dimension = [[Didaktische Dimension|didaktisch]] &lt;br /&gt;
| Notwendigkeit = [[obligatorisch]]&lt;br /&gt;
| Messbarkeit = [[relativ]]&lt;br /&gt;
| Ebene = Szenario &lt;br /&gt;
| Katalog= [[Kriterienkatalog für digitale Medien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das Kriterium &#039;&#039;&#039;Gestaltungskriterium&#039;&#039;&#039; umfasst sowohl die &#039;&#039;Gestaltungsmerkmale&#039;&#039; als auch die &#039;&#039;Usability&#039;&#039; (Benutzerfreundlichkeit). Das Kriterium hilft dabei das Wissen lernförderlich zu vermitteln und gleichzeitig damit selbstständig zu interagieren. Trotz der Trennung dieser Unterkriterium, kann eine Überschneidung oder Abhängigkeit durchaus entstehen und förderlich sein. Folglich wird eine Graduierung als Verbund der Unterkriterien vorgenommen. Weiterhin unterscheidet sich das Gestaltungskriterium von der Mehrperspektivität hinsichtlich der Umsetzung und Gestaltung der digitalen Repräsentanten im Medium. Welche Repräsentanten für ein Wissensbaustein verwendet werden ist irrelevant. Das Gestaltungskriterium kann trotz mangelhafter Designprinzipien (Mehrperspektivität) erfüllt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gestaltungsmerkmale&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Unterkriterium umfasst alle Aspekte für eine förderliche sinnliche Erfassung der digitalen Repräsentanten des Mediums. Darin enthalten sind Gestaltungsmerkmale für sowohl statische (Bild, Text, Grafik), als auch dynamische Abbildungen (Video, Animation, Simulation), sowie Audiosignale. Folgende Merkmale können berücksichtigt werden (unvollständig):&lt;br /&gt;
*Farbgestaltung, Auflösung, Kontrast, Helligkeit, Bildformat&lt;br /&gt;
*Schrift, Schriftgröße, Formatierung&lt;br /&gt;
*Tempo, Lautstärke, Abtastrate, Audioformat, Stimme, Sprache, personalisierter Sprachstil&lt;br /&gt;
*Fokus, Unschärfe, Belichtung&lt;br /&gt;
*Schwerkraft von Objekten, Symmetrie, Anordnung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Usability&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Präsentationsmedien sind jedoch auch Kommunikations- und Interaktionsmedien förderlich zu gestalten, um eine reibungslose und problemfreie Bedienung und Nutzung zu gewährleisten. Darunter zählen alle digitalen Medien, die durch die Lernenden manipulierbar sind. Das digitale Medium benötigt eine intuitive Zugänglichkeit und Bedienbarkeit. Orientierung liefert das KISS - (Keep it simple and stupid) und DAU - Prinzip (Dümmste anzunehmender User), um Intuitivität und eine leichte Bedienbarkeit anzustreben. Auch der Anwendungsgrad bzgl.; der Verfügbarkeit (proprietär vs. offener Standard), der Portabilität (Einheitlichkeit vs. Browserabhängigkeit), der Performance (Speicherlast, Energieverbrauch, Leistung) und Mobilität (stationär vs. flexible); muss analysiert werden. Eine intuitive Handhabung ist vor allem dann gewährleistet, wenn die Oberfläche nicht überladen, sondern einfach und funktional ist. Dies korreliert gleichzeitig mit den Gestaltungsmerkmalen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kriterium==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Durch eine ästhetische Gestaltung und zeitgemäße Usability regt das digitale Medium zum Lernen an.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
===Zu prüfende Merkmale===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gestaltungsmerkmale====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gestaltung des digitalen Mediums sind folgender Merkmale zu prüfen: &amp;lt;ref&amp;gt;Hofmann, S.: Gestaltungsgrundsätze digitaler Medien. Vorlesung, Leipzig, 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
*Visuelle Medien&lt;br /&gt;
**Farbgestaltung [[Datei:bsp schlechte farbgebung.png |thumb]]&lt;br /&gt;
**Auflösung, Kontrast, Helligkeit &lt;br /&gt;
**Schrift, Zeilenformatierung&lt;br /&gt;
**Anordnung zur Wahrnehmung von Objekten&lt;br /&gt;
**Präsentationsmerkmale - u. szenarien&lt;br /&gt;
*Auditive Medien&lt;br /&gt;
**Tonqualität (z.B. Abtastrate, Störgeräusche, Kontinuität)&lt;br /&gt;
**Tempo, Lautstärke&lt;br /&gt;
**Stimme, Sprache, personalisierter Sprachstil &amp;lt;ref name=&amp;quot;Urff&amp;quot;&amp;gt; Urff, C.: Digitale Lernmedien zur Förderung grundlegender mathematischer Kompetenzen. Theoretische Analysen, empirische Fallstudien und praktische Umsetzung anhand der Entwicklung virtueller Arbeitsmittel. Zugl.: Ludwigsburg, Pädagogische Hochschule, Diss., 2013. Mensch und Buch Verl., Berlin, 2014, S. 156, ISBN 3863874234&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Sprechtechniken und Rhetorik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Usability====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Usability (Benutzerfreundlichkeit) des digitalen Mediums ist auf folgende Merkmale zu prüfen &amp;lt;ref&amp;gt;Nielsen, J.: Usability engineering. Kaufmann, Amsterdam, 2010. ISBN 0125184069&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
*Erlernbarkeit (Wie schnell wird der Umgang erlernt?)&lt;br /&gt;
*Effizienz (Wie schnell können Aktionen nach dem Erlernen durchgeführt werden?)&lt;br /&gt;
*Einprägsamkeit (Wie gut kann die Funktionsweise eingeprägt werden?)&lt;br /&gt;
*Fehleranfälligkeit (Wie schwerwiegend sind Fehler in der Benutzung?)&lt;br /&gt;
*Zufriedenstellung (Wie angenehm ist die Nutzung?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Graduierung===&lt;br /&gt;
;Stufe 0&lt;br /&gt;
:Die Darstellung des digitalen Mediums erfüllt nur wenige bis keine Gestaltungsmerkmale und ermöglicht keinen lernförderlichen Umgang. Dem didaktischen Mehrwert wird so entgegengesteuert und von eine Verwendung ist abzuraten.&lt;br /&gt;
;Stufe 1&lt;br /&gt;
:Das digitale Medium erfüllt nur grundlegende Gestaltungsmerkmale, die eine Verwendung generell ermöglichen. Der Anwendungsgrad bzgl. mehrerer Aspekte ist niedrig und ermöglicht keine intuitive Bedienbarkeit.&lt;br /&gt;
;Stufe 2&lt;br /&gt;
:Das digitale Medium erfüllt in hohem Maße die entsprechenden Gestaltungsmerkmale und ermöglicht einen lernförderliche sinnliche Erfassung. Eine intuitive Bedienbarkeit ist, in Anlehnung an verschiedene Prinzipien, teilweise möglich.&lt;br /&gt;
;Stufe 3&lt;br /&gt;
:Das digitale Medium erfüllt alle Gestaltungsmerkmale, ermöglicht eine sehr lernförderliche sinnliche Erfassung und begünstigt in hohem Maße eine intuitive Bedienbarkeit. Der Anwendungsgrad ist stark ausgebildet und die Umsetzung der Prinzipien ist umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Hinweise==&lt;br /&gt;
Die Wahrnehmung von Objekten bezieht sich auf u.a. folgende Merkmale:&lt;br /&gt;
*Schwerkraft von Objekten&lt;br /&gt;
*Symmetrie&lt;br /&gt;
*Optische und geometrische Mitte&lt;br /&gt;
*Leserichtung/Blickrichtung&lt;br /&gt;
*Räumlichkeit&lt;br /&gt;
*Fokuspunkte&lt;br /&gt;
Präsentationsmerkmale- u. szenarien beziehen sich u.a. auf folgende Aspekte:&lt;br /&gt;
*Szenarien&lt;br /&gt;
*Vortragsunterstützung&lt;br /&gt;
*automatisierte Darbietung&lt;br /&gt;
*Führung selbstbestimmter Lernprozesse&lt;br /&gt;
Merkmale&lt;br /&gt;
*keine textliche Abbildung des Vortrags&lt;br /&gt;
*Mitarbeit animieren&lt;br /&gt;
*unmissverständliche Begriffe&lt;br /&gt;
*Erfassungszeit beachten (bspw. 1 min pro Folie)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Def. Usability: “Fähigkeit des Softwareprodukts, vom Benutzer verstanden und benutzt zu werden sowie für den Benutzer erlernbar und »attraktiv« zu sein, wenn es unter den festgelegten Bedingungen benutzt wird.” &amp;lt;ref&amp;gt; Balzert, H.: Lehrbuch der Softwaretechnik: Basiskonzepte und Requirements Engineering. Basiskonzepte und Requirements Engineering. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg, 2009, S. 469, ISBN 3827422477&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkungen:&lt;br /&gt;
*Intuitive Handhabung ist vor allem dann gewährleistet, wenn die Oberfläche nicht überladen, sondern einfach und funktional ist. &amp;lt;ref&amp;gt; Krauthausen, G.: Digitale Medien im Mathematikunterricht der Grundschule. Spektrum Akademischer Verlag, Berlin, 2012, S. 169, ISBN 9783827422767&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Aufmerksamkeit sollte durch vereinfachte Darstellungen und Hervorhebungen auf relevante Aspekte gelenkt werden. &amp;lt;ref&amp;gt; Urff, C.: Digitale Lernmedien zur Förderung grundlegender mathematischer Kompetenzen. Theoretische Analysen, empirische Fallstudien und praktische Umsetzung anhand der Entwicklung virtueller Arbeitsmittel. Zugl.:Ludwigsburg, Pädagogische Hochschule, Diss., 2013. Mensch und Buch Verl., Berlin, 2014, S. 144, ISBN 3863874234&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Best-Practice-Prinzipien für die Umsetzung:&lt;br /&gt;
*KISS-Prinzip&lt;br /&gt;
*DAU (“Dümmste anzunehmende User”)&lt;br /&gt;
*ISO 9241-11 Kriterien gebrauchstauglicher Systeme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Praxisbeispiel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Didaktische Dimension]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:obligatorisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:relativ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SGeorgi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sachsen.schule/digit/index.php?title=Gestaltungskriterium&amp;diff=990</id>
		<title>Gestaltungskriterium</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sachsen.schule/digit/index.php?title=Gestaltungskriterium&amp;diff=990"/>
		<updated>2020-07-03T07:18:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SGeorgi: /* Gestaltungsmerkmale */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox&lt;br /&gt;
| Name= Gestaltungskriterium&lt;br /&gt;
| Dimension = [[Didaktische Dimension|didaktisch]] &lt;br /&gt;
| Notwendigkeit = [[obligatorisch]]&lt;br /&gt;
| Messbarkeit = [[relativ]]&lt;br /&gt;
| Ebene = Szenario &lt;br /&gt;
| Katalog= [[Kriterienkatalog für digitale Medien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das Kriterium &#039;&#039;&#039;Gestaltungskriterium&#039;&#039;&#039; umfasst sowohl die &#039;&#039;Gestaltungsmerkmale&#039;&#039; als auch die &#039;&#039;Usability&#039;&#039; (Benutzerfreundlichkeit). Das Kriterium hilft dabei das Wissen lernförderlich zu vermitteln und gleichzeitig damit selbstständig zu interagieren. Trotz der Trennung dieser Unterkriterium, kann eine Überschneidung oder Abhängigkeit durchaus entstehen und förderlich sein. Folglich wird eine Graduierung als Verbund der Unterkriterien vorgenommen. Weiterhin unterscheidet sich das Gestaltungskriterium von der Mehrperspektivität hinsichtlich der Umsetzung und Gestaltung der digitalen Repräsentanten im Medium. Welche Repräsentanten für ein Wissensbaustein verwendet werden ist irrelevant. Das Gestaltungskriterium kann trotz mangelhafter Designprinzipien (Mehrperspektivität) erfüllt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gestaltungsmerkmale&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Unterkriterium umfasst alle Aspekte für eine förderliche sinnliche Erfassung der digitalen Repräsentanten des Mediums. Darin enthalten sind Gestaltungsmerkmale für sowohl statische (Bild, Text, Grafik), als auch dynamische Abbildungen (Video, Animation, Simulation), sowie Audiosignale. Folgende Merkmale können berücksichtigt werden (unvollständig):&lt;br /&gt;
*Farbgestaltung, Auflösung, Kontrast, Helligkeit, Bildformat&lt;br /&gt;
*Schrift, Schriftgröße, Formatierung&lt;br /&gt;
*Tempo, Lautstärke, Abtastrate, Audioformat, Stimme, Sprache, personalisierter Sprachstil&lt;br /&gt;
*Fokus, Unschärfe, Belichtung&lt;br /&gt;
*Schwerkraft von Objekten, Symmetrie, Anordnung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Usability&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Präsentationsmedien sind jedoch auch Kommunikations- und Interaktionsmedien förderlich zu gestalten, um eine reibungslose und problemfreie Bedienung und Nutzung zu gewährleisten. Darunter zählen alle digitalen Medien, die durch die Lernenden manipulierbar sind. Das digitale Medium benötigt eine intuitive Zugänglichkeit und Bedienbarkeit. Orientierung liefert das KISS - (Keep it simple and stupid) und DAU - Prinzip (Dümmste anzunehmender User), um Intuitivität und eine leichte Bedienbarkeit anzustreben. Auch der Anwendungsgrad bzgl.; der Verfügbarkeit (proprietär vs. offener Standard), der Portabilität (Einheitlichkeit vs. Browserabhängigkeit), der Performance (Speicherlast, Energieverbrauch, Leistung) und Mobilität (stationär vs. flexible); muss analysiert werden. Eine intuitive Handhabung ist vor allem dann gewährleistet, wenn die Oberfläche nicht überladen, sondern einfach und funktional ist. Dies korreliert gleichzeitig mit den Gestaltungsmerkmalen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kriterium==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Durch eine ästhetische Gestaltung und zeitgemäße Usability regt das digitale Medium zum Lernen an.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
===Zu prüfende Merkmale===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gestaltungsmerkmale====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gestaltung des digitalen Mediums sind folgender Merkmale zu prüfen: &amp;lt;ref&amp;gt;Hofmann, S.: Gestaltungsgrundsätze digitaler Medien. Vorlesung, Leipzig, 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
*Visuelle Medien&lt;br /&gt;
**Farbgestaltung [[Datei:bsp schlechte farbgebung.png |thumb]&lt;br /&gt;
**Auflösung, Kontrast, Helligkeit &lt;br /&gt;
**Schrift, Zeilenformatierung&lt;br /&gt;
**Anordnung zur Wahrnehmung von Objekten&lt;br /&gt;
**Präsentationsmerkmale - u. szenarien&lt;br /&gt;
*Auditive Medien&lt;br /&gt;
**Tonqualität (z.B. Abtastrate, Störgeräusche, Kontinuität)&lt;br /&gt;
**Tempo, Lautstärke&lt;br /&gt;
**Stimme, Sprache, personalisierter Sprachstil &amp;lt;ref name=&amp;quot;Urff&amp;quot;&amp;gt; Urff, C.: Digitale Lernmedien zur Förderung grundlegender mathematischer Kompetenzen. Theoretische Analysen, empirische Fallstudien und praktische Umsetzung anhand der Entwicklung virtueller Arbeitsmittel. Zugl.: Ludwigsburg, Pädagogische Hochschule, Diss., 2013. Mensch und Buch Verl., Berlin, 2014, S. 156, ISBN 3863874234&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Sprechtechniken und Rhetorik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Usability====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Usability (Benutzerfreundlichkeit) des digitalen Mediums ist auf folgende Merkmale zu prüfen &amp;lt;ref&amp;gt;Nielsen, J.: Usability engineering. Kaufmann, Amsterdam, 2010. ISBN 0125184069&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
*Erlernbarkeit (Wie schnell wird der Umgang erlernt?)&lt;br /&gt;
*Effizienz (Wie schnell können Aktionen nach dem Erlernen durchgeführt werden?)&lt;br /&gt;
*Einprägsamkeit (Wie gut kann die Funktionsweise eingeprägt werden?)&lt;br /&gt;
*Fehleranfälligkeit (Wie schwerwiegend sind Fehler in der Benutzung?)&lt;br /&gt;
*Zufriedenstellung (Wie angenehm ist die Nutzung?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Graduierung===&lt;br /&gt;
;Stufe 0&lt;br /&gt;
:Die Darstellung des digitalen Mediums erfüllt nur wenige bis keine Gestaltungsmerkmale und ermöglicht keinen lernförderlichen Umgang. Dem didaktischen Mehrwert wird so entgegengesteuert und von eine Verwendung ist abzuraten.&lt;br /&gt;
;Stufe 1&lt;br /&gt;
:Das digitale Medium erfüllt nur grundlegende Gestaltungsmerkmale, die eine Verwendung generell ermöglichen. Der Anwendungsgrad bzgl. mehrerer Aspekte ist niedrig und ermöglicht keine intuitive Bedienbarkeit.&lt;br /&gt;
;Stufe 2&lt;br /&gt;
:Das digitale Medium erfüllt in hohem Maße die entsprechenden Gestaltungsmerkmale und ermöglicht einen lernförderliche sinnliche Erfassung. Eine intuitive Bedienbarkeit ist, in Anlehnung an verschiedene Prinzipien, teilweise möglich.&lt;br /&gt;
;Stufe 3&lt;br /&gt;
:Das digitale Medium erfüllt alle Gestaltungsmerkmale, ermöglicht eine sehr lernförderliche sinnliche Erfassung und begünstigt in hohem Maße eine intuitive Bedienbarkeit. Der Anwendungsgrad ist stark ausgebildet und die Umsetzung der Prinzipien ist umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Hinweise==&lt;br /&gt;
Die Wahrnehmung von Objekten bezieht sich auf u.a. folgende Merkmale:&lt;br /&gt;
*Schwerkraft von Objekten&lt;br /&gt;
*Symmetrie&lt;br /&gt;
*Optische und geometrische Mitte&lt;br /&gt;
*Leserichtung/Blickrichtung&lt;br /&gt;
*Räumlichkeit&lt;br /&gt;
*Fokuspunkte&lt;br /&gt;
Präsentationsmerkmale- u. szenarien beziehen sich u.a. auf folgende Aspekte:&lt;br /&gt;
*Szenarien&lt;br /&gt;
*Vortragsunterstützung&lt;br /&gt;
*automatisierte Darbietung&lt;br /&gt;
*Führung selbstbestimmter Lernprozesse&lt;br /&gt;
Merkmale&lt;br /&gt;
*keine textliche Abbildung des Vortrags&lt;br /&gt;
*Mitarbeit animieren&lt;br /&gt;
*unmissverständliche Begriffe&lt;br /&gt;
*Erfassungszeit beachten (bspw. 1 min pro Folie)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Def. Usability: “Fähigkeit des Softwareprodukts, vom Benutzer verstanden und benutzt zu werden sowie für den Benutzer erlernbar und »attraktiv« zu sein, wenn es unter den festgelegten Bedingungen benutzt wird.” &amp;lt;ref&amp;gt; Balzert, H.: Lehrbuch der Softwaretechnik: Basiskonzepte und Requirements Engineering. Basiskonzepte und Requirements Engineering. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg, 2009, S. 469, ISBN 3827422477&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkungen:&lt;br /&gt;
*Intuitive Handhabung ist vor allem dann gewährleistet, wenn die Oberfläche nicht überladen, sondern einfach und funktional ist. &amp;lt;ref&amp;gt; Krauthausen, G.: Digitale Medien im Mathematikunterricht der Grundschule. Spektrum Akademischer Verlag, Berlin, 2012, S. 169, ISBN 9783827422767&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Aufmerksamkeit sollte durch vereinfachte Darstellungen und Hervorhebungen auf relevante Aspekte gelenkt werden. &amp;lt;ref&amp;gt; Urff, C.: Digitale Lernmedien zur Förderung grundlegender mathematischer Kompetenzen. Theoretische Analysen, empirische Fallstudien und praktische Umsetzung anhand der Entwicklung virtueller Arbeitsmittel. Zugl.:Ludwigsburg, Pädagogische Hochschule, Diss., 2013. Mensch und Buch Verl., Berlin, 2014, S. 144, ISBN 3863874234&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Best-Practice-Prinzipien für die Umsetzung:&lt;br /&gt;
*KISS-Prinzip&lt;br /&gt;
*DAU (“Dümmste anzunehmende User”)&lt;br /&gt;
*ISO 9241-11 Kriterien gebrauchstauglicher Systeme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Praxisbeispiel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Didaktische Dimension]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:obligatorisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:relativ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SGeorgi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sachsen.schule/digit/index.php?title=Datei:Bsp_schlechte_farbgebung.png&amp;diff=989</id>
		<title>Datei:Bsp schlechte farbgebung.png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sachsen.schule/digit/index.php?title=Datei:Bsp_schlechte_farbgebung.png&amp;diff=989"/>
		<updated>2020-07-03T07:16:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SGeorgi: hier gibt es ein Beispiel für eine schlechte Farbgebung in der PPT Präsentation.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;hier gibt es ein Beispiel für eine schlechte Farbgebung in der PPT Präsentation.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SGeorgi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sachsen.schule/digit/index.php?title=Gestaltungskriterium&amp;diff=988</id>
		<title>Gestaltungskriterium</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sachsen.schule/digit/index.php?title=Gestaltungskriterium&amp;diff=988"/>
		<updated>2020-07-03T07:03:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SGeorgi: /* =Usability */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox&lt;br /&gt;
| Name= Gestaltungskriterium&lt;br /&gt;
| Dimension = [[Didaktische Dimension|didaktisch]] &lt;br /&gt;
| Notwendigkeit = [[obligatorisch]]&lt;br /&gt;
| Messbarkeit = [[relativ]]&lt;br /&gt;
| Ebene = Szenario &lt;br /&gt;
| Katalog= [[Kriterienkatalog für digitale Medien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das Kriterium &#039;&#039;&#039;Gestaltungskriterium&#039;&#039;&#039; umfasst sowohl die &#039;&#039;Gestaltungsmerkmale&#039;&#039; als auch die &#039;&#039;Usability&#039;&#039; (Benutzerfreundlichkeit). Das Kriterium hilft dabei das Wissen lernförderlich zu vermitteln und gleichzeitig damit selbstständig zu interagieren. Trotz der Trennung dieser Unterkriterium, kann eine Überschneidung oder Abhängigkeit durchaus entstehen und förderlich sein. Folglich wird eine Graduierung als Verbund der Unterkriterien vorgenommen. Weiterhin unterscheidet sich das Gestaltungskriterium von der Mehrperspektivität hinsichtlich der Umsetzung und Gestaltung der digitalen Repräsentanten im Medium. Welche Repräsentanten für ein Wissensbaustein verwendet werden ist irrelevant. Das Gestaltungskriterium kann trotz mangelhafter Designprinzipien (Mehrperspektivität) erfüllt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gestaltungsmerkmale&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Unterkriterium umfasst alle Aspekte für eine förderliche sinnliche Erfassung der digitalen Repräsentanten des Mediums. Darin enthalten sind Gestaltungsmerkmale für sowohl statische (Bild, Text, Grafik), als auch dynamische Abbildungen (Video, Animation, Simulation), sowie Audiosignale. Folgende Merkmale können berücksichtigt werden (unvollständig):&lt;br /&gt;
*Farbgestaltung, Auflösung, Kontrast, Helligkeit, Bildformat&lt;br /&gt;
*Schrift, Schriftgröße, Formatierung&lt;br /&gt;
*Tempo, Lautstärke, Abtastrate, Audioformat, Stimme, Sprache, personalisierter Sprachstil&lt;br /&gt;
*Fokus, Unschärfe, Belichtung&lt;br /&gt;
*Schwerkraft von Objekten, Symmetrie, Anordnung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Usability&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Präsentationsmedien sind jedoch auch Kommunikations- und Interaktionsmedien förderlich zu gestalten, um eine reibungslose und problemfreie Bedienung und Nutzung zu gewährleisten. Darunter zählen alle digitalen Medien, die durch die Lernenden manipulierbar sind. Das digitale Medium benötigt eine intuitive Zugänglichkeit und Bedienbarkeit. Orientierung liefert das KISS - (Keep it simple and stupid) und DAU - Prinzip (Dümmste anzunehmender User), um Intuitivität und eine leichte Bedienbarkeit anzustreben. Auch der Anwendungsgrad bzgl.; der Verfügbarkeit (proprietär vs. offener Standard), der Portabilität (Einheitlichkeit vs. Browserabhängigkeit), der Performance (Speicherlast, Energieverbrauch, Leistung) und Mobilität (stationär vs. flexible); muss analysiert werden. Eine intuitive Handhabung ist vor allem dann gewährleistet, wenn die Oberfläche nicht überladen, sondern einfach und funktional ist. Dies korreliert gleichzeitig mit den Gestaltungsmerkmalen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kriterium==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Durch eine ästhetische Gestaltung und zeitgemäße Usability regt das digitale Medium zum Lernen an.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
===Zu prüfende Merkmale===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gestaltungsmerkmale====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gestaltung des digitalen Mediums sind folgender Merkmale zu prüfen: &amp;lt;ref&amp;gt;Hofmann, S.: Gestaltungsgrundsätze digitaler Medien. Vorlesung, Leipzig, 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
*Visuelle Medien&lt;br /&gt;
**Farbgestaltung&lt;br /&gt;
**Auflösung, Kontrast, Helligkeit &lt;br /&gt;
**Schrift, Zeilenformatierung&lt;br /&gt;
**Anordnung zur Wahrnehmung von Objekten&lt;br /&gt;
**Präsentationsmerkmale - u. szenarien&lt;br /&gt;
*Auditive Medien&lt;br /&gt;
**Tonqualität (z.B. Abtastrate, Störgeräusche, Kontinuität)&lt;br /&gt;
**Tempo, Lautstärke&lt;br /&gt;
**Stimme, Sprache, personalisierter Sprachstil &amp;lt;ref name=&amp;quot;Urff&amp;quot;&amp;gt; Urff, C.: Digitale Lernmedien zur Förderung grundlegender mathematischer Kompetenzen. Theoretische Analysen, empirische Fallstudien und praktische Umsetzung anhand der Entwicklung virtueller Arbeitsmittel. Zugl.: Ludwigsburg, Pädagogische Hochschule, Diss., 2013. Mensch und Buch Verl., Berlin, 2014, S. 156, ISBN 3863874234&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Sprechtechniken und Rhetorik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Usability====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Usability (Benutzerfreundlichkeit) des digitalen Mediums ist auf folgende Merkmale zu prüfen &amp;lt;ref&amp;gt;Nielsen, J.: Usability engineering. Kaufmann, Amsterdam, 2010. ISBN 0125184069&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
*Erlernbarkeit (Wie schnell wird der Umgang erlernt?)&lt;br /&gt;
*Effizienz (Wie schnell können Aktionen nach dem Erlernen durchgeführt werden?)&lt;br /&gt;
*Einprägsamkeit (Wie gut kann die Funktionsweise eingeprägt werden?)&lt;br /&gt;
*Fehleranfälligkeit (Wie schwerwiegend sind Fehler in der Benutzung?)&lt;br /&gt;
*Zufriedenstellung (Wie angenehm ist die Nutzung?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Graduierung===&lt;br /&gt;
;Stufe 0&lt;br /&gt;
:Die Darstellung des digitalen Mediums erfüllt nur wenige bis keine Gestaltungsmerkmale und ermöglicht keinen lernförderlichen Umgang. Dem didaktischen Mehrwert wird so entgegengesteuert und von eine Verwendung ist abzuraten.&lt;br /&gt;
;Stufe 1&lt;br /&gt;
:Das digitale Medium erfüllt nur grundlegende Gestaltungsmerkmale, die eine Verwendung generell ermöglichen. Der Anwendungsgrad bzgl. mehrerer Aspekte ist niedrig und ermöglicht keine intuitive Bedienbarkeit.&lt;br /&gt;
;Stufe 2&lt;br /&gt;
:Das digitale Medium erfüllt in hohem Maße die entsprechenden Gestaltungsmerkmale und ermöglicht einen lernförderliche sinnliche Erfassung. Eine intuitive Bedienbarkeit ist, in Anlehnung an verschiedene Prinzipien, teilweise möglich.&lt;br /&gt;
;Stufe 3&lt;br /&gt;
:Das digitale Medium erfüllt alle Gestaltungsmerkmale, ermöglicht eine sehr lernförderliche sinnliche Erfassung und begünstigt in hohem Maße eine intuitive Bedienbarkeit. Der Anwendungsgrad ist stark ausgebildet und die Umsetzung der Prinzipien ist umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Hinweise==&lt;br /&gt;
Die Wahrnehmung von Objekten bezieht sich auf u.a. folgende Merkmale:&lt;br /&gt;
*Schwerkraft von Objekten&lt;br /&gt;
*Symmetrie&lt;br /&gt;
*Optische und geometrische Mitte&lt;br /&gt;
*Leserichtung/Blickrichtung&lt;br /&gt;
*Räumlichkeit&lt;br /&gt;
*Fokuspunkte&lt;br /&gt;
Präsentationsmerkmale- u. szenarien beziehen sich u.a. auf folgende Aspekte:&lt;br /&gt;
*Szenarien&lt;br /&gt;
*Vortragsunterstützung&lt;br /&gt;
*automatisierte Darbietung&lt;br /&gt;
*Führung selbstbestimmter Lernprozesse&lt;br /&gt;
Merkmale&lt;br /&gt;
*keine textliche Abbildung des Vortrags&lt;br /&gt;
*Mitarbeit animieren&lt;br /&gt;
*unmissverständliche Begriffe&lt;br /&gt;
*Erfassungszeit beachten (bspw. 1 min pro Folie)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Def. Usability: “Fähigkeit des Softwareprodukts, vom Benutzer verstanden und benutzt zu werden sowie für den Benutzer erlernbar und »attraktiv« zu sein, wenn es unter den festgelegten Bedingungen benutzt wird.” &amp;lt;ref&amp;gt; Balzert, H.: Lehrbuch der Softwaretechnik: Basiskonzepte und Requirements Engineering. Basiskonzepte und Requirements Engineering. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg, 2009, S. 469, ISBN 3827422477&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkungen:&lt;br /&gt;
*Intuitive Handhabung ist vor allem dann gewährleistet, wenn die Oberfläche nicht überladen, sondern einfach und funktional ist. &amp;lt;ref&amp;gt; Krauthausen, G.: Digitale Medien im Mathematikunterricht der Grundschule. Spektrum Akademischer Verlag, Berlin, 2012, S. 169, ISBN 9783827422767&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Aufmerksamkeit sollte durch vereinfachte Darstellungen und Hervorhebungen auf relevante Aspekte gelenkt werden. &amp;lt;ref&amp;gt; Urff, C.: Digitale Lernmedien zur Förderung grundlegender mathematischer Kompetenzen. Theoretische Analysen, empirische Fallstudien und praktische Umsetzung anhand der Entwicklung virtueller Arbeitsmittel. Zugl.:Ludwigsburg, Pädagogische Hochschule, Diss., 2013. Mensch und Buch Verl., Berlin, 2014, S. 144, ISBN 3863874234&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Best-Practice-Prinzipien für die Umsetzung:&lt;br /&gt;
*KISS-Prinzip&lt;br /&gt;
*DAU (“Dümmste anzunehmende User”)&lt;br /&gt;
*ISO 9241-11 Kriterien gebrauchstauglicher Systeme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Praxisbeispiel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Didaktische Dimension]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:obligatorisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:relativ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SGeorgi</name></author>
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